• Zucker - ISIN: XC0002272240
    Börse: Commerzbank CFD / Kursstand: 16,27 US¢/lb

Frankfurt (GodmodeTrader.de) - Neben dem negativen Rohstoffumfeld drückten gestern auch produktspezifische Nachrichten auf den Zuckerpreis. Zum einen sollen in Brasilien Niederschläge die Entwicklung des Zuckerrohrs begünstigen. Zum anderen meldete Thailand für Januar und Februar gegenüber dem Vorjahr kräftig gestiegene Zuckerexporte, wie die Analysten der Commerzbank im aktuellen „TagesInfo Rohstoffe“ schreiben.

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Allerdings gebe es gute Gründe dafür, dass der Zuckerpreis zuvor kräftig zugelegt habe. Er befinde sich mit rund 16,5 US-Cents je Pfund auf dem höchsten Niveau seit Oktober 2014. Schon seit Längerem sei absehbar, dass es in der laufenden und wohl auch der kommenden Saison nach einigen Überschussjahren nun zu Angebotsdefiziten am Zuckermarkt kommen dürfte. Nach und nach würden die Schätzungen dafür nach oben korrigiert, nachdem aus wichtigen Produzentenländern negative Nachrichten kämen, heißt es weiter.

„Auch von der Währungsseite kommt Auftrieb: Ebenso wie die Schwäche des Brasilianischen Real über Monate den in US-Dollar notierten Zuckerpreis unter Druck gesetzt hatte, wirkt seine Aufwertung über die letzten Wochen nun in die Gegenrichtung“, so die Commerzbank-Analysten.