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An der Ausgangslage des DAX® hat sich in den vergangenen Tagen kaum etwas getan. Nach wie vor ist der deutsche Leitindex mit dem Projekt „positive Weichenstellung“ beschäftigt – bisher ohne Erfolg. Der erlösende Sprung über die entscheidende Widerstandszone aus dem kurzfristigen Abwärtstrend seit Mai (akt. bei 6.160 Punkten), dem Hoch vom Dezember 2011 bei 6.170 Punkten und der 200-Tages-Linie (akt. bei 6.232 Punkten) steht weiter aus. Dabei stehen die Vorzeichen mit Blick auf die anhaltende „long“-Positionierung des Stochastik und des MACD weiterhin nicht schlecht. Können sich die Bullen noch über ihren Angstgegner hinwegsetzen, winkt ein dynamischer Aufwärtsimpuls. Eine in diesem Fall „bullish“ aufgelöste Korrekturflagge dürfte für neuen Rückenwind sorgen und den Aktienindex zunächst bis in den Bereich der nächsten markanten Widerstandszone bei rund 6.500 Punkten führen. Bis es soweit ist, muss allerdings noch gezittert werden. Ohne den Befreiungsschlag befindet sich der DAX® weiterhin in einem intakten Abwärtstrend, und ein Wiedersehen mit dem jüngsten zyklischen Verlaufstief bei 5.914 Punkten droht.

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Euro-BUND-Future: Korrektur hält an

Nach den turbulenten Vortagen hielt sich die Aufregung beim Euro-BUND-Future gestern in Grenzen. Per Saldo musste auf Schlusskursbasis aber erneut ein kleines Minus hingenommen werden. Damit bleibt das Rentenbarometer im Korrekturmodus und dürfte sich in den kommenden Tagen dem wichtigen Unterstützungsbereich aus der 90-Tages-Linie (akt. bei 140,52) und mehreren Hoch- und Tiefpunkten bei rund 140 ½ weiter annähern. Darauf deuten zumindest die technischen Indikatoren, die im Tagesbereich weiterhin klar „short“ positioniert sind und im kurzen Zeitfenster auch nicht überzeugen können. Fällt der Future unter die angeführten Marken, müssen weitere Kursverluste einkalkuliert werden. Als entscheidende Haltezone im Hinblick auf die mittelfristigen Perspektiven fungiert die Kombination aus dem adjustierten Aufwärtstrend seit April 2011 (akt. bei 139,33) und der 200-Tages-Linie (akt. bei 138,65). Die Rentenbullen hoffen dagegen auf eine Stabilisierung spätestens im Bereich der o. g. horizontalen Marken bei rund 140 ½. Als Impulsgeber auf der Oberseite könnte ein Sprung über das Doppelhoch vom 11./8. Juni bei 144,08/18 und der 200-Stunden-Linie (akt. bei 144,26) dienen. Mit Blick auf die aktuelle Ausgangslage scheint das derzeit aber Zukunftsmusik zu sein.

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Goldpreis: Gerade noch gut gegangen, Gefahr nicht gebannt

Der Goldpreis stand im Mai mehrfach kurz davor, die wichtige Unterstützungszone aus den Tiefs vom September und Dezember 2011 bei 1.534/22 USD zu unterschreiten. Letztlich konnte diese Bastion aber verteidigt werden, was die kurzfristigen Perspektiven wieder etwas aufhellt. Um indes neue Kursimpulse auf der Oberseite freizusetzen, müsste der Sprung über die Widerstandszone aus der dem alten Aufwärtstrend seit 2010, der 200-Tages-Linie (akt. bei 1.664/71 USD) und dem Abwärtstrend seit September 2011 (akt. bei 1.717 USD) gelingen. Im Erfolgsfall dürften die Hochs vom Februar 2012 und November 2011 (1.789/98 USD) angesteuert werden, bevor sich die Tür in Richtung des Allzeithochs vom September 2011 bei 1.876 USD öffnet. Bei den technischen Indikatoren ist der Stochastik jüngst kurz vor dem Durchstoßen seiner Signallinie nach oben abgedreht („bearish failure“) und lässt somit auf weitere Kursgewinne hoffen. Die Gefahr ist aber noch nicht gebannt: Wird das angeführte Dezembertief doch preisgegeben, muss ein schnelles Wiedersehen mit den Hochs vom Jahreswechsel 2010/11 bei rund 1.430 USD einkalkuliert werden. Anleger sollten daher jenseits der Triggermarken prozyklisch agieren.

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