• Jens Rabe Optionstrader Katzenfreund & Mambo Tradingroom Edelweiß Tradingroom Total Pip

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    23.03.2012 18:00

    Was ist los am Optionsmarkt? - Wie sieht der Optionshändler den Markt?

    http://img.godmode-trader.de/charts/3/2012/3/ziob445c.jpg

    Jens Rabe ist der Spezialist für den Handel von Optionen in Deutschland.  Rabe handelt als Vollzeit-Trader an den Warenterminmärkten in Chicago (CBOT), London (LME) und New York (NYBOT) auf Position.  Das heißt, dass er Optionspositionen mit einem Anlagehorizont von (Tagen), Wochen bis Monaten eingeht.  Gehandelt werden Optionen auf Commodities und Aktien.

    Nehmen Sie die einmalige Gelegenheit wahr und schauen Herrn Rabe bei seinen Marktkommentierungen eben aus der Sicht eines Optionshändlers und bei seinen konkret vorgestellten Options-Trades zu.  In den USA ist der Markt der Optionen gigantisch groß!

    Von Jens Rabe, Redakteur
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    Hier blättern:
    1.1
    3:22 Uhr
    13.03.
    Max
    Bedeutet dies für den Optionsmarkt rund um AAPL - Call Positionen auf/ausbauen? Und wie würde man, sollte man noch nicht investiert sein, an die Sache herangehen? Auswahl, Zieldefinition etc...Antworten
    1.2
    7:58 Uhr
    13.03.
    katzenfreund
    für den mittelfristig agierenden trader hat eine "Bauernregel" eine Eintrittswahrscheinlichkeit von grösser 60%:
    "when the VIX goes low and the prices go up and the trade volume goes as low as low can go YOU'D BETTER GO"
    diese situation gab es gestern im DOW und S&P
    was macht ein options trader damit? Was sagen die credit markets dem options trader zusätzlich? Puts sind nun billig , das wird noch verstärkt durch niedriges put/call ratio.
    Nicht nur mir ist unklar weshalb die Märkte die FOMC Entscheidung abwarten . Angenommen die FED findet eine Formulierung die es zulässt das trotz "sterilization" doch
    mehr Liquidität bereitgestellt wird wie ein options trader
    orders? Und umgekehrt, wenn die FED eher das gegenteil andeutet keine spur von QE3 sondern mit sterilization kommt noch abbau von liquidity surplus ( die phrase "mop up liquidity" gefällt mir gut) wie tradet der options trade dies scenario?Antworten
    1.3
    9:50 Uhr
    13.03.
    Tom66
    wenn ich die richtigen schlüsse aus ihrem artikel ziehe, so machen aufgrund der impliziten volatilität trendfollowing-strategien mit optionen keinen sinn, oder?Antworten
    1.4
    10:04 Uhr
    13.03.
    Jörg
    stellt doch mal eure real trades ein!Antworten
    1.5
    11:43 Uhr
    13.03.
    Jörg
    leider noch nichts los hier!Antworten
    1.6
    12:47 Uhr
    13.03.
    Jens Rabe
    @Max

    wir hatten einen Bull Put Spread in AAPL, der jetzt aber zurückgekauft wurde, da das Ziel des Trades (80% der eingenommenen Prämie) erreicht wurde. Wir waren short April 425er Put und long April 415er Put. Aktuell sieht die Aktie natürlich vom Chartbild her klasse aus - logisch bei neuem ATH - aber für einen Neueinstieg benötigen wir einen Rücksetzer. AAPL ist seit Januar 36% gelaufen und hat damit nahezu jede größere NDX Aktie outperformt. Mal sehen was da kommt, aber das CRV ist für unsere Art Handel nicht mehr so gut.

    @katzenfreund @Jörg

    wir sind zu 90% Optionsverkäufer und die stark zurückgegangene Vola lässt uns aktuell nicht viel Spielraum für neue Trades. Sit and wait wie Sidney Youngblood zu sagen pflegte.

    Warum machen Händler dies oder das? Ehrlich gesagt, keine Ahnung! Wir handeln (oder versuchen es zumindest) ohne allzuviel emotionale Bindung zum Markt aufzubauen. Deswegen kann ich zur Frage betreffs der FED leider nix sagen.

