Alles wartet derzeit gespannt auf den Ausgang der „Schicksalswahlen“ in Griechenland am kommenden Wochenende. Kann das mögliche Ausscheiden des kleinen Landes auf dem Peloponnes tatsächlich den Euro zu Fall bringen, wie von Politikern immer wieder behauptet wird? Wohl eher nicht, aber für gewisse Verwerfungen an den Finanzmärkten könnte ein unerwünschter Wahlentscheid durchaus sorgen. Vielleicht kommt alles auch ganz anders und die Börsen fassen im Anschluss wieder beherzt Mut. Zumindest „Börsenlegende“ Hans A. Bernecker, der jetzt zum Einstieg rät, schätzt die Lage so ein, rechnet der Experte doch noch im Verlauf dieses Jahres mit 8.000 Punkten im DAX, ein Anstieg um glatte 30 Prozent. Dass es die Spanier auch ohne EU-Hilfen schaffen würden, mit dieser Prognose lag er zumindest schon einmal falsch. Aber auch andere Daueroptimisten sehen die Situation längst nicht so kritisch. So erwartet Heiko Thieme die Erreichung der 10.000-Punktemarke beim Deutschen Leitindex zumindest noch in diesem Jahrzehnt.

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Keine schlechten Aussichten, wenn es tatsächlich zu einem solch gewaltigen Bullenmarkt kommen würde und die sich immer weiter verschärfenden Krisen einmal auslaufen sollten. Allerdings spricht aktuell vieles dagegen. Wer zumindest damit rechnet, dass sich die Märkte in den nächsten fünf Jahren wieder etwas fangen und leicht nach oben tendieren könnten, findet seine Markterwartung in dem neuen Top-Bonus-Zertifikat der Credit Suisse auf den Euro STOXX 50 erfüllt.

Wie bei anderen Produkten dieses Typs gilt auch bei diesem 5-jährigen Langläufer das Stichtagsprinzip, d.h. maßgeblich für die Rückzahlung ist einzig der Schlusskurs des Index am 13. Juli 2017. Zwischenzeitliche Korrekturen oder Crashs spielen dagegen keine Rolle, wenn am Ende die Wertentwicklung stimmt. Dafür verzichtet das Papier vollständig auf einen Sicherheitspuffer und hebt die allesentscheidende Kursmarke sogar noch um 15 Prozent gegenüber dem Referenzwert bei Emission an. Wird sie bei Fälligkeit nicht unterschritten, gewinnt also die Euroland-Benchmark wenigstens 15 Prozent hinzu, verdoppelt sich der Nennwert automatisch. So werden aus 100 Euro (plus bis zu drei Prozent Ausgabeaufschlag) beachtliche 200 Euro. Dafür müsste der Index auf dem aktuellen Niveau gerade einmal bis auf 2.450 Zähler ansteigen, kein gänzlich auswegloses Unterfangen. Ein Direktinvestor müsste im Vergleich dazu schon auf einen Euro STOXX 50 Stand jenseits der 4.200er-Marke hoffen, um den gleichen Erfolg verbuchen zu können, sofern er dabei ebenfalls auf den Kursindex setzt, eine eher unwahrscheinliche Vorstellung.

Legt der Basiswert dagegen weniger als 15 Prozent bis zum Laufzeitende zu bzw. verliert sogar noch an Wert, entfällt bei dem Papier nicht nur die Verdopplungs-Chance, sondern es wird auch hier die tatsächliche Wertentwicklung der Tilgung zugrunde gelegt.

Der BörseGo Tipp:

Das neue „Top“-Produkt eignet sich für den längerfristigen, leicht positiv gestimmten Anleger, der die stark zurückgekommenen Kurse zum Einstieg nutzen möchte. Vor diesem Hintergrund kann ihm die spezielle Bonus-Struktur im Endeffekt sogar zu einem mehrfachen Hebel verhelfen, ohne dass er gleichzeitig ein überproportionales Risiko eingehen muss. Durch das Stichtagsprinzip bleibt auch die Bonus-Struktur während der verhältnismäßig langen Laufzeit erhalten und sorgt dabei für etwas Entspannung.

Euro STOXX 50 Top-Bonus-Zertifikat

Emittent/WKN:

Laufzeit:

20.07.2017

Preis: (in Zeichnung bis 12.07.2012)

Ausgabepreis: 100 € (zzgl. bis zu 3% Agio)

Credit Suisse / CS8AKD

Autor: Armin Geier, http://www.godmode-trader.de/zertifikate

Bitte vergessen Sie nicht, sich an unserer wöchentlichen Zertifikate-Umfrage unter dem folgenden Link zu beteiligen:http://www.godmode-trader.de/Zertifikate