Eine alte Börsenweisheit lautet: „Never fight the Fed“. Man soll sich mit seinen Börsenengagements also nie gegen die US-Notenbank stellen. Aber auch die Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) sollte man als Anleger nie aus den Augen verlieren, wie diese Woche wieder zeigt.

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    Als EZB-Präsident Mario Draghi am 22. Oktober des vergangenen Jahres eine geldpolitische Lockerung für die kommende EZB-Sitzung ankündigte, war die Euphorie an den Börsen groß. Der DAX schoss nach oben. Doch am 3. Dezember folgte dann der Katzenjammer: Das Kaufprogramm für Wertpapiere wurde zwar um ein halbes Jahr bis (mindestens) März 2017 verlängert und der Zinssatz für Einlagen der Banken um 0,1 Prozentpunkte auf minus 0,3 Prozent gesenkt – doch die Märkte reagierten trotzdem enttäuscht. Erwartet worden war nämlich, dass die EZB auch das monatliche Ankaufvolumen erhöht, doch dazu kam es nicht.

    In dieser Woche überwiegt wieder die Hoffnung, nachdem Draghi bei der gestrigen Pressekonferenz einmal mehr weitere geldpolitische Stimuli für den 10. März in Aussicht gestellt hat. Anleger wissen aber inzwischen, dass auf Draghi nicht immer Verlass ist.

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