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    21.01.2012 10:36

    Godmode-Trader.de stoppt Trades in Grundnahrungsmitteln

    Wir haben für uns eine Entscheidung getroffen
    http://redaktion.boerse-go.de/cms/teaser/deer-578x140.jpg

    Seit Beginn des neuen Jahrtausends bewegen sich Rohstoffpreise aufwärts. Zwischenzeitlich unterbrachen wiederholt exogene Schocks den Trend, etwa der Irakkrieg oder die Pleite von Lehman Brothers. Dennoch blieb der Trend intakt.

    Anleger trauten sich erst zögerlich, dann mit großem Elan an diesen noch fremden neuen Markt. Mit der Zeit sank die Berührungsangst der Anleger gegenüber zahlreichen Produkten und Fonds, die eine direkte Anlage in Metalle, fossile Brennstoffe und agrarische Rohstoffe ermöglichten. Mit einem wachsenden Verständnis der Investitionen in Rohstoffe mit all ihren Eigentümlichkeiten stellten immer mehr Anleger den rein wirtschaftlich-renditeorientierten Aspekt hinten an und begannen, moralisch-soziale Hintergründe der Rohstoffanlage zu hinterfragen. Insbesondere die Spekulation auf Preisveränderungen von Grundnahrungsmitteln wurde in den westlichen Ländern zum Stein des Anstoßes, als der Nahrungsmittelpreisindex der Vereinten Nationen in den Jahren 2010 und 2011 von einem historischen Höhepunkt zum nächsten eilte, mit allen schrecklichen Folgen für die dritte Welt.

    Sind Spekulanten für den Hungertod von Menschen in der dritten Welt verantwortlich? Wissenschaftler, die damit beauftragt wurden, diese Hypothese zu erforschen, fanden lediglich widersprüchliche Antworten – einige führten klare Beweise an, andere entdeckten Widersprüche, wieder andere stützten sich auf Irrtümer ihrer Kollegen und widerlegten sie. Nach unserer Auffassung gilt ein „weder, noch!“ – es kann weder bewiesen werden, dass es so ist, noch kann bewiesen werden, dass es nicht so ist.

    Wir haben uns nach eingehender interner Diskussion und Abwägung aller uns vorliegenden Informationen dazu entschlossen, in Zukunft firmenweit in den Gold-Member-Paketen, auf Blogs und anderen Medien keine Trades mehr auf Grundnahrungsmittel vorzustellen. Zu den börsennotierten Grundnahrungsmitteln, die wir in Zukunft auf der „Blacklist“ führen, zählen Mais, Weizen, Soja und Sojaprodukte, Hafer, Reis, alle Fleischsorten sowie Zucker. Wir sind zu dem Entschluss gelangt, dass wir in den Industrieländern einen derartigen Wohlstand erreicht haben, dass wir nicht darauf angewiesen sind, auch noch „ein paar Tausend Euro“ durch Spekulation mit diesen Basiswerten zu machen, denn es gibt noch zehntausende andere Basiswerte, die man auch unter Zuhilfenahme der auf Godmode-Trader.de vertretenen und gelehrten technischen Analyse und Anlagestrategien profitabel handeln kann.

    Wir möchten aber auch eines klar machen: Wir wollen uns hiermit keinesfalls zum Oberlehrer erheben und auch nicht Moralapostel spielen. Wir haben kein Interesse daran und haben auch nicht das Recht dazu, andere Menschen an den Pranger zu stellen, mit dem Finger auf sie zu zeigen oder sie zu verurteilen.

    Wir stehen klar positioniert für den freien Handel und die freien Märkte
    . Wir stimmen auch nicht in den Kanon derer ein, die "Spekulation" pauschal verurteilen. Eine pauschale Verurteilung ist selten zielführend, denn Spekulation hat viele positive Aspekte, die sich etwa durch bereitgestellte Liquidität ergibt. Die Vernichtung dieser Liquidität hat für die betroffenen Märkte in aller Regel negative Auswirkungen und behindert die effiziente Preisfindung.

    Wir haben für uns als Unternehmen eine Entscheidung getroffen. Wir werden auch weiterhin Analysen für diese durchaus wichtigen agrarischen Märkte veröffentlichen – es wird also weiterhin technische und fundamentale Analysen auf Godmode-Trader.de und im Rohstoff-Report zu den genannten Basiswerten geben, jedoch werden keine Trades mehr darauf vorgestellt. Eine Weiterführung des Coverage erfolgt auch aus dem Grund, weil wir von einer wachsenden Zahl industrieller Kunden gelesen werden, die an unserer Einschätzung zu den genannten und weiteren agrarischen Gütern interessiert sind. Und natürlich möchten wir auch alle privaten rohstoffinteressierten Leser weiterhin mit den Informationen versorgen, die wir für relevant erachten. Wer weiterhin diese Basiswerte konkret handeln möchte, dem bleibt dies freigestellt. Das ist für uns selbstredend.

