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München (GodmodeTrader.de) - Der US-Dollar bewegt sich zur Wochenmitte im Vorfeld des am Mittwochabend zur Veröffentlichung anstehenden Protokolls des letzten US-Notenbanktreffens gegenüber den anderen Hauptwährungen in unterschiedliche Richtungen.

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Nachdem der Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB) Mario Draghi am Montag weitere geldpolitische Lockerungen bei dem März-Treffen der EZB in Aussicht gestellt hatte, richtet sich der Fokus heute auf das Protokoll des letzten Treffens des geldpolitischen Ausschusses der Federal Reserve Bank (Fed). US-Notenbankchefin Janet Yellen hatte aufgrund der Risiken für die Weltwirtschaft und des niedrigen Ölpreises zuletzt etwas moderatere Töne bezüglich weiterer US-Zinsanhebungen angeschlagen. Die Fed Funds Futures haben weitere Zinsanhebungen noch in diesem Jahr inzwischen weitgehend ausgepreist.

EUR/USD fällt angesichts dessen weiter von seinem am 11. Februar bei 1,1376 erreichten Dreieinhalbmonatshoch zurück und notierte bislang bei 1,1118 im Tief. GBP/USD legte hingegen nach gemischten britischen Arbeitsmarktdaten bislang bis 1,4339 im Hoch zu. So ist die Zahl der Arbeitslosengeldbezieher im Januar überraschend deutlich um 14.800 gesunken. Analysten hatten im Konsens lediglich mit einem Rückgang um 2.900 gerechnet, nach minus 15.200 im Vormonat Dezember. Die Arbeitslosenquote verharrte jedoch unverändert bei 5,1 Prozent. Erwartet worden war ein Rückgang auf 5,0 Prozent. Der Durchschnittsverdienst, der der Bank of England zur Abschätzung des Inflationsumfelds besonders wichtig ist, sank in den drei Monaten per Dezember auf 1,9 Prozent im Jahresvergleich, nach zuvor plus 2,1 Prozent.

USD/JPY notierte im Hoch bei 114,39. Die Maschinenaufträge in Japan sind im Dezember in der Kernrate um 4,2 Prozent im Monatsvergleich gestiegen. Analysten hatten im Konsens mit einem Zuwachs um 4,8 Prozent gerechnet, nach einem Rückgang um 14,4 Prozent im November.

USD/CHF erholt sich weiter von seinem am 11. Februar 2016 bei 0,9655 erreichten Dreieinhalbmonatstief und hat bei 0,9918 ein Wochenhoch erreicht. Die ZEW-Konjunkturerwartungen für die Schweiz haben sich im Februar auf minus 5,9 Punkte eingetrübt. Im Vormonat Januar notierte der Index, der die Einschätzung der konjunkturellen Entwicklung in der Schweiz auf Sicht von sechs Monaten widerspiegelt, bei minus 3,0 Zählern. Bitte beachten Sie auch die aktuelle USD/CHF-News.

AUD/USD legt zur Wochenmitte nach Veröffentlichung der australischen Frühindikatoren zu und notierte bislang bei 0,7122 im Hoch. Die über Nacht gemeldeten australischen Frühindikatoren waren im Dezember im Monatsvergleich unverändert. Im Vormonat November war der Index der Frühindikatoren auf dieser Basis um 0,3 Prozent gesunken. Bitte lesen Sie auch die heutige AUD/USD-News.

Der US-Wirtschaftskalender ist am Mittwoch prall gefüllt. Highlights auf der Agenda sind die Erzeugerpreise, die Industrieproduktion und das bereits erwähnte Sitzungsprotokoll des letzten US-Notenbanktreffens. Die Details sowie die weiteren Veröffentlichungen entnehmen Sie bitte dem Wirtschaftsdatenkalender.