    Wir werden in den kommenden Tagen/Wochen hier natürlich auch reale Trades einstellen, der Wunsch ist vermerkt. Bitte nicht sauer sein wenn wir nicht ständig Trades posten, aber unser Handel ist eben eher längerfristig und nicht newsorientiert.

    Gute Trades
    JRAntworten
    1.7
    12:53 Uhr
    13.03.
    Jens Rabe
    Das war unsere AAPL Position. Entry 21.02.2012, Exit 12.03.2012, short AAPL April 425er Put, long AAPL 415 April Put, Prämieeinnahme pro Spread ca. 74 USD, Rückkauf bei ca. 15 USD

    Antworten
    2.1
    15:17 Uhr
    13.03.
    katzenfreund
    ok ihr seid 90% Verkäufer dann wird es klarer. Aber einen bull put spread traden wird hier kaum einer können das ist interessant wie das der average trader praktisch machen kannAntworten
    3.1
    15:25 Uhr
    13.03.
    Jens Rabe
    Warum kann (kaum) einer ein Bull Put Spread machen? So kompliziert ist das ja nicht. Aber, ok :-) Ich schreibe erst einmal alles hier so rein was mir einfällt und wir finden dann alle gemeinsam schon heraus was interessant für die Leser ist. JRAntworten
    4.1
    16:19 Uhr
    13.03.
    katzenfreund
    weil er an die instrumente nicht rankommt. Kompliziert ist es gar nicht.Antworten
    5.1
    16:42 Uhr
    13.03.
    Jens Rabe
    Ich glaube nicht dass es "schwierig" ist Optionen zu handeln. Jeder kann ein Konto bei einem Futuresbroker eröffnen, die Mindesteinlagen liegen oftmals nur bei 5.000 USD. Es gibt auch in D mehrere Broker die den Handel für Optionen anbieten. Die Kosten sind gering und auch die Versorgung mit real-time Daten über die Handelsplattformen ist kein Kostenfaktor mehr. Als privater Händler zahlen ich z.Bsp. bei den Brokern die die TWS anbieten nur ein paar Dollar, welche man i.d.R. sogar noch zurückerstattet bekommt wenn man ein paar Dollar Komissionen im Monat hat. Optionssimulationssoftware for free gibt es im Internet, für weniger als 100 USD (einmalig) sogar mit Datenzugang von Yahoo!Finance usw. Da ich nicht weiß ob GMT bei der Nennung von konkreten Namen rechtlich Ärger bekommen kann, daher erst einmal so allgemein, wenn es gewünscht (und gestattet ist) gebe ich gerne die ganzen Quellen und Tools bekannt. JRAntworten
    6.1
    20:01 Uhr
    13.03.
    katzenfreund
    das ist der Punkt. Ich meinte dass GMT da keine Namen von brokern etc bekanntgeben darf aber jemand der noch nie Optionen getradet hat will ja gerade "den broker" wissen. M.E. sind futures maximal transparent und mit optionen kann man viele strategien traden die mit anderen Instrumenten nicht gehen ( z.B. weil es nicht die passenden "Scheine" gibt).
    Ich habe das ist lange her fast alle optionsstrategien programmiert die daten gabs von Hornblower Fisher ...im ASCII format. Nicht gerade real time dafür war das Netz zu langsam. Spannende sache option trading.Antworten
    7.1
    11:17 Uhr
    15.03.
    winner58
    Optionen lassen sich über Lynx-Broker (deutsche Hotline)- ein "Ableger" von Interactive-Broker (Nichtdeutsch) einfach handeln.Antworten
    8.1
    7:52 Uhr
    16.03.
    katzenfreund
    Danke habe bei Lynx ein Demokonto beantragt mal sehen.Antworten
    6.2
    22:35 Uhr
    13.03.
    Harald Weygand
    Head of Trading bei GodmodeTrader.de
    hi Jens

