Erneuter „outside day“

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Von einem ruhigen Wochenauftakt – wie am Vortag – war beim DAX® gestern keine Spur mehr. Im Gegenteil: Die Handelsspanne von 140 Punkten kann sich sehen lassen, zumal die gestrige Tradingrange zu einem klassischen „outside day“ führt. Eine prozyklische Herangehensweise an dieses Kursmuster hat sich ja bereits vor einigen Tagen ausgezahlt, weshalb wir uns dieses Mal erneut analog positionieren. Auf der Oberseite ebnet ein Anstieg über das gestrige Tageshoch bei 6.491 Punkten den Weg zum jüngsten „swing high“ bei 6.642 Punkten. Aufgrund des im Wochenbereich ausgeprägten „shooting stars“ sowie dem nennenswerten Docht der gestrigen Tageskerze gilt es aber auch das Tagestief bei 6.350 Punkten zu beachten. Ein Bruch dieser Marke impliziert einen Stresstest der Schlüsselunterstützungen aus der 200-Tages-Linie (akt. bei 6.322 Punkten) und dem alten Abwärtstrend seit Ende März bei 6.309 Punkten. Unterhalb dieser Bastion müssten Anleger ein Schließen der Kurslücke von Ende Juni bei 6.262/40 Punkten einkalkulieren, bevor das jüngste Verlaufstief von Ende Juni bei 6.097 Punkten wieder auf die Agenda rückt.

Euro-BUND-Future (daily): Weiter dünnes Geschäft

Der müde Wochenauftakt hat sich gestern beim Euro-BUND-Future nahtlos fortgesetzt – zumindest, wenn man das erneut dünne Handelsvolumen von nur 580.000 Kontrakten heranzieht. Deshalb halten sich die neuen Erkenntnisse der bisherigen Woche in engen Grenzen. Solange das Rentenbarometer dabei aber oberhalb der Kombination aus der 38-Tages-Linie (akt. bei 143,14) sowie dem Hoch vom 18. Juni bei 143,09 notiert, definiert sich die nächste wichtige charttechnische Hürde durch das bisherige Rekordhoch bei 146,89. Diese Marken dürften die Rentenmarktbullen insbesondere dann ins Visier nehmen, wenn die letzten beiden Tageshochs bei 144,24/28 überwunden werden. Andererseits wäre ein Rebreak der o. g. Haltezone bei gut 143 ein erster Warnschuss vor den Bug der Euro-BUND-Future-Optimisten. Eine solche Weichenstellung würde kurzfristig zwar den Weg in Richtung des Allzeithochs bei 146,89 verbauen, ernsthaftes Ungemach droht dem Zinsfuture aber erst, wenn das ultimative Unterstützungscluster aus dem Aufwärtstrend seit April 2011 (akt. bei 140,60), den Hochpunkten bei gut 140 sowie der 200-Tages-Linie (akt. bei 139,06) preisgegeben wird.

Symrise (weekly): Die Serie …

… von Papieren, die auf neue Mehrjahres- bzw. Allzeithochs ausbrechen, wollen wir heute mit der Symrise-Aktie fortsetzen. Im Rahmen der Technischen Analyse sorgt eine solche Weichenstellung für eines der besten Signale überhaupt. Dank des Sprungs über den ultimativen „Deckel“ aus den verschiedenen Hochpunkten bei rund 23 EUR gelang dem Titel zuletzt exakt dieser Befreiungsschlag. Bemerkenswert ist dabei, dass damit gleichzeitig die seit Frühjahr bestehende seitliche Schiebezone zwischen rund 16 EUR und 23 EUR zu den Akten gelegt wurde. Da der neue Rekordstand durch bestehende Longsignale seitens des MACD und zwar auf allen von uns betrachteten Zeitebenen (Tag, Woche, Monat) untermauert wird, ist die Gefahr eines Fehlausbruchs auf der Oberseite deutlich reduziert. Im „uncharted territory“ jenseits des alten Allzeithochs lassen sich die 138,2%- bzw. 161,8%-Fibonacci-Projektion der Korrektur von Mai bis August 2011 (25,39 EUR/27,01 EUR) anführen. Aus der Höhe der zuvor angeführten Tradingrange lässt sich sogar ein kalkulatorisches Kursziel von rund 30 EUR ableiten. Als Absicherung auf der Unterseite bieten sich die o. g. alten Ausbruchsmarken an.

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