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Der Sell-Trigger in Form des Unterschreitens der beiden Tagestiefs bei 6.879/74 Punkten vom Wochenauftakt hat auch gestern auf dem DAX® gelastet. Inzwischen wurde auch die zweite Kurslücke, nämlich die vom 17. Februar bei 6.795/52 Punkten, geschlossen. Im Anschluss konnte sich das Aktienbarometer aber bereits wieder erholen, so dass letztlich der steile Aufwärtstrend seit dem 20. Dezember (akt. bei 6.816 Punkten) auf Schlusskursbasis verteidigt werden konnte. Die freundlichere Eröffnung dürfte hier für weitere Entspannung sorgen. Nachhaltiges Aufwärtspotential besitzen die deutschen Standardwerte allerdings erst wieder, wenn der Sprung über die psychologische Hürde bei 7.000 Punkten gelingt, die zusätzlich durch die Tiefpunkte vom April, Juni und Juli 2011 bei 6.992/6 Punkten bestätigt wird. Andererseits sollten Anleger den angeführten Trend im Auge behalten, da ein Bruch dieser Bastion eine Ausdehnung der Atempause der letzten Tage bewirken dürfte. Der nächste wichtige Auffangbereich wird dann durch die beiden Verlaufstiefs von Mitte Februar bei 6.652/50 Punkten definiert, die wir auch zur Absicherung von strategischen Longpositionen heranziehen würden.

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Euro Bund Future - Stabile Seitenlage

Nach der Rückeroberung des Haussetrends seit April 2011 (akt. bei 138,32) konnte sich der Euro-BUND-Future inzwischen tatsächlich auch oberhalb der 38-Tages-Linie (akt. bei 138,70) festsetzen. Während damit kurzfristig die jüngsten Hochpunkte bei 139,59/89 erneut in Schlagdistanz rücken, würde oberhalb der angeführten Hürden sogar wieder das bisherige Allzeithoch vom Januar bei 140,23 ins Blickfeld geraten. Per Saldo präsentiert sich das Zinsbarometer damit weiter extrem stressresistent, und die „stabile Seitenlage“ der letzten Monate hält unter dem Strich an. Dafür sorgt auch die Tatsache, dass der Rentenfuture zum wiederholten Mal eine negative Weichenstellung in Form einer „bearishen“ Auflösung des potentiellen Keils auf Wochenbasis (untere Begrenzung akt. bei 138,11) zu verhindern scheint. Dennoch sei an dieser Stelle nochmals auf das Negativszenario verwiesen: Eine abgeschlossene Keilformation dürfte den Grundstein für einen Test des Tiefs vom 24. Januar bzw. des bisherigen Jahrestiefs bei 137,18/136,93 legen. Bei einem Unterschreiten dieser Bastion wäre zudem eine multiple Toppformation vervollständigt!

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TUI AG - Reisehöhe vorerst erreicht?

Nachdem im Dezember 2011 der Sprung über die alten Schlüsselwiderstände bestehend aus dem Abwärtstrend seit Juli 2011 sowie der 90-Tages-Linie gelang, konnte die TUI-Aktie im Anschluss in der Spitze um über 50 % zulegen (vgl. „Daily Trading“ vom 15. Dezember 2011). Nun scheint sich die Situation jedoch einzutrüben. So wurde der seit November 2011 bestehende Aufwärtstrend (akt. bei 6,55 EUR) inzwischen zu den Akten gelegt, und auch die technischen Indikatoren mahnen zur Vorsicht: Sowohl der MACD als auch der Aroon haben sich zuletzt mit einem Verkaufssignal auf Tagesbasis auf die Seite der Bären geschlagen. Die negativen Divergenzen seitens des RSI-Oszillators unterstreichen das Gefahrenpotential zusätzlich. Vor diesem Hintergrund sollten Anleger im Dunstkreis der jüngsten Kurslücke bei 6,17/38 EUR bzw. der horizontalen Hürden in Form des bisherigen Jahreshochs und des Tiefs vom Mai 2010 bei 6,64/67 EUR prozyklische Gewinnmitnahmen ins Auge fassen. Gleichzeitig gilt es auf der Unterseite, die 38-Tages-Linie (akt. bei 5,67 EUR) nicht mehr zu unterschreiten. Auf dieses Niveau sollten Anleger deshalb den Stopp für bestehende Longpositionen nachziehen.

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