    laß uns mal telefonieren ... ich melde mich, bin gerade sehr busy

    vielleicht können wir eine koop mit einer guten adresse initiieren :-)Antworten
    1.8
    15:21 Uhr
    13.03.
    Jens Rabe
    Der VIX eröffnet heute erneut mit einem Downgap bei 14,00, dass ist der tiefste Stand seit Juni 2006. So langsam fangen wir an hier Positionen aufzubauen. Daher jetzt: short April 18er Put, long April 16er Put. Prämieneinnahme ca. 59 USD pro Spread. Margin 141 USD pro Spread. Die Optionen beziehen sich auf den VIX April Futures, der aktuell bei 21,50 notiert. 1/3 der üblichen Positionsgröße. Dont try this at home :-) JRAntworten
    1.9
    16:21 Uhr
    13.03.
    katzenfreund
    doch aber mit einem zertifikat die premium steckt die coba ein.Antworten
    1.10
    17:50 Uhr
    13.03.
    cthulhu
    Hi,
    mal eine wichtige Frage:

    welchen Broker haltet ihr für Optionen am empfehlenswertesten? Bitte jetzt nicht mit direkt an der Eurex für Hunderte im Monat Gebühr kommen.

    Bin bei IGMarkets, ansich 100% zufrieden, die Optionen erscheinen mir jedoch dort recht teuer!

    Any ideas ?Antworten
    2.1
    21:36 Uhr
    13.03.
    katzenfreund
    eben das problem welcher broker muss man erst klären. Mambo ist bei Interactive aber dass da option trading billig ist seh ich irgendwie nichtAntworten
    1.11
    17:51 Uhr
    13.03.
    Jens Rabe
    Als Hedge noch einen April 21/17 Bear Put Spread (long 21er Put, short 17er Put) gekauft um gegen einen weiteren Fall des VIX gehedgt zu sein. Positionsgröße 50% des vorherigen VIX Bull Put Spread.

    AAPL: in den ersten 2 1/2 Stunden wurden 600.000 AAPL Optionen gehandelt, dass entspricht 60 Mio AAPL Aktien. AAPL Aktien wurden dagegen nur 10 Mio Stk. gehandelt. Ein Händler aus Chicago schrieb gerade the aapl tail wags the stock... JRAntworten
    2.1
    23:39 Uhr
    13.03.
    base64
    HAllo Herr Rabe,

    und was heisst das jetzt übersetzt? ;-)Antworten
    3.1
    9:19 Uhr
    14.03.
    Jens Rabe
    @base 64, das bedeutet, dass in AAPL jetzt mittlerweile die Masse der Händler eher auf Optionen als auf die Aktie direkt setzt. Große Investoren können so viel größere Positionen fahren als beim Kauf der Aktie direkt. Beispiel:

    sie sind bullsich AAPL und wollen die Aktie kaufen weil sie glauben, dass sie in den kommenden Tagen (sagen wir 3 Wochen) auf 600 läuft. das wären gut 5,6% Gewinn. Wenn Sie jetzt 100 Aktien kaufen wollen, dann müssen Sie 56.800 USD investieren (Kurs AAPL gestern zum Close 568,10 USD). Sie können aber auch eine Kaufoption (Call) kaufen, der Ihnen das Recht gibt, innerhalb der kommenden 66 Tage 100 Stk. der Aktie zu 565 USD/Stück zu kaufen. Das Recht zu kaufen, keine Verpflichtung. Diese Kaufoption kostet aktuell ca. 3.060 USD. Gebühren geschätzt 2 USD.

    Ein einfacher Vergleich zeigt, dass es aufgrund von Liquditätsgründen also viel besser ist die Option anstatt der Aktie direkt zu kaufen.

    Weiterer Vorteil: Das maximale Risiko beim Kauf der Option ist der Kaufpreis derselben. Das heißt, mehr als die 3060 USD können sie nicht verlieren. das sind gerade einmal 5,38% der Investitionssumme beim Kauf von 100 Stk. AAPL Aktien. Auch wenn die Aktie morgen mit 50% Minus eröffnet (ok, nicht so wahrscheinlich, ich weiß...) wäre der Verlust eben nur 3060 USD.

