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Auch im gestrigen Handelsverlauf biss sich der deutsche Leitindex an der wichtigen Widerstandszone aus dem Abwärtstrend seit Mai und der 200-Tages-Linie (akt. bei 6.202 bzw. 6.227 Punkten) die Zähne aus. Die angeführten Hürden scheinen im aktuellen Umfeld ein zu zäher Gegner zu sein. Solange ein Erfolg auf der Oberseite aussteht, dominieren beim DAX® die Abwärtskräfte. Dies liegt zum einen an dem Umstand, dass sich der Aktienindex weiterhin in einem intakten Abwärtstrend befindet. Zum anderen belastet nach wie vor die Mitte Mai abgeschlossene S-K-S-Formation die charttechnische Ausgangslage, schließlich ist das Kursziel von 5.800 Punkten bis dato noch nicht vollständig ausgeschöpft worden. Ein Wiedersehen mit der Parallelen (akt. bei 5.856 Punkten) zur o. g. Trendlinie bleibt entsprechend eine Option. Doch es gibt auch Argumente, die für ein erfolgreiches Ausloten auf der Oberseite Erfolg sprechen. Dazu gehören nicht nur die deutlichen Kaufsignale bei den technischen Indikatoren, sondern auch der extrem hohe Pessimismusgrad der US-Privatanleger – laut AAII lag der Anteil der Bären zuletzt bei über 45 %, einem Niveau das zuletzt im Herbst 2011 erreicht wurde. Damit stehen die Chancen für einen Schub gen Norden per Saldo nicht schlecht.

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Euro Bund Future - Korrektur wieder aufgenommen

Die kräftigen Kursverluste zum Ende der vergangenen Woche haben beim Euro-BUND-Future nachhaltige Schmerzen verursacht. So musste zuletzt neben dem Aufwärtstrend seit März (akt. bei 146,17) auch der alte Haussetrend seit April 2011 (akt. bei 144,42) wieder preisgegeben werden. Der Wechsel auf den September-Kontrakt hat sich dabei als zusätzlicher Belastungsfaktor herausgestellt. Zwar konnte die durch den Kontraktwechsel temporär entstandene Kurslücke schnell wieder geschlossen werden, die Rückeroberung der angeführten alten Trendlinie ist indes gescheitert. Per Saldo droht nun ein schnelles Wiedersehen mit der horizontalen Haltezone aus mehreren alten Hoch- und Tiefpunkten bei rund 140 ½. Danach fungiert das Cluster aus dem adjustierten Aufwärtstrend seit 2011 und der 200-Tages-Linie (akt. bei 139,19 bzw. 138,60) als nächste Unterstützung. Die technischen Indikatoren haben die jüngste Kursentwicklung mit neuen Verkaufssignalen begleitet. Damit verdichten sich die Hinweise auf eine ausgeprägte Korrektur auf die zuvor verzeichneten Kursgewinne. Anleger sollten daher Gewinnmitnahmen ins Auge fassen und bestehende Positionen reduzieren.

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