Der US-Dollar kann derzeit im Vergleich zum Euro stark zulegen. Doch die Frage bleibt, ob dies tatsächlich auf eine Stärke der US-Wirtschaft zurückzuführen ist oder eher Ausdruck der relativen Schwäche Europas ist. Denn das Erstaunliche ist doch eigentlich auch: In dieser Situation spricht kaum noch jemand darüber, dass die USA ebenfalls ein (großes) Schuldenproblem haben...

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Im Augenblick schaut die Welt aber wieder verstärkt auf Europa. Denn die Turbulenzen, die sich nach den griechischen Parlamentswahlen ergeben haben, ließen die Sorgen der Investoren vor einer Pleite des schuldengeplagten Landes und einem Austritt aus der Eurozone ansteigen. Ein solches Szenario hält nicht nur für die Eurozone, sondern für die gesamte Weltwirtschaft unvorhersehbare Risiken bereit. Wie sehr die Probleme in Griechenland auch die anderen Volkswirtschaften in Europa in Mitleidenschaft ziehen können, zeigte sich an den steigenden Risikoaufschlägen, die Spanien und Italien für ihre Staatsanleihen in der vergangenen Woche bezahlen mussten. Wobei Spanien auch mit eigenen Problemen wie den Schwierigkeiten der Banken infolge einer Immobilienkrise, einer Rezession und steigender Arbeitslosigkeit zu kämpfen hat. Aufgrund dieser Probleme hat die US-Ratingagentur Moody‘s jüngst 16 spanische Banken herabgestuft.

Nun hofft man wohl an den Börsen weltweit, dass die Wähler in Griechenland bei den anstehenden Neuwahlen am 17. Juni ihre Protesthaltung aufgeben und wieder verstärkt für die Parteien stimmen könnten, die den beschlossenen Sparkurs mittragen wollen. Doch selbst wenn die Griechen wieder für die Parteien stimmen sollten, die für den Sparkurs stehen, werden wohl bis dahin verschiedenste Ausstiegsszenarien diskutiert werden, die für einen weiteren Anstieg der Unsicherheiten bei den Marktteilnehmern sorgen könnten.

Aufgrund der europäischen Probleme haben viele Investoren scheinbar den US-Dollar wieder als sogenannten „sicheren Hafen“ entdeckt und somit für einen Anstieg gegenüber zum Euro gesorgt. Selbst im Vergleich zu Gold wird der US-Dollar mancherorts als das „bessere“ Sicherheitsinvestment gesehen. Immerhin dürften sich zumindest deutsche Exporteure über einen etwas schwächeren Euro freuen. Ein Blick auf die Konjunkturdaten, die dem US-Dollar offensichtlich gut tun:

Während die Eurozone mit einer Stagnation des Wirtschaftswachstums im ersten Quartal des Jahres nur knapp eine Rezession verhindern konnte, sehen die BIP-Wachstumszahlen in den USA wesentlich besser aus. Nach ersten offiziellen Schätzungen ist die US-Wirtschaft in den ersten drei Monaten des Jahres um mehr als 2 Prozent gewachsen ist. Doch es bleibt abzuwarten, ob sich der US-Aufschwung im weiteren Jahresverlauf als nachhaltig erweisen wird. Zuletzt hatte der Arbeitsmarkt ein wenig von seiner Wachstumsdynamik einbüßen müssen. Daher werden von vielen Marktteilnehmern weitere geldpolitische Lockerungsmaßnahmen seitens der Federal Reserve diskutiert, welche den Dollarkurs wieder nach unten drücken sollten. Notenbankchef Ben Bernanke hatte immer wieder betont, dass die US-Notenbank bereitstehen würde, falls sich der Aufschwung in der US-Wirtschaft nicht als nachhaltig erweisen sollte.

Risikobereite Investoren, die einen weiter fallenden Euro (bzw. eine steigenden Dollar) erwarten, könnten darauf mit dem Wave-Put der Deutschen Bank (WKN DE57ZB) spekulieren. Der Hebel dieses Papiers liegt derzeit bei 6,15; das Stop-Loss-Niveau bei 1,4660 US-Dollar. Wer jedoch meint, dass die europäische Gemeinschaftswährung Euro wieder Boden zugewinnen kann, der könnte als spekulativer Anleger auf mit dem Wave-Call der Deutschen Bank (WKN DE8TMT) auf dieses Szenario setzen. Der Hebel beläuft sich hier aktuell auf 6,25, das Stop-Loss-Niveau liegt bei 1,0820 US-Dollar. Dabei ist zu beachten, dass der Basiswert in der Referenzwährung festgestellt wird; die Umrechnung der hierauf beruhenden Beträge in die Abwicklungswährung erfolgt nach Maßgabe des jeweiligen Umrechnungskurses.

Stand: 21.05.2012

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