    Hedgefonds nutzen dies aus, indem sie anstatt 56.800 USD zum Kauf von 100 Aktien zu investieren, lieber diese Summe zum Kauf von Optionen einsetzen. damit können sie statt 100 jetzt ca. 1.800 Aktien kontrollieren (56800 / 3060 = 18,xxx). Das ist es was Hedgefonds zum Hebeln nutzen, da die Kredithebel nicht mehr so übig sind wie früher.

    Natürlich haben Optionen auch Nachteile (keine Dividenden, Zeitwertverlust, usw.) und sind somit eher aktive Handelsinstrumente als Langfristinvestments, aber, gerade auch für Händler mit wenig Geld bieten Optionen viele Möglichkeiten ein Konto zu streuen oder kleine Positionen zu handeln.

    Bei Fragen bitte einfach melden. JRAntworten
    4.1
    14:09 Uhr
    14.03.
    base64
    Hallo Herr Rabe,

    Danke für die Info.

    Viele GrüßeAntworten
    1.12
    20:57 Uhr
    13.03.
    Tom66
    Hallo Herr Rabe, darf ich noch mit einer Antwort auch auf meine Frage rechnen?Antworten
    2.1
    9:24 Uhr
    14.03.
    Jens Rabe
    @Tom66

    man kann Optionen auch als Trendfolgeinstrumente einsetzen, muss beim der Wahl der Strategie aber auf die jeweils aktuelle Volatilität achten. Nicht immer macht es Sinn Optionen zu kaufen, nicht immer macht es Sinn Optionen einfach zu verkaufen. Aber grundsätzlich ist gerade aus Gründen der Liquidität und der Möglichkeiten zur Diversifikation auch Trendfolgehandel mit Optionen möglich. Wobei man fairerweise darauf hinweisen sollte, dass dies im sehr kurzfristigen Zeitrahmen (Scalping, Daytrading im 5 Min Chart) nicht so viel Sinn macht. Für Swingtrader oder längerfristige Trendfolger aber schon. JRAntworten
    1.13
    9:19 Uhr
    14.03.
    Ben
    Hallo Herr Rabe,
    ich freue mich sehr, dass jetzt Optionen auch behandelt werden. Vielen Dank! :)
    Ich frage mich jedoch als rookie bezüglich Optionen ebenfalls wie base64 was die Trade Vorstellung jetzt konkret heißt wie ist diese umzusetzen?Antworten
    1.14
    11:49 Uhr
    14.03.
    ThommyBx
    Hallo Herr Rabe !

    Habe Sie eine Meinung zu diesem Finanzmarktinstrument ?

    WKN: CZ34KP / Faktor-Zertifikate bezogen auf VIX CBOE Volatility Index Future Mar 2012

    ThommyBx

    Mit Faktor 2 Long auf einen Anstieg des VIX setzenAntworten
    2.1
    13:47 Uhr
    14.03.
    Jens Rabe
    Ich schaue mir das Zerti im Laufe des Tages an und melde mich dann mit einer Antwort. VG JRAntworten
    3.1
    14:17 Uhr
    14.03.
    base64
    Hallo Herr Rabe,

    kann man VIX hanndeln und zwar klassisch, z.B. Optionsschein, Hebelprodukt?
    Mit Optionen geht's, I know. ;-)
    Aber auch anders? Sehe grade auch den Schein von ThommyBx. Wo kann man den denn finden?
    Ich suche mir meine Produkte immer bei scoach.
    Andere Empfehlungen?

    Merci im voraus.Antworten
    2.2
    14:30 Uhr
    14.03.
    base64
    Hallo ThommyBx,

    woher hast du den Schein?

    VG.Antworten
    3.1
    14:36 Uhr
    14.03.
    base64
    aaah... habe ihn auch gefunden.ok. es gibt ja wirklich kaum Auswahl zumind. bei scoach. Nur ein paar Produkte zum VIX, VIXF.
    Hmm. und die sehen im Vergleich zu Optionen eher mies aus.Antworten
    3.2
    15:10 Uhr
    14.03.
    ThommyBx
    Gabe mal Produkte von Goldmann Sachs.