    Herzliche Grüße

    Ihr Jochen Stanzl

    Chefredakteur Rohstoff-Report.de

    Hierbei handelt es sich um keine Anlageberatung. Es handelt sich lediglich um eine Trade-Vorstellung zu Ausbildungszwecken. Für Anlageberatung wenden Sie sich zwingend an den Anlageberater Ihrer Bank.

    Offenlegung gemäß §34b WpHG wegen möglicher Interessenkonflikte: Der Autor ist in den besprochenen Wertpapieren bzw. Basiswerten derzeit nicht investiert.

    Von Jochen Stanzl, Redakteur
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    1.1
    10:38 Uhr
    21.01.
    netzadler
    ich befürworte die haltung von godmode, ab sofort keine trades mehr in grundnahrungsmitteln zu machen. wenigstens einer muss mal flagge zeigen, ich denke ihr seid mit eurer position absolut in der mehrheit.

    kleiner einwand oder frage an die community:
    was spricht gegen longs bei extrem nach unten geshorteten rohstoffen?
    und ein short bei orangensaft zu 210 ist doch auch nicht anstößig?Antworten
    2.1
    11:19 Uhr
    21.01.
    Bodo K.
    Brauchen Menschen zum Überleben nicht auch Öl? Oder Medikamente -> Shorts auf Pharmafirmen verbieten?

    Hingegen kriegen die armen Länder im Überfluß das, was sie nicht brauchen: Subventionierte Müll-Lebensmittel die hier keiner essen will, alte Kleidung die die Industrie vor Ort kaputt macht, unseren Elektromüll und unsere Waffen.

    Peter Schilling (ja, ich bin ein Kind der 80-er) sang einst:

    Stille Nacht, heilige Nacht,
    alles um uns rum ist satt.
    Nur auf der anderen Seite der Welt,
    ist der Becher voll Reis, der's Leben erhält.
    Dort kommt durch Hunger in Not,
    durch unsere Waffen der Tod.Antworten
    2.2
    12:21 Uhr
    21.01.
    Jochen Stanzl
    Ich wäre bei Orangensaft-Short vorsichtig, da kommt noch was. Leider vom CRV her nicht handelbar :(Antworten
    1.2
    11:01 Uhr
    21.01.
    Berti
    Ein großes Lob.
    Ich finde eure Entscheidung sehr gut,
    auch die Art, wie ihr es kommuniziert,
    so dass man sehen kann, dass Geld auch bei GMT nicht alles ist.Antworten
    1.3
    11:29 Uhr
    21.01.
    DanielKuehn
    Orangensaft haben wir nicht in der Black List, ebenso wie Kaffee. Bei beiden handelt es sich nicht um GrundnahrungsmittelAntworten
    2.1
    12:14 Uhr
    21.01.
    Riccardo Hertel
    Ob Kaffee wirklich nicht zu den Grundnahrungsmitteln zählt? Da bin ich mir nicht immer so sicher... vor allem morgens ;-)

