Die Erholung in den USD-Paaren setzt sich nur schleppend fort. Von daher nehme ich nun wieder ein wenig Abstand von den Long-Trades und bereite mich auf die Short-Set-Ups vor.
Die Trendrichtung ist weiterhin klar Short. Es ist wesentlich besser wieder in Trendrichtung zu agieren. Zwar hat eine Erholung seitwärts stattgefunden und die Long-Set-Ups konnten durchaus gewinnbringend sein, aber eine richtige Aufwärtsbewegung blieb bislang aus.
Ich bin also vorsichtig mit eventuellen Long-Trades und warte lieber auf gute Shortmöglichkeiten.
Für heute habe ich 3 verschiedene Tradingideen mitgebracht. In erster Linie möchte ich das Set-Up im GBPUSD vorstellen. Natürlich gibt es auch in anderen USD-Paaren gute Short-Möglichkeiten, dennoch habe ich mich für den GBPUSD entschieden. Den Grund hierfür finde ich im EURGBP.
Der EURGPB auf Wochenbasis:
Wir befinden uns innerhalb eines Dreiecks an der unteren Begrenzung. Gleichzeitg dient die gebrochene Abwärtstrendlinie als zusätzlicher Support und die 200er EMA. Ein Blick auf die Stochastik zeigt, dass sie bereits sehr angeschlagen ist.
Der EURGBP auf Tagesbasis:
Im Tageschart werden weitere Supports sichtbar. Insgesamt bietet sich hier eine sehr gute Support-Zone bis zum 76er Retracement Fibonacci der letzten großen Aufwärtsbewegung. Darunter sollte der SL angesetzt werden. Eine Gegenbewegung in dieser gesamten Zone halte ich für äußerst wahrscheinlich.
Da ich also davon ausgehe, dass in den kommenden 2 Wochen der Euro gegenüber den Britischen Pfund positiv performen wird, ist es nur selbstverständlich, dass ich davon ausgehe, dass ein GBPUSD Short-Trade mehr Gewinn erzielen sollte wie ein EURUSD Short-Trade. Schauen wir uns den GBPUSD an:
Der Widerstandbereich im GBPUSD ist im Stundenchart sehr gut zu erkennen. Der rote Balken definiert den Widerstandbereich horizontal. Genau an dieser Stelle befindet sich außerdem das 50er Fibonacci-Retracement der letzten Abwärtsbewegung. Trendlinien befinden sich in der Nähe des Retracements ebenfalls in Hülle und Fülle. Ein sicherer StopLoss befindet sich sowohl oberhalb des 61,8-Retracements als auch oberhalb der Abwärtstrendlinie (lila).
Nun noch ein Blick Intermarket auf den DowJones 4h-Chart:
Auch hier ist weiterhin von einer Abwärtsbewegung auszugehen. Wirklicher Support ist wohl erst im Bereich 11614 - 11520 zu erwarten. In diesem Bereich befinden sich horizontal Unterstützungen in Form von Vorgängerhochs und -tiefs und das 61,8 Fibonacci-Retracement. Trendlinien bieten Support bei der unteren Flaggenbegrenzung (Abwärtstrendkanal) und die Aufwärtstrendlinie auf 4h-Basis. Im Support-Bereich werde ich mich Long positionieren.
Viel Erfolg :)