    Ich beobachte die Faktor Zeritfikate von
    der Commerzbank

    - auf VIX oder VStoxx jeweils der aktuelle FutureAntworten
    4.1
    15:28 Uhr
    14.03.
    mambo
    Ich habe euch im Dayblog geantworet, es gibt einige Produkte. Die Produkte von GS findet man direkt auf der Homepage. die werden immer wieder neu emittiert, je nach Future.
    Ansonsten nur Emittenten SG, CBKAntworten
    1.15
    14:21 Uhr
    14.03.
    Fränky
    Hallo Herr Rabe,

    ich hätte ebenfalls Interesse an Ihrer Meinung
    zum Schein CZ34KP
    Danke und MfGAntworten
    1.16
    14:57 Uhr
    14.03.
    Jens Rabe
    OK, grundsätzliche Anmerkung zum Thema VIX Trading. Die meisten Minustrades an der CBOE entstehen durch den Handel von VIX Optionen!!! Das bestätigt jeder Parketthändler oder Market Maker in Chicago. Warum ist das so? Weil die Masse der privaten Händler (und wahrscheinlich auch viele Instis) den VIX nicht verstehen.

    Man kann den VIX selbst nicht handeln, da er ein synthetischer Index ist, der alle 10 Sek. neu berechnet wird. Alle Optionen, ETFs, Zertifikate, OS, usw. beziehen sich immer auf die VIX Futures.

    VIX - aktuelle Volatilität der SPX Optionen
    VIX Futures - eine Wette darauf, wo die Volatilität am Verfallstag des Futures sein wird

    Im Normalfall müssen daher langlaufende VIX Futures teurer sein als kurzlaufende, da die Erwartungshaltung der Händler in Bezug auf die zukünftige Volatilität immer einen Risikozuschlag in die Zukunft einpreist. In der Praxis führt das dazu, das aktuell die VIX Futures so ausshehen

    VIX (Index) 14,80
    VX März 16,90
    VX April 21,00
    VX Mai 23,20
    VX Juni 24,20

    Diese Situation nennt man Contango.

    Die ganzen VIX Produkte wie ETFs, Zertis, OS usw. müssen nun aber ständig alte auslaufende Futures verkaufen und dafür neue Futures kaufen.

    Aktuell

    Verkauf März zu 16,90
    Kauf April zu 21,00

    Somit entsteht ein Rollverlust. Daher ist es sehr schwer mit solchen Produkten langfristig Geld zu verdienen, da das Contango meist vorhanden ist. Aktuell ist es sogar extrem hoch!

    Daher wird man mit den Zertifikat nur dann Geld verdienen, wenn man direkt in einem Anstieg des VIX hinein kauft und "tradet".

    Wenn ihr euch das Zertifikat anschaut, dann seht ihr, dass dieses seit Januar fast 73% verloren hat. Warum? 4 Gründe:

    1.) es ist zweifach gehebelt
    2.) der VIX hat seit Januar ca. 40% verloren
    3.) es gab seit Januar beständig Rollverluste
    4.) es ist nicht währungsgesichert und der Anstieg des Euro zum USD seit Jahresanfang (nur minimal) kostet eben auch etwas Performance

    Ich persönlich würde dieses Zertifikat daher nur dann kaufen, wenn es zu einer Umkehr im VIX kommt und wenn sich die Contangosituation abbaut. Ansonsten wird man damit wenig Freude haben. Gleiches gilt für den VXX, ein ETF auf den VIX (meistgehandeltes VIX ETF der Welt).

    Im Anhang ein Bild der aktuellen Terminstrukturkurve.
    JR

    Antworten
    2.1
    15:14 Uhr
    14.03.
    ThommyBx
    Danke für die ausführlichen Antwort !