    Antworten
    3.1
    12:36 Uhr
    21.01.
    DanielKuehn
    Ric, bei mir ist Kaffee definitv Voraussetzung zum Überleben :)
    Allerdings läuft das wohl schon unter Sucht und nicht unter ErnährungAntworten
    1.4
    11:38 Uhr
    21.01.
    korn
    Eine kleine Bemerkung:
    Wenn die Untersuchungen widersprüchlich sind, ist es genaus denkbar daß eine Unterlassung von Rohstoffspekulation anderen Menschen in Summe schadet. Was, wenn zB kommende Knappheiten noch schlechter erkannt werden weil niemand mehr aufgrund ethischer Überlegungen das risiko auf sich nehmen will?Antworten
    2.1
    12:21 Uhr
    21.01.
    Bodo K.
    Deine Betrachungsweise ist zu rational. Rational lässt sich das nicht lösen, weil die Auswirkungen nicht erfassbar sind. Die Entscheidung ist eher vom Typ: "Im Zweifel für den Angeklagten."Antworten
    2.2
    12:44 Uhr
    21.01.
    DanielKuehn
    Du hast Recht, das ist möglich.
    Das hat in der Diskussion eine wichtige Rolle gespielt, aber trotzdem hatten wir eben kein gutes Gefühl mehr damit.Antworten
    1.5
    12:03 Uhr
    21.01.
    lancero
    Meinen Respekt !!Antworten
    1.6
    15:27 Uhr
    21.01.
    stift
    auch von mir ein: "Daumen hoch"Antworten
    1.7
    15:46 Uhr
    21.01.
    CCommander
    Wären shorts auf Grundnahrungsmittel nicht moralisch?Antworten
    2.1
    17:45 Uhr
    22.01.
    netzadler
    man kann alles in grund und boden shorten, wenn man die entsprechende masseposition beieinander hat. das erwischt dann die produzenten (die sich gegen so etwas natürlich absichern können). ist schon sehr komplex. vielleicht helfen hier wie bei devisen nur bandbreiten. das wäre aber gegen den markt gerichtet, da treffen dann wieder philosophien aufeinanderAntworten
    1.8
    17:47 Uhr
    21.01.
    jitka
    @korn
    ja,das ist möglichAntworten
    1.9
    22:05 Uhr
    22.01.
    GLOBAL2012
    Gratulation! Ich weiss das es für einen Trading-service nicht einfach ist, den Mut dazu aufzubringen "NEIN" zu bestimmten Trades zu sagen. Wirklich toll!!!
    Ein kleiner Beitrag um folgendes Szenario zu vermeiden:

    Antworten
    2.1
    8:20 Uhr
    23.01.
    Bodo K.
    Ich bezweifle, dass nun wegen Godmode das Plakat geändert werden muss ;-)

    Scherz beiseite: Die Situation in vielen Armen Ländern ist schlimm. Und oft hat "unsere" Politik in der Vergangenheit bis heute viel daran.

    Viele dieser Missstände könne die Politik heute jederzeit beseitigen, z.B.:

    - Hunger während hier Lebensmittel aus Überproduktion vernichtet werden oder energieaufwendig in Dünger oder Treibstoffe umgewandelt werden um auf dem Papier als Umweltschützer dazustehen
    - Subvention des Exports von Gütern die die Produktion ähnlicher Güter vor Ort unrentabel machen
    - straffreie Rechtsbrüche und Unweltverschmutzungen durch internationale Konzerne
    - Die Unterstützung von Despoten
    - Der Export von Elektroschrott und allerlei Gilfmüll
    - der Export von Kriegsgerät
    - Privatisierung lebenswichtiger Bereiche, z.B. Wasserversorgung

    Diese Liste lässt sich mit etwas Recherche noch verlängern.

    Die meisten dieser Misßsßsstände könnte die internationale Politik von heute auf morgen beheben. Sie tut es aber nicht, weil einerseits ihre Konzerne/Bauern/Wähler davon profitieren und andererseits es ihnen einfach egal ist.

    Würde es zu einem Verbot der Spekulation auf Nahrungsmitteln kommen, dann nicht um Armen zu Helfen (das könnte man auf viele, teils obenen genannten Wege, viel besser) sondern damit der Michel enkt: "Endlich tun die was gegen die bösen Banker und Spekulanten. Das hat meine Stimme."

    Und der Nutzen eines solchen Verbots ist ohnehin eher ungewiss: Zwar können Spekulanten durchaus Preisbewegungen verstärken aber meistens glätten Sie die Ausschläge eher. Denn sie Verkaufen wenn die Preise hoch sind (drücken also den Preis) und sie kaufen, wenn die Preise niedrig sind (und verhindern damit ein starken Sinken des Preises der eine Produktion unrentabel machen würde).Antworten
    3.1
    21:00 Uhr
    28.01.
    GLOBAL2012
    @ Bodo K.
    natürlich gibt es viele, vor allem auch politische, für diese Preisschwankungen, vollkommen richtig!

    Auch wenn sich die Spekulantenpositionen langfristig ausgleichen, ergeben sich durch diese Spekulationen auf den teilweise recht engen Märkten kurzfristig (auf einigen Wochen bis Monaten) extreme Schwankungen mit Folgen wie:
    Keine wirkliche Planbarkeit bzgl. Priese
    Keine wirkliche Ackerbauplanbarkeit ohne staatl. Subventionen
    Potentielle kurzfrisige Hungerrevolten.....Antworten
    1.10
    6:57 Uhr
    23.01.
    Sebastian
    Na endlich, hoch die Flagge!!!
    "Mit Essen spielt man nicht", lernten wir doch schon damals von unseren Eltern. Egal, ob Studien Pro, oder Kontra bewiesen haben, hier zählt doch einzig das Zeichen!
    Gut so!!!Antworten
    1.11
    10:05 Uhr
    23.01.
    Zürcher
    auch "Scheinheilige" kommen in den Himmel :-)
    ohne Trade Vorstellungen macht der Blog keinen Spass :-(
    mfg ZHAntworten
    2.1
    10:10 Uhr
    23.01.
    Jochen Stanzl
    @Zürcher

