• Gold - Kürzel: XAU/USD - ISIN: XC0009655157
    Börse: Commerzbank CFD / Kursstand: 1.124,90 $/Unze (Deutsche Bank Indikation)

Kopenhagen (Godmode-Trader.de) - Angesichts der bei den Marktteilnehmern Besorgnis auslösenden Stimmungsdaten von der chinesischen Industrie zeigt sich der „sichere Hafen“ Gold zu Wochenbeginn begehrt. Das gelbe Edelmetall legt um ein knappes halbes Prozent auf 1.122 US-Dollar je Feinunze zu.

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Wie schon im vergangenen Jahr verzeichnete Gold starke erste vier Wochen. Die weiter fallenden Ölpreise hätten eine positive Korrelation zwischen Öl und Aktien ausgelöst, was zur Erholung des gelben Metalls im Laufe des Januars geführt habe, sagt Ole Hansen, Rohstoffexperte bei der Saxo Bank. „Wir bleiben zwar skeptisch, ob Gold zum jetzigen Zeitpunkt über wesentlich mehr Kurspotenzial verfügt. Gleichzeitig sehen wir aber, dass die Anzeichen für einen Goldpreissturz auf 1.000 US-Dollar pro Feinunze abnehmen“, so Hansen.

So haben die spekulativen Finanzinvestoren zum Preisanstieg von Gold in den letzten Wochen beigetragen. Die von Bloomberg erfassten Gold-ETFs verzeichneten im Januar mit knapp 55 Tonnen den höchsten Monatszufluss seit einem Jahr. Laut CFTC-Statistik wurden in der Woche zum 26. Januar zudem die Netto-Long-Positionen deutlich auf 16,8 Tausend Kontrakte ausgeweitet, der höchste Stand seit elf Wochen. Ein Unterschied zum vergangenen Jahr, als Gold im Laufe des ersten Quartals starke Kursverluste hinnehmen musste, bestünde auch in den derzeit limitierten Long-Positionen auf dem Markt, informiert Hansen. Die kombinierte Menge an Futures und ETPs sei fast ein Drittel niedriger als im vergangenen Jahr. Selbst wenn sich die Marktbedingungen verbessern sollten, bleibe der Verkaufsdruck bei Gold beschränkt.

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