    Die Grafik ist sehr aussagekräftig.Antworten
    1.17
    15:11 Uhr
    14.03.
    iRocket
    Hallo Herr Rabe,

    ich habe da mal eine generelle Verständnisfrage. Und zwar, wenn ich am Markt K.O. Zertifikate oder Optionsscheine kaufe, dann sichert sich der Emmittent (hab ich mir sagen lassen, ohne eine genaue Erklärung zu erhalten) über den Future-Markt ab! Heisst dies, er macht eine Long- und Short-Position gleichzeitig auf? Oder versucht der Emmittent, wenn ich Long gehe, sogar eine Short Position zu eröffnen um mich rauszukegeln? Ich würde es gerne genauer wissen, wie hier am Markt "gespielt" wird. Vielen Dank für ihre Antwort im voraus. ;-)
    Viele Grüsse
    iRocketAntworten
    2.1
    19:02 Uhr
    14.03.
    Jens Rabe
    Ich geh jetzt nach Hause, melde mich morgen mit der Antwort. Danke fürs Warten... :-)

    JRAntworten
    3.1
    10:01 Uhr
    15.03.
    Jens Rabe
    @iRocket,

    grundsätzlich gibt es mehre Möglichkeiten wie sich ein Emmittent gegenüber Marktrisiken absichern kann. Die einfachste Variante ist wie bei einer Versicherung. Je mehr Kunden (Zertifikate) eine Versicherung hat, umso geringer ist die Wahrscheinlichkeit, dass es zu Schadensfällen (Kunde macht Gewinn mit dem Zertifikat) kommt welche ein im Voraus berechnetes Niveau übersteigen.

    Die zweite Möglichkeit zum Hedgen funktioniert ebenfalls wie bei einer Versicherung. Eine Versicherung kann sich selbst gegen Schadensfälle versichern bei einem sogenannten Rückversicherer. Der Emmittent nutzt dazu die Börsen/Terminbörsen.

    Einfaches Beispiel: Ein Emi bringt ein long Zertifikat auf den Markt was auf den Goldpreis aufgesetzt ist. D.h. wenn ein Kunde ein solches Zerti kauft, dann verdient er wenn der Goldpreis steigt. Das Risiko des Emi ist also ein steigender Goldpreis (das ist jetzt nur ein Beispiel, keine Verschwörung gegen Gold, ok :-) ). Er muss sich also gegen steigende Preise absichern. Dies tut er, indem er eine genau berechnete Anzahl an z.Bsp. Goldfutures kauft. Steigt der Preis im Gold an, verliert der Emi im Zertifikat - weil er es ja zu einem geringeren Preis an den Kunden verkauft hat. Aber, er gleicht diesen Verlust über seine long Goldfuturesposition komplett aus. Dies alles wird heutzutage nahezu auotmatisch über Algorithmen gesteuert, da sitzt kein Händler mehr da der Entscheidungen treffen muss.

    Der Emi verdient am Bid/Ask und an den Gebühren die er in das Zertifikat einrechnet. Daher stimmt es auch nicht, dass die Emis "versuchen" die Preise des Underlying (worauf sich das Zertifikat bezieht) zu manipulieren. Ok, vielleicht in Einzelfällen aber in der Masse ist dies überhaupt nicht notwendig, weil das Geschäftsmodell darauf aufgebaut soviel wie möglich Produkte zu handeln (Bid/Ask Gewinn) oder zu verkaufen (Gebühren).

    Es gibt noch andere Möglichkeiten des Hedging (Swaps, Betahedging, usw.) Aber die Grundlagen sind immer die Gleichen.

    Ich hoffe die Antwort hilft.

    JR

    P.S: Was für ein großartiger Frühlingstag heute, oder?! Endlich!Antworten
    1.18
    9:49 Uhr
    15.03.
    NeuerNeuling
    Hallo Herr Rabe,
    ich habe Angst vor Optionen, was soll ich dagegen machen?Antworten
    2.1
    11:36 Uhr
    15.03.
    Jens Rabe
    Im Ernst? Wovor denn genau?

    JRAntworten
    2.2
    15:14 Uhr
    15.03.
    eses
    Mut antrinken oder die Optionen sein lassen ,-)Antworten
    2.3
    19:53 Uhr
    15.03.
    Harald Weygand
    Head of Trading bei GodmodeTrader.de

    eher wahrscheinlich vor der komplexität dieses handelsinstruments, stichwort "die grichen" ... das ist der wesentliche grund, weshalb ich persönlich bisher kein großer freund von optionen war ...

