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EURUSD D1: Unveränderte Situation

Der starke Widerstandsbereich zeigt Wirkung. Unsere vermutete Gegenbewegung trat zum Wochenbeginn mustergültig ein und wir sind in eine Seitwärtsbewegung übergegangen. Die Stochastic befindet sich nicht mehr im überkauften Bereich. Momentan wirkt noch das 38,2-Fibonacci-Retracement. Der EURUSD konnte seit letzter Woche an dieser Zone nicht auftrumpfen. Weiterhin hat der EURUSD Platz bis 1.33xx (zur grünen Pullback-Trendlinie). Dieser Bereich bietet dann wieder gute Short-Möglichkeiten. Erst beim Bruch dieses Widerstandbereichs wären Kurse bis 1.37xx möglich. Der Weg nach unten ist erst bei einem nachhaltigen Bruch der 1.30er-Marke frei. Werfen wir noch einen Blick auf den H4-Chart um mehr Klarheit zu erhalten:
Beim Bruch des pinken Trendkanals nach oben ergibt sich eine kleine Long-Möglichkeit (Einstufung: Aggresiv) bis zur 1.33-Marke.
Bei 1.33xx erwarte ich viel Bewegung. Kurzfristige Short-Trades in diesem Bereich bieten mit einer großen Wahrscheinlichkeit "leichte" Gewinne. Einen nachhaltigen Bruch der grünen Pullback-Trendlinie sehe ich erst beim überschreiten des 50er-Fibonacci-Retracements. Mittelfristige Short-Positionen sollten dem Kurs mindestens diesen Spielraum geben.
GBPUSD D1: Neuer Unterstützungsbereich
Der GBPUSD zeigt wesentlich mehr Stärke wie der EURUSD. Die Korrelation der beiden Währungspaare ist seit einigen Wochen zunehmend weniger positiv.
Die im letzten Newsletter angesprochene Gegenbewegung trat zwar ein, jedoch bei weitem nicht so nachhaltig wie erwartet und es blieb nur ein Kerzendocht übrig. Stattdessen konnte der GBPUSD ein neues Hoch verzeichnen und wandelte die Widerstandszone nun zu einer Unterstützungszone. Die Aufwärtsbewegung ist nun schon stolze 650 PIPs groß. Unser Alternativ-Szenario aus dem vorherigen Newsletter wird nun aktiviert. Wir stehen direkt vor wichtigen Fibonacci-Retracements und einem horizontalen Widerstandbereich. Ich werde auf eine Gegenbewegung bei ca. 1.5925 bis in den neu-gewonnen Unterstützungsbreich bei 1.5800 spekulieren. Mein SL wird anfangs bei ca. 1.5970 sitzen und gegebenfalls nachgezogen.
USDCAD H4: Riskantes Long-Set-Up

USDCAD ist zur momentanen Kursmarke unterstützt und deutlich überverkauft. Durchaus einen Versuch Wert, um von einer kleinen Aufwärtsbwegung profitieren zu können. Ich persönlich ziehe meinen StopLoss sehr schnell in den Gewinn nach und werde relativ zeitnah Teilgewinne sichern.
Sollte der Kurs im weiteren Verlauf die 1.0080 nach oben brechen (Das ist NICHT das Kursziel des Long-Trades), ergibt sich weiteres Aufwärtspotential bis 1.0140.
USDCHF D1: Unveränderte Situation

USDCHF korreliert negativ zu EURUSD. Seit der Analyse im letzten Newsletter konnte auch der USDCHF sein Tief nicht unterschreiten. Kurzfristige Anleger konnten in diesem Support-Bereich bereits einige Gewinne sichern.
Text der letzten Woche: "Unterstützt ist der Kurs hier 1A und die Stochastiken sind vielversprechend. Technisch absolut interessante Zone! Was braucht dieses Set-Up noch, um hier einen Long-Trade zu wagen? Vielleicht die Tatsache, dass die SNB auf diesem Kursniveau intervenieren könnte. Der CHF nähert sich gefährlich nah dem Interventionsbereich. Im EURCHF wurde beispielsweise angekündigt, dass die 1.20 eisern verteidigt werden sollen. Für mich ein "Muss-Trade". Wie gesagt für mich .... das gilt nicht für Sie."
Die Stochastic ist leider nicht mehr überverkauft - dennoch ist die Support-Zone stark.
Dax D1: Wo geht es hin?
Da ging meine letzte Analyse mal völlig daneben. Der Dax konnte Eindrucksvoll das 61,8er-Fibonacci-Retracement nach oben brechen. Leider hat mir dieser Ausbruch ca. 40% meiner Wochenperformance gekostet und somit nehme ich fürs erste Abstand vom Dax (wie im letzten Newsletter angekündigt). Der Dax hat nun Platz bis ca. 7000 Punkte. Vorher ist kein nennenswerter Widerstand zu erkennen.
Viel Erfolg
Kay Brendel








