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    28.03.2012 18:09

    Alcoa, Thyssen und Arcelor werden verkauft

    bzw. ausgestoppt

    Die folgenden Positionen sind ausgestoppt worden beziehungsweise werden verkauft:

    Die Scheine auf Arcelor, Thyssen und Alcoa werden verkauft. Ich muss bei Alcoa auch davon ausgehen, dass es zu einem Unterschreiten der Stopps kommen wird, nachdem die anderen zyklischen Titel ebenfalls enttäuschten. An den Positionen auf Vestas, Blei und Wacker halte ich weiterhin fest.

    Photo von wwarby / flickr Creative Commons

    Hierbei handelt es sich um keine Anlageberatung. Es handelt sich lediglich um eine Trade-Vorstellung zu Ausbildungszwecken. Für Anlageberatung wenden Sie sich zwingend an den Anlageberater Ihrer Bank.

    Offenlegung gemäß §34b WpHG wegen möglicher Interessenkonflikte: Der Autor ist in den besprochenen Wertpapieren bzw. Basiswerten derzeit nicht investiert.

    Hierbei handelt es sich um keine Anlageberatung. Es handelt sich lediglich um eine Trade-Vorstellung zu Ausbildungszwecken. Für Anlageberatung wenden Sie sich zwingend an den Anlageberater Ihrer Bank.

    Von Jochen Stanzl, Redakteur
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    1.1
    19:01 Uhr
    28.03.
    Nic
    Hallo Herr Stanzl,

    war es den vom Risiko sinvoll in einem echten Depot
    3 Werte aus der gleichen Branche zu kaufen ?

    Gruß NicAntworten
    2.1
    19:19 Uhr
    28.03.
    Bodo K.
    Wenn man von allgemein davon ausgeht, dass konjunktursensible Werte steigen... warum nicht. Dann ist man breit aufgestellt und erwischt nicht ausgerechnet den einen, der nicht läuft.

    Wichtiger ist, wieviel des Kapitals man riskiert. Und das waren meines Wissens 3 x etwa 1%.Antworten
    1.2
    19:30 Uhr
    28.03.
    RobbieGee
    Hallo Herr Stanzl,

    als treuer Leser & Verfolger Ihres Blogs scheint es mir als das seit Eröffnung des MusterDepots wohl mehr Trades schief als auf gehen? :-/
    Vielleicht doch besser wieder ein paar weniger Trades, aber dafür "treffsichere" raussuchen um Ihre bislang spitzenmäßige Statistik nicht zu sehr zu strapazieren?

    Beste Grüße,
    RobbieGeeAntworten
    1.3
    19:54 Uhr
    28.03.
    global 24
    Danke Hr. Stanzl,
    für die interessanten Trades und das offene und konsequente Handeln wenn es mal anders läuft.

    Alle vorgestellten Trades waren plausibel und sehr gut begründet: Trotzdem kann es an der Börse auch immer anders laufen.
    Hier macht sich jetzt das konsequente Risk Management bezahlt!!

    Also, danke und weiter so!!!!Antworten
    1.4
    20:47 Uhr
    28.03.
    Fan
    Hallo @ all,

    ich glaube auch, dass es seit einführung des Musterdepots eher schlechter läuft als vorher. Das kann passieren und gehört dazu. Man kann nicht immer richtigliegen.
    Hätten die drei Trades gepasst, wären hier alle in großen Jubel ausgebrochen. Also Ball flachhalten, kann passieren und es ist ja auch nichts passiert. Wie Bodo schon sagt, 3%. Mehr nicht.
    Jeder ist für seine Trades selbst verantwortlich. Nicht vergessen.
    MAcht es sinn, mehrer Titel einer Branche zu kaufen. Ja klar. Wenn man davon ausgeht, dass es gut aussieht, eubfach das Risiko streuen. Also genau das, was Bodo schon sagt. Die erfolgschance steigt mit einer solchen Taktik auf längerfristige Sicht.

