Silber rutschte im Mai wieder auf die bei 26,41 $ liegende Unterstützungszone zurück. Anders als im vergangenen September sowie zum Jahreswechsel konnten sich die Notierungen dort zuletzt aber nicht mehr ganz so dynamisch nach oben lösen. Es wurde eine Erholung eingeleitet, diese aber in der Form einer bärischen Flagge. Daraus bricht Silber nun seit Mittwoch nach unten aus.

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Kurzfristig liegt somit ein Verkaufssignal vor, welches sich auch am Donnerstag bereits durchgesetzt hat. Die 26,41 $ sind nun wieder fast erreicht, so dass sich Silber an einer mittelfristigen Schlüsselstelle befindet. Angesichts der vorgeschalteten bärischen Konsolidierung auf niedrigem Niveau muss damit gerechnet werden, dass Silber die 26,41 $ dieses Mal nicht verteidigen kann. Ist das der Fall, dann kommt es zur Auslösung einer großen fallenden Dreiecksformation, welche umfassendere Abgaben auch mittelfristig nach sich ziehen kann. Nächste wichtige Unterstützung ist das Niveau um 21,31 $. Der EMA 200 (rot) auf Wochenbasis liegt allerdings knapp unterhalb der Unterstützung und könnte eine Bärenfalle einleiten wobei es erst wieder oberhalb der 29,00 $ bullischer wird. Eine derartige Bodenbildung ließe sich dann gegebenenfalls auch handeln.

Die Entwicklung im Bereich der 26,41 $ ist damit aktuell sehr spannend. Vor allem, da der Ausbruch aus der bärischen Konsolidierung der Vortage im Zusammenhang mit der nicht ganz so wie erhofft ausgefallenen Liquiditätsschwemme der FED steht.

Interessant ist die Situation aktuell vor allem, da sich mit der Bearflag über der maßgebenden Unterstützung ein interessantes Tradesetup bietet. Ob dieses voll aufgeht oder Silber schnell wieder nach oben abprallt und sich doch in Richtung 30$ und darüber bewegt, wird sich zeigen. Chance und Risiko stehen zunächst in einem guten Verhältnis, das ist entscheidend.

Innerhalb des Musterdepots wurde bereits am Mittwoch früh eine Tradingposition eingestoppt, welche sich zum aktuellen Zeitpunkt bereits komfortabel risikolos absichern ließ. Die Chancen sind im Gegenzug unverändert groß, so dass die Entwicklung nun beobachtet werden kann. Knicken die Edelmetalle weiter ein, dann bieten sich in diesem Sektor an den kommenden Handelstagen noch einige Möglichkeiten die ebenfalls im Depit umgesetzt werden sollen.

Marko Strehk - Technischer Analyst und Trader bei GodmodeTrader.de

Marko Strehk ist seit der ersten Stunde Mitglied des Traderteams von GodmodeTrader.de. Der Heavytrader überzeugt durch seine über viele Jahre hinweg stetige Performance, die er marktunabhängig erzielt.

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Offenlegung gemäß §34b WpHG wegen möglicher Interessenkonflikte: Der Autor ist in den besprochenen Wertpapieren bzw. Basiswerten derzeit nicht investiert.