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Jochen Stanzl ist Chefredakteur des Gold- & Rohstoff-Report, der auflagenstärksten Publikation zum Thema Rohstoff-Investments im deutschsprachigen Internet. Der Mitbegründer des Münchner Finanzinformationsdienstleisters BörseGo AG (zu dem auch Godmode-Trader.de
gehört) und Co-Autor des Sachbuchs "Der große Rohstoff-Guide" beschäftigt sich seit dem Jahr 2005 intensiv mit dem Rohstoffmarkt und versorgt einen wachsenden Zustrom an Lesern auf mehreren Kanälen mit den neuesten Informationen und Anlagetipps. Dazu zählt
das Fundamental-Research im Gold- & Rohstoff-Report-PDF, das hier im Blog über den Menüpunkt „PDF abonnieren“ kostenfrei bestellt werden kann und alle zwei Wochen an 40.000 interessierte Leser versendet wird, sowie der Rohstoff-Blog (www.limitup.de),
der marktnah verfasst täglich von mehreren Tausend Anlegern angesteuert wird. Jochen Stanzl ist seit dem Jahr 1998 an der Börse aktiv und als Referent auf Fachmessen, B2B-Fachveranstaltungen sowie Börsentagen sowie als Interviewpartner in Wirtschaftsmedien
geschätzt.
Für Anfragen jeglicher Art erreichen Sie Jochen Stanzl unter der Adresse stanzl [at] boerse-go.de
Bitte senden Sie keine Fragen zu Aktien, Rohstoffen oder anderen Märkten per E-Mail, diese können NICHT beantwortet werden. Für Fragen dieser Art dient der Blog! Sie können dort gerne Ihren Kommentar und Ihre Frage in einem passenden Blog-Eintrag hinterlassen. Jochen Stanzl antwortet auf alle ernst gemeinten Fragen!
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Hierbei handelt es sich um keine
Anlageberatung. Es handelt sich lediglich um eine
Trade-Vorstellung zu Ausbildungszwecken. Für Anlageberatung
wenden Sie sich zwingend an den Anlageberater Ihrer Bank.
Von Harald Weygand, Head of Trading bei GodmodeTrader.de
Auch Doktor Fibo sagt: absolut Shorten! Allerdings noch nicht sofort, noch ist er noch nicht geschlossen :) CheersAntworten
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2.1 16:50 Uhr 15.06.
Martin Vogel
Was ist nicht geschlossen?
Als mir vor zwei Wochen der Postbote von seiner neuesten Anschaffung erzählt hat war mir schon klar: jetzt shorten. Er kaufte sich einen Call auf Gold.Antworten
Genau!
Im Moment gibt es nichts sicheres als Gold!Antworten
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2.1 13:22 Uhr 16.06.
Martin Vogel
Das Sicherste ist, dass es nichts Sicheres gibt. Das kann ich mit Sicherheit sagen :-)
Die hohen Kurse der meisten Rohstoffe beruhen auf der Notenpresse von Bernanke, also u.a. QE1 QE2 usw.. Es gibt aktuell nur eine Frage: wohin mit dem vielen Geld?
Wenn die Zinsen steigen platzt die Rohstoff-Blase. Also shorten und warten.Antworten
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1.5 10:16 Uhr 16.06.
verwirrter
schön und gut.... was mir aber nicht so recht passen will, ist:
warum verkaufen viele großinvestoren denn ihre positionen wenn es so ein sicheres geschäft ist... s. SOROS?Antworten
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1.6 12:42 Uhr 16.06.