    Hab ich was vergessen, bei meinem Rundumschlag? Ja, weiter so Jochen! Finde deine Arbeit immer noch gut und beim nächsten mal läufts wieder besser.
    Das ist auch ein Tipp an alle, die jetzt erstmal abwarten und gucken wollen, ob es ab jetzt wieder besser läuft. Durchschnittliche Trefferquote, wenn man immer nur Longtrades macht?! Über 50%. Nun gingen drei daneben. Das heißt? Die nächsten sind erfolg versprechend. ;)
    Viel erfolg weiterhin an alle!Antworten
    2.1
    21:45 Uhr
    28.03.
    Bodo K.
    > Nun gingen drei daneben. Das heißt?
    > Die nächsten sind erfolg versprechend. ;)

    So denke ich auch noch. Obwohl wir alle in der Schule gelernt haben: Die 6 fällt beim Würfeln nicht häufiger, weil sie davor lang nicht kam. Die Chance ist jedesmal wieder 1/6 (-;Antworten
    1.5
    21:40 Uhr
    28.03.
    Jochen Stanzl
    Vielen Dank für das positive Feedback!

    Hier nun eine etwas ausführlichere Lageeinschätzung.

    Ich habe mich während des Webinars noch optimistisch geäußert. Der Markt hat mich eines besseren belehrt. Die Long-Signale in Thyssen und Arcelor sahen eingangs ausgezeichnet aus, der Markt hat den Ausbruch aber abgebrochen, und zwar gleich am Tag danach. Das wissen wir aber leider erst jetzt. Das waren zwei klassische Fehlsignale in zwei zyklischen Schwergewichten.

    Kommt jetzt eine zeitlich ausgedehnte Konsolidierung am Gesamtmarkt? Immerhin ist der DAX 2200 Punkte in drei Monaten gestiegen. In etwas weniger als zwei Wochen beginnt die Berichtssaison, und die Unternehmen müssen dann liefern, um die gestiegenen Kurse während des Quartals zu rechtfertigen.

    Ich hatte damit gerechnet, dass es nochmal eine Kursspitze in Richtung 7600 geben wird. Der Markt hat das auch versucht, wurde aber an den Hochs bei rund 7200 Punkten, bis jetzt, zurückgewiesen.

    Konjunktursensitive Werte sind klare Underperformer, was auffällig gut läuft, sind defensive Titel wie Coca-Cola, Nestlé oder wachstumsstarke Aktien wie Amazon oder Apple. In Fahnenstangen einzusteigen macht aber aus meiner Sicht wenig Sinn. Der schlimmste Grund, eine Aktie zu kaufen, ist weil sie steigt, sagte einmal Buffett. Das sehe ich genauso. Aber wenn Turnaround-Kandidaten nicht "turnen", dann bringt das auch nichts.

    Viele andere Sektoren liegen unter ferner liefen. Der Aufschwung bei Aktien wird nicht von der Mehrheit der Sektoren, sondern lediglich durch einzelne Segmente getragen. Die abgebrochenen Bewegungen bei den Stahl-Schwergewichten Arcelor und Thyssen könnte die Skepsis der Anleger hinsichtlich der Entwicklung des Sektors widerspiegeln, möglicherweise auch der Konjunktur als Gesamtes. Mit jeder schlechten Konjunkturstatistik in den vergangenen Tagen schien sich die Underperformance von Arcelor und Thyssen stärker auszubilden.

    Insgesamt strebe ich im Blog weiterhin einen ruhigen Handelsstil und einen Fokus auf Positionstrading (Haltedauer Ziel wenige Wochen) an. Das ist jedoch leider nicht immer möglich, vor allem ist es nicht möglich, die Gewinner bereits im Vorfeld rauszupicken (das wäre schön) - aber ich habe das Gefühl dass die meisten Leser vor allem einen etwas ruhigeren Handelsansatz bevorzugen. Oder?Antworten
    2.1
    21:53 Uhr
    28.03.
    Bodo K.
    Sagte Buffett das wirklich? Man liest doch immer: "die Starken kaufen und die Schwachen verkaufen!"

    [ruhigeren Handelsansatz]
    Ich finde Ihren Handelsstil angenehm unaufgeregt und umsichtig. Bitte posten Sie weiterhin, was Ihnen auffällt und eben dann, wenn es auffällt. Bitte nicht auf Beiträge verzichten weil's vielleicht einer zuviel sein könnte.Antworten
    2.2
    21:59 Uhr
    28.03.
    global 24
    Ja, aus meiner Sicht schon.
    Bitte nicht auch (wie Z.B HW) in die Falle einer "gewaltsamen" übermässigen Partizipation von offensichtlich grossartigen Setups tappen.