    Zum Glück wird es weiterhin Trade-Empfehlungen geben.Antworten
    3.1
    12:41 Uhr
    23.01.
    Zürcher
    ok und was wurde dann gestoppt?
    Weizen Zucker Schweine etc.?
    nur der Eigenhandel?
    mfg ZHAntworten
    4.1
    12:52 Uhr
    23.01.
    Jochen Stanzl
    Zitat Text oben:

    "Wir haben uns nach eingehender interner Diskussion und Abwägung aller uns vorliegenden Informationen dazu entschlossen, in Zukunft firmenweit in den Gold-Member-Paketen, auf Blogs und anderen Medien keine Trades mehr auf Grundnahrungsmittel vorzustellen. Zu den börsennotierten Grundnahrungsmitteln, die wir in Zukunft auf der „Blacklist“ führen, zählen Mais, Weizen, Soja und Sojaprodukte, Hafer, Reis, alle Fleischsorten sowie Zucker."

    Alle anderen Rohstoffe werden hier weiterhin konkret getradet. Zu den Rohstoffen auf der Blacklist werde ich mich weiterhin dezidiert äußern – aber eben ohne Trade-Empfehlung. Dies gilt für all unsere Medien und Trader, Redakteure und Autoren.Antworten
    5.1
    22:34 Uhr
    24.01.
    Läufer
    Ok. Und wer sagt´s den Biosprit-Produzenten?
    Oder den hiesiegen Energieproduzenten, die händeringend Bauern suchen, die Felder bewirtschaften mit Mais und Zucker, damit sie aus ihnen Biosprit(-Anteile) u.a. für E10 herstellen können.

    Aber irgendwo muss eben der Anfang gemacht werden...Hat wohl alles zwei Seiten...Antworten
    1.12
    11:30 Uhr
    23.01.
    Archie
    Bravo, GMT-Team! klare Meinung und dazu auch stehen und umsetzenAntworten
    1.13
    18:24 Uhr
    23.01.
    finan
    Äußeres Zeichen - Innere Wirkung

    Gute Entscheidung. Bravo!Antworten
    1.14
    20:29 Uhr
    23.01.
    Freakwaver
    Zucker ist definitv kein Grundnahrungsmittel. Der an der Börse gehandelte Zucker besteht im Wesentlichen aus Glukose. Das macht dick und zerstört die Zähne. Es war in der Evolution nicht vorgesehen, dass Menschen so extrem viel Zucker genießen. Aber das wissen Sie bestimmt.

    Sicher wissen Sie auch, dass aus Erdgas der für die Landwirtschaft so enorm wichtige Stickstoffdünger hergestellt wird. Sie sollten konsequenterweise auch Trades in NatGas sofort unterbinden!!! Prüfen Sie auch WTI/Brent, denn die Nahrungsmittel werden zu Land und zu Wasser unter Einsatz von Erdöl transportiert. Zu hohe Frachtraten machen Lebensmittel für manche Menschen unbezahlbar!Antworten
    2.1
    9:27 Uhr
    24.01.
    Zürcher
    rational alles richtig!
    aber GMT möchte doch auch "Gut Menschen" als Kunden:-)
    reine geschäftliche Gründe also
    nix fertig gedacht, aber sich dem Druck einer Minderheit gebeugt.
    cui bono? GMTs Kassa :-)
    mfg ZHAntworten
    3.1
    11:24 Uhr
    24.01.
    Freakwaver
    Natürlich geht GMT davon aus, dass das Geschäft so besser läuft. Und vermutlich werden sie dafür schon ihre Gründe haben. Aber wenn, dann sollte man das schon konsequent machen. Die Liste ließe sich problemlos noch erweitern.

    Man sollte auch an die Menschen denken, die aufgrund von Lebensmittelknappheit nichts abbekommen. Lebensmittel lassen sich im Gegensatz zu Metallen nicht beliebig lagern. Sie verrotten mit der Zeit. Will man den Hunger bekämpfen, muss auch genug davon produziert werden. Das scheint beim derzeitigen Preisniveau nicht der Fall zu sein.

