Der Software-Riese Microsoft kann sich bei aller „Apfel-Euphorie“ immer noch damit rühmen, dass sein Betriebssystem Windows auf dem überwiegenden Teil der Computer dieser Welt installiert ist.

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Jedoch musste der US-Konzern in den vergangenen Jahren mitansehen, wie der große Konkurrent Apple die neuen Trends zu den Smartphones und Tablet-PCs offensichtlich prägte und Rekorde bei seinen Geschäftsergebnissen verzeichnete. So konnte sich Microsoft weder mit seinem finnischen Partner Nokia bei den Smartphones durchsetzen, noch im Bereich der Tablets. Während Apple den Tablet-Markt mit seinem iPad dominiert, konnte wiederum das Android-Betriebssystem von Google im Markt für Smartphones zur Nummer eins aufsteigen. Nun möchte Microsoft allerdings zum Gegenschlag ausholen.

Mit dem speziell für Smartphones entwickelten Betriebssystem Windows Phone 8 und einem eigenen Tablet-PC, namens „Surface“, plant Microsoft in beiden Bereichen Marktanteile hinzuzugewinnen. Allerdings dürfte nicht nur eine gewisse Unsicherheit darüber bestehen, wie Microsoft im Vergleich zum iPad von Apple abschneiden wird. Vielmehr müsste man sich auch die Frage stellen, wie die bisherigen Partner von Microsoft auf die Ankündigung reagieren werden, dass Microsoft mit einem eigenen Tablet-PC auch in direkte Konkurrenz zu ihnen treten wird. Immerhin wollten Unternehmen wie Dell, Hewlett-Packard oder Acer voraussichtlich noch in diesem Jahr Tablet-PCs mit Microsofts neuen Betriebssystemen Windows 8 und Windows RT auf den Markt bringen.

Ob Microsoft der neuerliche Ausflug in das Hardware-Geschäft mit „Surface“ gelingt, bleibt abzuwarten. Bisher beschränkte sich Microsoft lediglich darauf Computermäuse oder Tastaturen herzustellen. Außerdem hat der US-Konzern in Sachen Hardware in der Vergangenheit ganz unterschiedliche Erfahrungen gemacht. Nach anfänglichen Schwierigkeiten wurde die Spielekonsole Xbox zu einem großen Erfolg, mit dem iPod-Konkurrenten Zune musste man wiederum einen großen Flop verkraften.

Neben dem Markt für Tablet-PCs möchte Microsoft in Zukunft eine wesentlich größere Verbreitung seines neuen Handy-Betriebssystems Windows Phone 8 auf Smartphones erreichen. Bei der Vorstellung von Windows Phone am 20. Juni in San Francisco gab das Unternehmen bekannt, dass das im Herbst dieses Jahres erscheinende System auf der gleichen technischen Plattform basieren soll wie das PC-Betriebssystem Windows 8. Durch die Nähe zum weit verbreiteten PC-System möchte Microsoft den Wiedererkennungswert für die Nutzer erhöhen, aber vor allem die Programmierung für die Entwickler erleichtern.

„Wir erwarten, dass die Zahl der Apps steigen wird“, sagte Microsoft Manager Joe Belfiore bei der Vorstellung des Systems. Dabei könnte die Verfügbarkeit von Apps einen sehr großen Erfolgsfaktor bei den Smartphones darstellen. Denn die beiden erfolgreichsten Systeme Android von Google und das iOS von Apple haben eine wesentlich größere Zahl von Anwendungen im Angebot als dies bei Windows Phone der Fall ist. In dieser Hinsicht konnte Microsoft mit der geplanten Kooperation mit dem Online-Spielehersteller Zynga einen weiteren Erfolg feiern. Laut Unternehmensangaben möchte Zynga Versionen seiner erfolgreichen Spiele-Apps "Draw Something" und "Words with Friends" für Windows Phone 8 programmieren.

Spekulative Anleger, die der Meinung sind, dass Windows Phone 8 und das neue Tablet „Surface“ dem Microsoft-Konzern zu mehr Wachstum und einem steigenden Aktienkurs verhelfen werden, können mit einem Wave XXL-Call der Deutschen Bank (WKN: DB4NJ1) auf steigende Kurse setzen. Der Hebel würde bei 2,87 und die Knock-Out-Schwelle bei 22,60 US-Dollar liegen. Spekulative Anleger, die eher auf fallende Kurse bei der Microsoft-Aktie setzen möchten, bekommen mit einem Wave XXL-Put der Deutschen Bank (WKN: DE9UPM; Hebel 2,78 und Knock-Out-Schwelle bei 37,35 US-Dollar) dazu die Gelegenheit.

Stand: 25.06.2012

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