    Lieber zunächst nur in einen konjunktursensitiven Wert einsteigen und erst bei Überwindung weiterer Chartmarken (Bestätigung)weitere Werte hinzufügen....

    Wie auch immer, viel Erfolg!!!!!Antworten
    2.3
    8:25 Uhr
    29.03.
    Zürcher
    hallo ne technische Frage
    warum läuft der commodities screener abends nicht?
    oder könnte man 2 machen?
    z B Kupfer Ldn u abends US?
    mfg zhAntworten
    2.4
    17:41 Uhr
    29.03.
    Fan
    Hallo Jochen,
    im Moment bin ich leider nicht so mit gesegnet, deswegen hier kurz meine Meinung zu Handelsansatz.
    Grundsätzlich, alles was Geld einbringt ist gut. Ob Kurz oder langfristig. Aber ja, ich bevorzuge auch eher das ruhigere Positionstrading.
    Was vllt helfen würde, wäre ein Watchlist, wo du deine geplanten Trades mit entsprechenden bedingungen Verknüpfst. Das wird dann allerdings ganz schön viel Arbeit.
    Zur angestrebten Haltedauer. Mehrere Wochen finde ich schon recht lang. Klar, wenn da eine monster Welle 3 läuft, sollte man die natürlich laufen lassen. Ich tendiere zu ein paar Tagen. Muss man natürlich immer von der Situation abhängig machen, wie es passt. Wenn man gerade reiongeht, am nächsten Tag mit Up-Gap startet, kann man aber auch gerne den Gewinn gleich einsacken, wenn das Ziel erreicht ist. Warum nicht.
    Viele GrüßeAntworten
    1.6
    23:01 Uhr
    28.03.
    Vespa
    Ich bin ein großer Fan des Blogs hier und lese sehr interessiert alle Einträge auch wenn ich nicht jeden Trade mitgehe (mitgehen kann).

    In den letzten Tagen ist es allerdings für meine Verhältnisse ein wenig zu "hektisch" (ein anderes Wort fällt mir gerade nicht ein) geworden.

    Vielleicht ist an der einen oder anderen Stelle ein wenig "weniger" Risiko von Vorteil?
    Manche Trades brauchen einfach Zeit, sich zu entwickeln... Siehe der Kakao-Trade, der am Ende doch noch gut gelaufen ist.

    Ich freue mich über jede Analyse, da man aus ihr lernen kann und seinen eigenen Blick auch schärfen kann.

    Ich spreche hier natürlich sehr locker auf und habe weder die Verantwortung eines Blogs noch die Arbeit, die mit all dem verbunden ist. Geschweige denn von Deinem Know-How....

    Trotzdem möchte ich einfach mal meine Meinung kund tun und meine Einschätzung abgeben.

    Ebenso bedanke ich mich für die super schnellen Antworten auf alle Fragen, die offene Art und Weise wie hier kommuniziert wird und natürlich für Deine Arbeit!

    Bitte mach weiter, und ich freu mich auf die nächsten Trades. :-)

    Alles Gute, viel Erfolg weiterhin und allen Lesern hier GUTE TRADES!

    Schöne Grüße aus AugsburgAntworten
    1.7
    8:22 Uhr
    29.03.
    Haustechniker
    Hallo Jochen, guten Morgen, eine Frage vorab: ist dein Webinar schon online? Wenn du mich fragst wie ich es gerne hätte, dann habe ich nichts gegen kurze schnelle Trades, dazu müsste ich aber noch besser bescheid bekommen wann was passiert. Obwohl ich es so mache wie du vorgeschlagen hast, bekomme ich die Ein- und Ausstiege immer erst später mit als sie tatsächlich geschehen. Aber ich habe auch nichts dagegen die Positionen ein paar Wochen zu halten, dann könnte ich noch anderes machen und müsste nicht dauernd auf´n Schirm schauen. Aber danke für deine Arbeit und die sehr guten Infos, bitte weiter so.Lg ChrisAntworten
    1.8
    9:06 Uhr
    29.03.
    Archie
    Hi, wg. Performance und Hektik:
    man vergißt eher die Verlusttrades und freut sich über die Erfolge; wenn es gut läuft - und das war ja der Fall - neigt man zu mehr Aktivität. Also alles im Normalbreich. Setzen wir auf bessere Zeiten und einen aktiven Herrn Stanzl!
    Grüße
    ArchieAntworten
    1.9
    9:40 Uhr
    29.03.
    Joe
    Hallo Herr Stanzl,

    als bisher stiller Leser möchte ich zuerst ein Lob für Ihre Mühe aussprechen.

