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Die Analysen der letzten Wochen waren genau bis Mittwoch 18:30 Uhr gut. Dann kamen News aus den USA. Zum einen die FOMC Aussage und zum anderen die Bekanntmachung zum Zinssatz der US-Notenbank. FOMC sorgt ähnlich wie die Arbeitslosenzahlen immer für starke Bewegung an den Märkten. Die Richtung dieser Bewegung ist in den wenigstens Fällen vorhersehbar. Es kann 150 PIPs nach oben gehen, aber auch nach unten. Ich habe auch schon erlebt, dass es zuerst in die eine Richtung geht, und dann schlagartig nachhaltig in die andere Richtung. Sich zu derartig wichtigen News im Markt zu befinden ist reinstes Zocken und sollte unbedingt vermieden werden. Trades der letztwöchigen Analysen hätten spätestens bis Mittwoch 18 Uhr entweder mit dem Nachziehen des SLs abgesichert werden müssen, oder durch das Sichern von Gewinnen geschlossen werden müssen. Da ich das letzte Woche leider nicht explizit erwähnt hatte, möchte ich das diese Woche unbedingt verbessern:
Am Mittwoch um 14:15 Uhr kommen stark marktbewegende News aus den USA - bitte getätigte Positionen absichern bzw. sichern. Um zukünftig einen Überblick über marktbewegende News zu erhalten bietet sich immer ein Blick auf einen Wirtschaftskalender an.
EURUSD D1: Hier gibt es nur noch Short-Trades - mittelfristige Short-Chance.

Bereits im letzten Newsletter und zuvor seit einigen Wochen in meinem Blog, bin ich auf den jetzigen Widerstandsbereich im EURUSD eingegangen. Der momentane Bereich spielte ebenfalls in meinen Videos vom 3.1.2012 (Ab ca. Minute 1:30 bis Minute 5:00) und im EURUSD-Jahresprognose-Video vom 12.1.2012 eine Rolle. Der Widerstand ist als absolut markant einzustufen. Es ist nicht nur der Pullback-Bereich auf Tageschart-Basis sondern auch das wichtige 38,2-Fibonacci-Retracement der letzten Abwärtsbewegung. Und das ganze im super-überkauften Stochastic-Bereich.
Die jüngste Aufwärtsbewegung seit 1.2620 stellt übergeordnet eine Erholung der vorhergehenden 1600-PIP-Abwärtsbewegung dar. Mit einer Short-Platzierung zu aktuellen Preisen platzieren wir uns also in die übergeordnete Trendrichtung. Sollte der EURUSD es tatsächlich schaffen diesen Bereich zu brechen, wäre Platz bis ca. 1.37.
Klare Aussagen:
- kurzfristig sind "einfache" Gewinne zu ergattern
- mittelfristig für mehrere Wochen/Monate die erste Schlüsselzone
GBPUSD D1: starker horizontaler Widerstand

Wie letzte Woche im Newsletter bereits angekündigt wird der EURUSD und der GBPUSD höchstwahrscheinlich gleichzeitig in die starken Widerstandsbereiche eintreten. Genau so will ich das sehen! Denn aufgrund der Korrelationen lassen sich oftmals Set-Ups besser erkennen. Set-Ups werden einfach klarer und somit "wertvoller". Die Widerstandsbereiche sind im übrigen auch in anderen Währungspaaren aktuell, und somit steht der GBPUSD symbolisch auch für andere korrelierende Währungspaare.
Der Widerstandsbereich im GBPUSD ist vor allem durch horizontale Widerstände markiert. Die Marke rund um 1.5780 war schon des öfteren ein Hoch oder ein Tief im vorherigen Kursverlauf. Zusätzlich befindet sich aktuell auch noch die 200er EMA in diesem Bereich und die Stochastic schreit auch hier nach einer Erholung. Das i-Tüpfelchen ist die gestrichelte Trendlinie - sie resultiert aus den Verbindungen der Hochs auf Schlusskursbasis.
Sollte es der Kurs wider erwarten nach seinem bisherigen 500-PIP-Anstieg doch schaffen den Widerstand auf Anhieb zu brechen, wäre das nächste Kursziel und gleichzeitiger Short-Bereich bei 1.5920. Ohne handelbare Gegenbewegung sehe ich dieses Szenario aber eher als unwahrscheinlich.
USDJPY D1: Beim ersten Newsletter bereits ein Treffer

