In der vergangenen Handelswoche ließen sich die Anleger von schwachen Wirtschaftsdaten aus den USA (Retail-Sales -0,5% vs. 0,2% erw.; Jobless Claims / Arbeitslosenerstanträge 386,000 vs. 365,000 erw.; „Phili-FED“ -12,9 vs. -8,0 erw.;) nicht aus dem Tritt bringen und setzten auf eine konjunkturelle Wende in der zweiten Jahreshälfte mit Hilfe der Geldpolitik. Davon konnte sie nicht einmal die abwartende Haltung von US-Notenbankchef Ben Bernanke abbringen.

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Der DAX ist mittendrin in der Sommerrally 2012 und hat seit dem Junitief 14% zulegen können.

Soweit, so gut. Hatten wir doch an dieser Stelle Anfang Juli unser Kursziel für den DAX bei 7000 Punkten bis November u.a. mit dem Liquiditäts-Argument zementiert (siehe Makroprognose: DAX 7000 - der Markt giert nach Liquiditätsspenden vom 09.07.2012).

Auch wenn die Euro-Schuldenkrise in den letzten Tagen etwas aus dem Schussfeld der Märkte geraten ist, so waren doch die Signale - trotz Ratifizierung des 100-Mrd.-Spanien-Bailouts durch den Deutschen Bundestag - alles andere als ermutigend.

Die Refinanzierung des spanischen Staates am Finanzmarkt ist noch immer mit steigenden Renditen verbunden (Auktion am Donnerstag: 7jährige Anleihe stieg auf 6,7% gg. 4,83%; 5j. auf 6,4% gg. 6,0%, 2j. auf 5,2% gg. 4,7%) und die noch ausstehende Entscheidung des Bundesverfassungsgerichtes am 12.September zur ESM-Haftungsunion ist ein fortwährender Unsicherheitsfaktor.

Der in der kommenden Woche beginnenden Berichtssaison in Deutschland (Kontron, Daimler, comdirect, Linde) begegnet der Markt schon jetzt mit angepassten Erwartungen und so wird sich der DAX, abgesehen von einigen Negativ-Überraschungen (z.B. ThyssenKrupp), von den Halbjahresberichten die zuletzt eingeschlagene Aufwärtsbewegung nicht vermiesen lassen.

Aus Sicht der Charttechnik können wir ebenfalls stützende Argumente für dieses Szenario anfügen. Die 200-Tagelinie bei ca. 6400 Punkten liegt erstmalig in komfortabler Entfernung und das technische Bodenmuster (inversive Schulter-Kopf-Schulter-Formation) wurde zuletzt mit einem erfolgreichen „Bounce“ im Bereich von 6400 Punkten bestätigt.

Ein Blick auf die Indikatorenlage attestiert dem DAX dennoch eine „heiß gelaufene“ Trendsituation und ein Rückfall unter die Marke von 6700 Punkten begünstigt den Beginn einer Korrektur im Aufwärtstrend.

Aus Sicht der zuletzt doch etwas zu optimistischen Anlegererwartung, welche in den Bereich vom Frühjahr 2012 zurückgestiegen ist, begrüßen wir eine „gesundende“ 3-5-Tageskonsolidierung von diesem Niveau aus.

Fazit: Rally-These bis DAX-7000 Punkte trotz kurzfristiger Korrekturgefahr bestätigt!

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Jakob Penndorf - Trader bei GodmodeTrader.de

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