    @Zykliker
    Soweit ich das sehe laufen die zyklischen Aktientitel allesamt mies und deuten auf eine Korrektur des Gesamtmarktes hin. Letztlich ist es nicht so wichtig ob US-Präsidentschaftswahlen anstehen und der starke Börsenmonat April bald beginnt. Wenn der Gesamtmarkt bereits einen starken Satz nach oben seit Herbst '11 gemacht hat, tritt dies in den Hintergrund.

    @turnaround-Kandidaten
    Gold hält sich rel. stabil, aber die sehr schwache Entwicklung der Minenwerte signalisieren für mich fallende Kurse für AU. Bspw. fällt NEM auf ein neues Jahrestief, ABX kurz davor und Kinross hat's wg. Kostenexplosionen zerlegt. Auf meiner Goldminenbeobachtungsliste gab's gestern nur 3 Tagesgewinner.

    Solange die Bankeinlagen bei der EZB über Nacht weiterhin ansteigen, schließe ich auf eine Kreditklemme im privaten Bereich, Draghi's 1 Mrd.-starke "Dicke Bertha" hat bisher nur das crowding out Privater durch Öffentliche in den Peripherieländern ermöglicht.Antworten
    1.10
    9:54 Uhr
    29.03.
    dererich
    ich hätte da mal 'ne frage: ausweislich der tansaktionshistorie des depots haben sie, herr stanzl, das alcoa-papier am 28.3. für 1,0401 verkauft. der godmode-chart für das papier lag an diesem tag aber bei maximal 0,61!???Antworten
    2.1
    10:14 Uhr
    29.03.
    Jochen Stanzl
    Hallo dererich

    ich habe den Call gestern zu 0,60 EUR aus dem Depot genommen - steht bei mir auch so vermerkt in der Historie!?Antworten
    1.11
    10:13 Uhr
    29.03.
    Michael Villwock
    Moin, moin Herr Stanzl,

    ich frage mich, ob es Sinn macht, Scheine kurz vor dem Verfall zu verkaufen? Der Restwert, der dann noch zu retten ist, ist doch zu vernachlässigen. Sollte man dann nicht versuchen, die Chance wahrzunehmen, dass der Schein eben doch nicht ausgeknockt wird und wieder ansteigt. Der Schein zu Arcelor ist doch ein schönes Beispiel. Zumal ja auch das durchhalten bis zum möglichen Verfall des Scheins angekündigt war.
    So einige der vorgestellten erfolglosen Trades wären bei Einhalten der, bei Eröffnung der Trades, gemachten Aussagen zu den StopLoss-Kursen extrem gut gelaufen.
    Mit freundlichem Gruss,
    MichaelAntworten
    2.1
    9:12 Uhr
    30.03.
    Bodo K.
    Bei einem Knockout-Schein der nahe einer Unterstützung steht und für 0.05 oder ähnlich kleinen Betrag zu haben ist, reizt's mich auch immer mit einem kleinen Betrag einzusteigen und im KO-Fall die Verkaufsgebühren zu sparen.
    Häufig gut ausgegangen ist das bisher nicht.Antworten
    3.1
    10:35 Uhr
    30.03.
    Michael Villwock
    Moin, moin Bodo,
    mir ging es ja nicht so sehr darum, noch kurz vor dem Knockout einzusteigen. Ich frage mich halt, ob es Sinn macht, kurz vor dem Knockout noch auszusteigen. Zumal vorher als Stoploss der Knockout angesagt war. Auch bei anderen Trades(z Bsp.EUR/AUD, EUR/USD) ist trotz unveränderter Lage die Reissleine gezogen worden.Antworten
    4.1
    13:29 Uhr
    30.03.
    Bodo K.
    ach so.

