Die Blicke der Anleger richten sich derzeit wieder einmal auf Ben Bernanke. Obwohl sich der US-Notenbankchef zuletzt bedeckt gehalten hatte, hoffen Finanzmarktakteure hartnäckig auf den baldigen Start der dritten Runde von groß angelegten Anleihekäufen (QE3). Auch unabhängig davon wird Geld billig bleiben. Denn Bernanke hat kürzlich bestätigt, dass die US-Notenbank ihre Nullzinspolitik bis mindestens Ende 2014 beibehalten wird. Für Gold sind Zeiten niedriger Zinsen ein ideales Umfeld, da Alternativanlagen uninteressanter sind.

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Insofern verwundert es nicht, dass das Edelmetall in den letzten Wochen immer wieder gezeigt hat, dass es seinen langfristigen Aufwärtstrend beibehalten will. Dabei hat sich der Bereich um 1.550 USD als solide Unterstützung erwiesen, von der aus sich die Notierung auch zuletzt erneut nach oben abstoßen konnte. Solange sich der Goldpreis darüber halten kann, dürfte sich die langfristige Klettertour fortsetzen. Dabei „bremst“ derzeit auf der Kursoberseite der wichtige 200-Tage-Durchschnitt bei rund 1.660 USD. Erst wenn dieser überwunden ist, eröffnet sich nennenswertes Aufwärtspotenzial.

„Ab August beginnt die saisonal beste Phase“, meint Erste-Group-Bank-Analyst Ronald-Peter Stöferle, der bereits zum sechsten Mal seinen viel beachteten Spezialreport Gold veröffentlicht hat. Demnach bleibt der Experte „bullish“ für das Edelmetall: „Als nächstes Zwölf-Monats-Ziel sehen wir die Marke von 2.000 USD.“ Langfristig dürfte der Goldpreis noch deutlich höhere Kurse sehen: „Wir erwarten, dass die parabolische Phase noch bevorsteht. Im Zuge dieser Trendbeschleunigung sollte zumindest unser Langfrist-Ziel von 2.300 USD erreicht werden. Einige historische Vergleiche lassen sogar deutlich höhere Preis-Sphären realistisch erscheinen.“ Gründe sind unter anderen die Rückbesinnung auf den Jahrtausende alten monetären Status von Gold, die niedrigen Realzinsen und die anhaltende Staatsschuldenproblematik.

Die in StrategieReport Ausgabe 129.12 vorgestellten Trend Inline-Optionsscheine auf das Edelmetall bleiben daher hoch interessant: Wie bei klassischen Inlinern sind die Papiere mit einer oberen und einer untere Knock-Out-Barriere versehen. Wenn der Goldpreis während der gesamten Laufzeit innerhalb dieser Spanne bleibt, sehen die Trend Inliner einen maximalen Rückzahlungsbetrag von 10,00 Euro je Papier vor. Sollte der Goldpreis eine der Barrieren allerdings verletzen, verfallen die Scheine wertlos.

Die Besonderheit der Trend Inliner: Die Knock-Out-Level werden jeden Montag um jeweils 5 USD nach oben verschoben. Somit ergibt sich im Lauf der Zeit ein entsprechender Trendkanal – woraus sich der Name der Produkte ableitet. Der bis 30. Juli 2012 laufende Trend-Inliner ist mit den Knock-Out-Levels 1.400/2.150 USD gestartet. Aktuell liegen die Barrieren schon bei 1.515/2.265 USD. Sollte der Goldpreis in den kommenden zwei Wochen nicht unerwartet einbrechen, wird das Papier per 30. Juli zum Maximalbetrag von 10,00 EUR getilgt.

Da die Restrendite bei dem Schein auf wenige Prozent zusammengeschmolzen ist, sollten sich Anleger den bis September laufenden Schein ansehen. Dieser ist aktuell mit einem Puffer von 4,5 % nach unten und 42,7 % nach oben versehen. Sollte Stöferles Prognose eintreten und der Goldpreis ab August steigen, ist auch hier die Chance, die Maximalrendite von üppigen 74,2 Prozent einzufahren, groß. Sehr riskant erscheint aus heutiger Sicht hingegen der bis Dezember laufende Schein. Denn weil die KO-Levels Woche für Woche um 5 USD nach oben verschoben werden, werden die KO-Levels hier kurz vor Laufzeitende bereits 1.630/2.380 USD erreichen. Wer dennoch den Mut hat, hier einzusteigen, wird im Erfolgsfall mit einer Rendite von satten 376,2 % belohnt.

Gold Trend Inline-Optionsscheine im Überblick

"Offenlegung gemäß §34b WpHG wegen möglicher Interessenkonflikte: Der Autor ist in den besprochenen Wertpapieren bzw. Basiswerten derzeit nicht investiert."

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