Den Unterstützungsbereich im USDJPY habe ich bereits im ersten Newsletter vorgestellt. Wer Long getradet hatte konnte hier gute Profite machen. Heute ist die Situation ein wenig anders - aber das Ergebnis bleibt das Gleiche: Wir kaufen bei Unterstützungen.
Aktuell befinden wir uns an der unteren Begrenzung des Dreiecks. Das ist leider noch nicht so aussagekräftig, da noch nicht klar ist, ob diese untere Trendlinie weiterhin so Bestand haben wird. Aber gleichzeitig befinden wir uns auch an der unteren Begrenzung der Seitwärtsbewegung - und die Seitwärtsbewegung hat schließlich bereits Bestand.
Es ist ein riskanter Trade bei dem wir mit einem Auge auf eine mögliche Intervention seitens der BOJ spähen. Ich persönlich rate zu einem SL unterhalb der All-Time-Lows, um dem Interventionsbereich auch Spielraum zu ermöglichen.
Man muss sich hier vor Augen halten:
Der Markt ging bereits Long und die Marktteilnehmer haben die technische Unterstützung absolut wahrgenommen. Durch die News vom Mittwoch ging der Kurs wieder runter. Der USD musste ein wenig leiden. Ich spekuliere darauf, dass die Käufer zurück kommen. Und wenn nicht, dann könnte die BOJ kräftig in unsere Traderichtung agieren.
Auch auf H4 eine technisch interessante Marke (Kreuzunterstützung im Doppel-Überverkauften-Bereich):

USDCHF D1: Mit der SNB könnte das der WINNER des Newsletter werden

USDCHF korreliert negativ zu EURUSD. Somit ist es kaum verwunderlich dass auch der USDCHF an einen starken Unterstützungsbereich kommt, um hier in die Gegenrichtung ein paar PIPs zu machen. Unterstützt ist der Kurs hier 1A und die Stochastiken sind vielversprechend. Technisch absolut interessante Zone! Was braucht dieses Set-Up noch, um hier einen Long-Trade zu wagen? Vielleicht die Tatsache, dass die SNB auf diesem Kursniveau intervenieren könnte. Der CHF nähert sich gefährlich nah dem Interventionsbereich. Im EURCHF wurde beispielsweise angekündigt, dass die 1.20 eisern verteidigt werden sollen. Für mich ein "Muss-Trade". Wie gesagt für mich .... das gilt nicht für Sie.
Dax D1: Hier kann das Jahreshoch sein

Der Dax schöpft sein Aufwärtspotential mühsam aus. Die Short-Trade-Analyse aus dem letzten Newsletter ging zu Beginn zwar voll auf, jedoch nur genau bis zum Mittwoch zu den News. Ich habe auf die Gefahr aufmerksam gemacht, dass es jedoch noch bis zum 61er-Retracement nach oben gehen kann. Tja, das haben wir nun fast gesehen. Im Bereich 6600 gilt es Short zu gehen. Erst beim Bruch des 61,8er-Retracements nehme ich Abstand von meiner Short-Analyse und somit fürs erste von jeglichen Dax-Trades. Technisch befinden wir uns hier an einem sehr markanten Widerstandsbereich (nicht vergessen - ähnlich markante Widerstände auch in den Währungen!). Auch die Stochastic schreit regelrecht nach einer Erholung. Bitte vergleicht selber, wie sich der Kurs verhält, wenn beide Stochstiken im überkauften Bereich sind.
Ohne Missverständnisse:
Ich erwarte in der jetzigen Gegend die Jahreshochs. Bevorzugen würde ich natürlich den direkten Abverkauf, aber eine vorherige Seitwärtsbewegung mit einem eventuellem Doppel- oder MehrfachTop muss man dennoch einkalkulieren.
Gold H4: Resumee

Der Longausbruch kam direkt nach den News. Mit dem glatten Durchbruch der Trendlinie war es selbstverständlich vorbei mit den Short-Trades. Ich stelle immer wieder fest, dass man jetzt - obwohl der Kurs schon so weit voran geschritten ist - gewillt ist einen Long-Trade abzusetzen. Ich persönlich mache das nicht. Ich sehe kein Chance-Risiko-Verhältnis das mit dem Money-Management vereinbar ist. Ich persönlich warte lieber auf eine Erholung um mich Long im Gold zu platzieren. Mit Sicherheit bin ich nicht der Einzige der auf diese Gelegenheit wartet und somit würde ich dem Long-Trade nach einer Erholung eine sehr hohe Gewinnwahrscheinlichkeit zurechnen.
Sollte es nicht zu einer Erholung in meinen Einstiegsbereich kommen, bleibe ich halt als Zuschauer an der Seitenlinie und warte auf spätere Gelegenheiten - Na und ;)
Viel Erfolg
Kay Brendel
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