Maykaefer
@ Alle
Hallo zusammen. Gold ist aus Investorensicht !!! der Superstar und den Vermögensklassen. Um 3% unter dem Allzeithoch. Wo findet man so was noch? Anbei möchte ich euch Jim Sinclar vorstellen. Meiner Meinung nach der beste und profundeste Kenner auf unserem Planeten der Edelmetallszene. Er war extrem erfolgreich als Händler, Investor und momentan als Minenbetreiber, und das in den letzten 40 Jahren. Nicht umsonst hatten die amerikanischen Grossbanken in engagiert um den Scherbenhaufen der Gebrüder Hunt preisschonend in Ihren Sinne aufzuräumen. Dazu möchte ich euch noch eine wahre Begebenheit erzählen, an die ich mich noch sehr gut erinnern kann. Es begab sich im Jahre 2001 auf einer Analystenkonferenz, und es kam alles was Rang und Namen hatte. Als Referent war Jim Synclair eingeladen. Nach seinem Vortrag über die Edelmetalle, wurde er von einem Analysten gefragt, wo er denn den Goldpreis in zehn Jahren sieht. Auf seine Antwort brach der ganze Saal in schallendes Gelächter aus, die Leute klatschten sich auf die Schenkel und kriegten sich nicht mehr ein. In den darauf folgenden Tagen und Monaten machte seine Aussage in allen Wirtschaftsgazetten die Runde und die Kommentare überschlugen sich. Der Konsens war im Unterton: Jetzt hat er sie nicht mehr alle im Oberstübchen. Nun was war seine Antwort auf die Frage? : Sie fragten mich wo ich den Goldpreis in 10 Jahren sehe, meine Anwort ist, der Goldpreis wird im Jahr 2011 bei 1650 Dollar stehen.
Es geht hier nicht um Trades oder wo Gold in 8 Wochen steht sondern wo Gold am Ende dieses Jahrzehnts steht.
Glaubt ihr alle an Propheten - ich glaube an die Natur - und jede extreme Aufwärtbewegung impliziert den Anfang einer Abwärtsbewegung - es ist nur eine Frage der Zeit.
Du hast recht - jede Aufwärtsbewegung wird gefolgt von einer Abwärtsbewegung.
Wenn man sich die langen Zyklen des Dow/Gold-Verhältnisses anschaut sieht man das ganz gut (siehe Bild). Man sieht aber auch, dass wir mit einem Dow/Gold-Ratio von 9-10 gerade erst beim Durchschnittspreis angekommen sind. Erfahrungsgemäß (in den letzten 200 Jahren war es immer so) gibt es aber auch eine Übertreibungsphase nach unten bis auf etwa 1. Das heisst, dass wir vom jetzigen Preis aus nochmal eine Verzehnfachung der Kaufkraft sehen würden.
Da "dieses mal" (und global auch zum ersten mal) aber auch der Dollar und das globale Finanzsystem auf dem Spiel steht, könnte das Verhältnis theoretisch aber auch deutlich unter 1 fallen.
Wenn man also von einer historischen Korrelation und weiteren 5 Jahren Bullenmarkt ausgehen steht der große Knall nach oben noch bevor.
Ich sehe das so: Die ANZAHL der Amerikanischen Dollar befindet sich in einer ständigen Aufwärtsbewegung. Der Goldpreis zieht da einfach nur nach. Früher konnte man (theoretisch) den Greenback wieder in Gold umtauschen, welches in den Zentralbanken vorhanden war. Würde man heute die ca. 8000t Gold die in Fortnoxx etc. so rumliegen den etlichen Billionen Dollar die in Umlauf sind gegenüberstellen, so würden wir schnell feststellen, dass nach nachträgliche Ankopplung des Dollars an Gold nur möglich wäre, wenn die Feinunze Gold im Preis noch um mindestens das 20-fache steigt. (Nagelt mich nicht fest, ich weiß nicht wie viele Dollar tatsächlich existieren)
Es liegt also in der Natur der Sache, dass der Goldpreis nicht einfach so wieder fällt. Solange Weltwirtschaftsprobleme wie die aktuellen ein Thema sind, solange man Gold nicht wie Tulpen züchten kann, solange man mehr und mehr das Vertrauen in die Fiatwährung verliert etc. etc. würde ich nicht darauf WETTEN, dass der Goldpreis eine Blase ist.
Bei den bekanntesten Blasen (dot.com, Immobilien etc.) war die pure Gier die Ursache der Preisentwicklung. Diesmal ist es nicht die Gier, sondern die Sorge und das Bedürftnis nach Sicherheit sind es die den Anleger motivieren.
Ein Ratio von 1 würde bedeuten GOLD 5000,- DOW 5000 - ist zwar möglich aber sehr unwahrscheinlich. Nur weil das in der Vergangenheit so geschah, heisst nicht dass es wieder so kommen muss, siehe Q-Cells.
Der Angst-Indikator Goldpreis ist in Niedrigzinsphasen fast konkurrenzlos. Steigen die Zinsen wird umgeschichtet.