    Und Autofahren werden dann die GMT'ler bestimmt auch nicht mehr. Denn Ethanol/Biodiesel (Beimischung ist Pflicht bei allen Sorten, bei E10 ist es sogar das doppelte) wird ja zu einem gewissen Teil aus Nahrungspflanzen hergestellt. Nahrungsmittel, die im Tank verbrennen, können nicht mehr gegessen werden. Ach ja, und außerdem verteuern sie aufgrund fehlender Anbauflächen bzw. Nutzung als Kraftstoff die Grundnahrungsmittel.

    @Stanzl
    Ich hoffe mal, GMT ist an dieser Stelle auch wirklich konsequent. Ein kurzes Statement zu der angesprochenen Problematik könnte hier die notwendige Klarheit schaffen.Antworten
    3.2
    14:18 Uhr
    24.01.
    netzadler
    ist für mich nicht zwingend ein widerspruchAntworten
    3.3
    16:47 Uhr
    24.01.
    Bodo K.
    Das glaube ich nicht. GMT lebt immerhin vom Interesse am Trading, hat also als Kunden gerade Trader/Spekulanten. Die kann man wohl kaum damit umschmeicheln, dass man sich gegen Spekulanten stellt.Antworten
    1.15
    8:30 Uhr
    24.01.
    Petersson
    Falls jemand mehr Interesse am Thema hat:

    Donnerstag, 26. Januar 2012 um 18.00 Uhr
    GESCHÄFTE MIT DEM HUNGER? Die Rolle der Finanzindustrie in der Rohstoffspekulation Vortrag von Harald Schumann mit anschließender Diskussion
    Veranstaltungsort: Haus B, Raum 444, Campus Schöneberg
    Veranstalter: Studium Generale



    Am Donnerstag, 26. Januar 2012 um 18.00 Uhr lädt das Studium Generale der Hochschule für Wirtschaft und Recht (HWR) Berlin zu einem Vortag von Harald Schumann mit anschließender Diskussion ein.

    Harald Schumann ist Redakteur beim Berliner Tagesspiegel und Verfasser der von Foodwatch in Auftrag gegebenen Studie „Die Hungermacher“, die sich faktenreich und kritisch mit einer besonders umstrittenen Praxis der Finanzindustrie auseinandersetzt: mit der weltweiten Nahrungsmittelspekulation an den Rohstoffbörsen.

    Ursprünglich war ein Streitgespräch mit maßgeblichen Akteuren der Finanzindustrie geplant. Deshalb wurde intensiv versucht, Verantwortliche der in der Studie genannten Finanzinstitute und deren Verbandsvertreter zur Diskussion mit Harald Schumann zu bewegen. Schließlich haben alle Angesprochenen abgesagt.

    Dennoch soll das politisch und ethisch wichtige Thema im Rahmen der wirtschaftswissenschaftlichen Studiengänge behandelt werden. Im Anschluss an den Vortrag besteht reichlich Gelegenheit zur Diskussion, zu der auch die von Schumann kritisierten Akteure eingeladen wurden.

    http://www.hwr-berlin.de/nc/aktuelles/termine-und-veranstaltungen/detailseiten/details/event/geschafte-mit-dem-hunger-die-rolle-der-finanzindustrie-in-der-rohstoffspekulation-767/Antworten
    1.16
    14:25 Uhr
    24.01.
    Oliver
    Die Deutsche Bank soll sogar die Nr. 1 sein bei der Spekulation mit Lebenmitteln:

    http://www.taz.de/Spekulation-mit-Nahrungsmitteln/!86066/

    Wenn dem so ist, macht es einen besonders "guten" Eindruck, wenn ausgerechent die Detusche Bank mit beteilig ist an der Hungersnot in vielen Ländern. Vielen Dank!Antworten
    1.17
    23:19 Uhr
    25.01.
    protrader
    ja glaubt denn hier wirklich jemand von den gutmenschen,das ein deutsche privattrader die grundnahrungsmittel so bewegen können,das menschen in afrika verhungern.pure naivität kann ich da nur sagen.
    eieiei

    wünsche angenehme nachtruheAntworten
    2.1
    15:46 Uhr
    30.01.
    Bodo K.
    Ob Groß oder Klein finde ich nicht relevant. Entweder schadet es wirklich und dann ist es schlecht oder es schadet nicht und dann ist es egal/gut.

    Ich klau auch keine Kaugummis mit der Begründung, dass das im Vergleich zum Diebstahl eines Autos unbedeutend ist.Antworten
    1.18
    10:03 Uhr
    02.02.
    Cer1
    Richtig, mit Essen spielt man nicht!Antworten
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