Der Schweizer Anlageexperte Felix Zulauf hält den Kurseinbruch an den weltweiten Aktienmärkten für noch nicht beendet. Es bestehe „mehr Spielraum nach unten, als sich viele Anleger vorstellen können“, sagte Zulauf in einem Interview mit der Schweizer Zeitschrift „Finanz und Wirtschaft“.

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    Der DAX werde auf 7.000 Punkte oder noch darunter fallen, sagte Zulauf in einem privaten Gespräch laut „Handelsblatt“. Im Interview mit „Finanz und Wirtschaft“ erläuterte Zulauf, dass der durchschnittliche Bärenmarkt in den USA seit dem Zweiten Weltkrieg rund 23 % betragen habe. Nun sei aber mit „einer heftigeren Abwärtsbewegung“ zu rechnen, der den S&P 500 bis auf 1200 bis 1400 Punkte führen werde.

    „Der Bullenmarkt hat letzten Frühling sein Ende gefunden. Jetzt folgt die Baisse. Und sie wird proportional zu den Exzessen stehen, die im Aufschwung aufgebaut wurden“, betont Zulauf. Anders als in der Vergangenheit gebe es jetzt auch kein „Sicherheitsnetz“ durch die Zentralbanken mehr, da die US-Notenbank zuletzt den Leitzins erhöht habe. „Je nachdem, wie gravierend die Auswirkungen der Börsenbaisse auf die Realwirtschaft sein werden, kann ich mir vorstellen, dass das Fed den Zinsschritt rückgängig macht.“ Dies werde aber frühestens Ende 2016 geschehen. Inzwischen hätten auch die Notenbanken erkannt, dass die „quantitative Lockerung“ keine realwirtschaftlichen Probleme löse.

    Die aktuelle Krise hat nach Einschätzung von Zulauf mehrere Ursachen, China stehe aber im Zentrum der sich anbahnenden Krise. Die chinesische Währung dürfte weiter abwerten, was der Weltwirtschaft aber „einen deflationären Schock“ verpasse. Andere Länder würden ebenfalls abwerten. „Damit werden aber alle Exportgüter aus dem asiatischen Raum massiv billiger. Dies führt zu einem Preisdruck, den auch die Konkurrenz im Westen spüren wird“, erwartet Zulauf. Umsatz und Gewinn würden auch bei den Unternehmen im Westen sinken.

    Anleger sollten sich nach Einschätzung von Zulauf so konservativ wie möglich positionieren. Bargeld sei eine Option. „Ich kaufe dreißigjährige US-Staatsanleihen, die immerhin 2,8 % abwerfen, und bewirtschafte das Dollarrisiko.“

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    CX5A1N 10.100,00 Pkt. 10.100,00 Pkt. 6,15 6,16 17,60 16.12.2016
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    CW3L3M 11.026,40 Pkt. 11.026,40 Pkt. 3,45 3,46 30,14 open end