    Gräfe sagt: Knockouts besser niedrig verkaufen als verfallen zu lassen, denn bei letzterem streicht der Emittent das Aufgeld ein. Verfallenlassen nach Gräfe nur über Nacht um einen Gap zu entgehen.

    Betreffs Reißleine: Die Stopploss' basieren meistens auf einem Szenario (z.B. "Wert steigt, kann im Verlauf dieses Anstiegs aber noch bis X fallen."). Wenn sich nun die grundsätzliche Einstellung zum Szenario ändert, dann macht es in meinen Augen Sinn, auch das SL in Frage zu stellen.

    Womit man am Ende besser fährt, weiss ich aber nicht ;-)Antworten
    5.1
    14:48 Uhr
    30.03.
    Michael Villwock
    Hey Bodo,

    das ist ja eben die Frage, die sich mir stellt. Die Einstellung hatte sich ja eben nicht geändert, siehe Trades EUR/USD, EUR/AUD, SiberShort. War Herr Stanzl da nicht einfach nur ein bisschen ungeduldig?`Nichts für ungut, jeder ist selbst für seine Trades verantwortlich, mich hatte es halt nur ein wenig verwirrt.
    Gruss, MichaelAntworten
    6.1
    19:01 Uhr
    30.03.
    Bodo K.
    Wessen Einstellung hat sich nicht geändert? Ich denke, Herrn Stanzls eben schon.Antworten
    1.12
    10:35 Uhr
    29.03.
    Jan
    Schade, dass sich die Metall-Trades nicht ausgezahlt haben.

    Herr Stanzl, ich würde bei dieser Gelegenheit gerne einmal Ihre Meinung zu den sog. Faktor-Zertifikaten erfahren, die insbesondere von der Commerzbank herausgegeben werden. Sie haben durch tägliche Anpassung einen stets konstanten Hebel und besitzen dadurch auch keine Knockout Barriere. Sie scheinen gut für mittel- bsi langfristige Trades geeignet zu sein, wenn es gilt, auch mal einen Rückschlag auszusitzen.

    Sicherlich muss man bei Faktor-Trades auf (Rohstoff-)Futures ganz besonders aufmerksam auf Contango- bzw. Backwardation-Strukturen achten, damit etwaige Kursgewinne durch das Rollen nicht schleichend aufgefressen werden.

    Worauf ich eigentlich hinaus möchte, ist Ihre Meinung zu Faktor-Zertifikaten auf Aktien, etwa die hier vorgestellten udn ausgestoppten Werte ArcelorMittal (z.B. 3x long WKN CZ326N) und Alcoa (z.B. 3x long WKN CZ34RA). Wenn man sich den langfristigen Chart anschaut, dann dürfte hier doch das Abwärtsrisiko begrenzt sein. Rollrisiken bestehen ebenfalls nicht. Allenfalls könnte die laufende Finanzierung solcher Scheine im Laufe der Zeit ins Gewicht fallen (wie stark?).

    Meine Fragen sind hierzu: Halten Sie eine längerfristige "Faktor-Strategie" für empfehlenswert? Wie müsste aus Ihrer Sicht ein entsprechendes Setup aussehen, um vielleicht einmal statt eines KO-Scheins auf einen Faktor-Schein zu setzen? Aus welchen Gründen verwenden Sie hier im Blog meistens KO-Scheine, teils Aktien, aber nie die gehebelten Faktor-Scheine?

    Danke für die Antwort und weiter gutes Gelingen!

    JanAntworten
    2.1
    23:58 Uhr
    29.03.
    a. heinrich
    Faktorzertifikate sind keinesfalles für Langfrist geeignet, denn sie verlieren am auf und ab permanent. Das liegt daran daß ein gegebener prozentualer Anstieg durch einen GERINGEREN prozentualen Verlust wieder ausgeglichen wird bzw zum Ausgangsbetrag führt. Wenn also eine Aktie "auf der Stelle tritt" ergeben sich permanent Verluste.

    Geeignet sind diese Zertis vor allem für den Fall einer kontinuierlich fortgesetzten Bewegung ohne größere Gegenbewegungen, am besten jeden Tag einen kleinen Schritt; dann bleibt den ganzen Weg über der optimale Hebel erhalten und bringt mehr Performance als andere Derivate.Antworten
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