München (GodmodeTrader.de) – Die Ölpreise sind fester in das Jahr 2016 gestartet. Rohöl der Nordseesorte Brent notierte bei 38,23 US-Dollar je Barrel im Hoch, während ein Fass der US-Sorte WTI zuhöchst bei 37,86 US-Dollar gehandelt wurde.

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    Dabei belastet den Markt die Sorge über eine Verschärfung des Konfliktes im Nahen Osten, nachdem Saudi-Arabien am Wochenende die diplomatischen Beziehungen zum Iran abgebrochen hat. Vorausgegangen war die Stürmung der saudischen Botschaft in Teheran durch wütende Demonstranten, nachdem Saudi-Arabien einen hohen schiitischen Geistlichen hingerichtet hatte.

    „Saudi-Arabien und der Iran führen bereits Stellvertreterkriege im Jemen und in Syrien. Eine direkte militärische Auseinandersetzung der beiden Hegemonialmächte des Mittleren Ostens hätte gravierende Auswirkungen auf das globale Ölangebot. Denn in der Region rund um den Persischen Golf werden knapp 30 Prozent des weltweiten Ölangebots gefördert. Eine gewisse Risikoprämie auf den Ölpreis ist daher gerechtfertigt, selbst wenn aktuell deutlich zu viel Öl auf dem Markt ist“, kommentieren die Analysten der Commerzbank im heutigen „TagesInfo Rohstoffe“.

    Gegen 16:00 Uhr MEZ wird Rohöl der Nordseesorte Brent nur noch mit einem Plus von 3,46 Prozent bei 38,90 US-Dollar je Barrel gehandelt. Das Fass der US-Sorte WTI notiert noch mit einem Aufschlag von 3,23 Prozent bei 38,29 US-Dollar.

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