Am liebsten möchte man sich wohl diesen Anblick ersparen. Die Rede ist vom Index der 50wichtigsten Unternehmen im Euroraum und vom Index der 20 grössten griechischen Unternehmen. Beide Benchmarks sind charttechnisch schwer angeschlagen.

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Athener Börse: Ein hoffnungsloser Fall

Ziehen wir eine charttechnische Bilanz: Der EURO STOXX 50 (Price) Index in EUR (Bild 1) – er umfasst die 50 wichtigsten Unternehmen im Euroraum – kratzt gefährlich an der 2.200er-Linie. Diese ist ziemlich bedeutsam, hat sie doch im August 2011 und im Dezember 2011 guten Halt gegeben. Sollte der Index sie nun nach unten durchbrechen, kann er bis in den Bereich von 2.100 Punkten fallen. Hält die Talfahrt dort nicht an, könnte sie bis 2.000 Punkte weitergehen. Dies nach Meinung von IndexPerformer.com (indexperformer.com), unserem neuen Chart-Signal-Service für ETFs und ETPs. Der wahre Schock kommt jedoch von der Athener Börse. Der FTSE/ASE 20 Index in EUR (Bild 2) – er umfasst die 20 grössten griechischen Unternehmen – rasselt ohne Zwischenstopp Richtung „Null“. Man muss sich in der Tat die Augen reiben, wenn man bedenkt, dass er von 3.000 Punkten kommt. Fazit: Mit Aktienkäufen im Euroraum kann getrost zugewartet werden.

Thomas J. Caduff ist Chefredaktor der YouQuant.com - ETF-/ETP-Flash’s (www.youquant.com), der QuantScreener.com - Fonds-Flash’s (www.quantscreener.com) und des Chart-Signal-Dienstes IndexPerformer.com (www.indexperformer.com). Dies alles sind Publikationen der ICN Trust Finance AG (www.icngroup.com).

Offenlegung wegen möglicher Interessenkonflikte: Der Autor ist in den besprochenen Wertpapieren bzw. Basiswerten derzeit nicht investiert.

Risikohinweis: Aktien, Rohstoffe, Zinsen und Währungen sind volatil. Deshalb kommen ETFs nur für Anleger in Frage, die das Risiko verstehen und auch tragen können. Eine laufende Überwachung ist empfehlenswert.

Autor: Thomas J. Caduff