Im Langfristchart von Gold auf Monats-Basis hat der GD200 einen Abstand von über 140% zum Kurs! Im Dow erfolgten (bei gleicher Chart-Einstellung) spätestens bei einem Abstand von ca. 35-40% die großen Korrekturen z.B. 2008/2009.
Kann ja sein dass Gold noch 10% Übertreibungspotential nach oben hat z.B. wenn die USA Anfang August offiziell Pleite sind - das wars dann aber auch.Antworten
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2.1 18:19 Uhr 18.06.
Hans Moog
Wer das Finanzsystem verstanden hat und die Hintergründe kennt weiss, dass ein regelmäßiger Reset der Schulden unabdingbar ist.
Wir stehen momentan sowohl zeitlich als auch wirtschaftlich vor einem solchen globalen Schuldenschnitt. Mathematisch bezeichnet man Funktionen mit einem solchen Verhalten als Funktionen mit einer Polstelle. Da ein solcher Polsprung kurz bevorsteht und mathematisch unabdingbar ist, muss man kein Prophet sein um weiter steigende Goldpreise zu prognostizieren. Denn kurz vor der Entwertung der Schulden und Geldvermögen, setzt immer eine Flucht in "echte Werte" ein, was die sicheren Häfen dieser Welt auf aberwitzige Preisniveaus katapultieren wird.
Ob das ganze gerechtfertigt ist oder nicht, sei dahingestellt. Aber ich muss meinen Vorrednern Recht geben und gehe auch davon aus, dass Edelmetalle als Gesamtkomplex dazu bestimmt sind die nächste ganz ganz große Blase zu werden.Antworten
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1.8 21:22 Uhr 17.06.
Maykaefer
Gold pendelt seit 6 Monaten zwischen 1380 und 1570 Dollar, von einer Blase kann überhaupt nicht die Rede sein. Die von mir Hanns Moog und Herrn Weygand eingestellten Analysen verneinen ja nicht, das Gold in 10 Wochen auf 1000 runter fällt, sondern wenden sich an einen Investor der z. B. die nächsten 2 Jahre jeden Monat gleichmässig in Gold investiert. Gold befindet sich in einer Blase aber ganz am Anfang. Es geht hier nicht ums Zocken sondern um eine strategische Ausrichtung um sein Vermögen bzw. seine Kaufkraft zu schützen. Aktien als Investionen waren real betrachtet ein Fiasko in den letzten 10 Jahren. Ein gutes Umfeld für Gold sind sinkende Realzinsen, ein sehr gutes sind negative Realzinsen, die beste aller Welten für Gold sind steigende negative Realzinsen. Das heisst sinkende 10 jährige US Zinsen und steigende Inflation. Es geht um das Verhältnis von langfristigen Zinsen und der Inflationsrate. Steigende Zinsen allein sind kein Maßstab wenn die Inflation noch schneller steigt.Antworten
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1.9 7:57 Uhr 18.06.
Maykaefer
Ansonsten möchte ich noch hinzufügen, das mein Timingmodell, ausgehend von Wochentief 1514 die nächsten zwei Wochen steigende Kurse zu erwarten sind. Zu den langfristigen Zinsen kommt die Analyse von Andre Tiedje zu tendenziell sinkenden Zinsen in den nächsten 1,5-2 Jahren, das heisst zum Preishoch des Bundfutures. Aus meiner Sicht, wird es in den nächsten zwei Jahren einen vorgeschalteten Deflationschock kommen, vermutlich etwas heftiger als 2008 und dann werden zwei Sachen stürtzen: 1. sämtliche Vermögensklassen 2. Herr Bernanke zur Notenpresse und dann fängt der Boom von Gold erst richtig an.
ich muss schon sagen herr vogel sie haben mich mit ihrer analogie zwischen goldpreis und q-cells überzeugt.well done:-)) *sarkasmus aus*
und ja dinge aus der vergangenheit wiederholen sich immer wieder,nur in leicht abgewandelter form.nur die meisten menschen wollen das nicht warhaben. siehe kriege..
ach und zur zinsanhebung.*lach*..ja sie kommt bestimmt irgendwann und dann sehr stark.nur dann sind die länder endgültig game over,denn niemand wird sich hohe zinsen mehr leisten können.die zinslast wird sie erdrücken.
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