    Jens ... vielleicht zeigst du aber auch einfach mal auf, wie man eine option kauft ... stellvertretend für die leser stelle ich einige fragen :

    handelt man die auf margin ?

    haben die eine WKN ? (hehe) oder wie sucht man sich die richtigen heraus ?

    du kannst exemplarisch einen trade in allen einzelheiten durchgehen ...Antworten
    3.1
    5:05 Uhr
    16.03.
    mambo
    wie man handelt ist eigentlich vom Broker abhängig...Antworten
    4.1
    8:07 Uhr
    16.03.
    katzenfreund
    Genau so isses Mambo deshalb meine Frage weiter oben
    vermute das es solche broker wie damals Hornblower ganz ohne trading station ohne charts ohne irgendwas nur DATEN nicht mehr gibt. Sowas wäre optimal für mich denn meine optionstrading routinen waren wirklich gut brauchen aber relationale DB und pure ASCII data.
    Wieder mal hat Windows Schuld mit Unix Xwindows graphics primitves hat man einfache binary data und kann SEINEN robot damit füttern.
    Heute hat jeder options broker seine eigene TWS und sein proprietary data format.Antworten
    5.1
    12:41 Uhr
    16.03.
    mambo
    dito-meine Antwort unten. Zwischen lynx und IB besteht nur der Spracheunterschied und Preisunterschied, denn Lynx=IB. Unbedingt die Preise vergleichen.
    Zum Üben und Parametrieren des demokontos ist lynx besser, man steht am anfang nicht wie ein schwein vordem uhrwerk...Die TWS ist vorparametriert.
    zum ernsthaften handeln sollte man Ib nehmen, viel günstiger. Man kann auch Konditionen verhandeln (lynx)- wenn man viel handelt. habe mittlerweile beide konten, schon deshalb, weil ich bei IB nicht im FX gleichzeitig long und short gehen kann. will auch um CFD erweitern.
    Die Hotline bei agora ist aber an Komptetenz nicht zu übertreffen-zumindest vor 2 Jahren war das so.
    btw. mit programmieren habe ich das nicht so, ich könnte es aber ich bin nicht wirklich gut. mein Fx modell (in gedanken steht es bereits, die neue Arbeit) werde ich nur eine Art pflichtenheft schreiben. programmieren wird das jemand, der das kann :-)Antworten
    6.1
    18:41 Uhr
    16.03.
    katzenfreund
    mal sehen was Lynx drauf hatAntworten
    7.1
    11:51 Uhr
    17.03.
    mambo
    lynx hat im logo eine wunderschöne jagdkatze, lux glaub ich, passt zu dirAntworten
    8.1
    19:16 Uhr
    17.03.
    katzenfreund
    Lynx ist ein Luchs, eine Katzenart. Werden nach Ausrottung hierzulande wieder ausgewildert.Antworten
    9.1
    6:10 Uhr
    18.03.
    mambo
    Ich kenne mich nicht aus... aber die Katze ist schön, danke für die ErklärungAntworten
    10.1
    16:20 Uhr
    19.03.
    katzenfreund
    Kaum hört man auf Dich gehts schief...Lynx will eine Depoteröffnung
    gibt kein Demokonto. So wird das nix.Antworten
    11.1
    16:53 Uhr
    19.03.
    mambo
    Ich habe Dir nie geraten, ein Demokonto bei Lynx zu eröffnen. Das war Deine eigene Idee und die war offensichtlich nichts. Abgesehen davon hälst Du von meinen ideen nichts, wie schon so oft erwähnt.
    Trotzdem: Man wartet auf ein Demokonto ca. 14 Tage-es gibt begrenzte Anzahl. Sollte das nicht klappen, rufe die Hotline an und verlange H. Schulz/H. Schönenberg (hoffentlich richtig geschrieben) zu sprechen. Dann erkläre, dass Du ein Konto aufmachen willst aber vorher Dich mit der TWS vertraut machen willst. Dass Du x Jahre erfahrung hast. Entspricht der Wahrheit. Das klappt, ich glaube Lynx liest hier sowieso. Kannst auch sagen, Du willst optionen traden, weil GMT das anbietet. GMT ist dort bekannt. Na dann, du bist doch immer der...., weisst schon was.Antworten
    12.1
    20:32 Uhr
    19.03.
    katzenfreund
    Danke Mambo wenn in dem ganzen Papierkram noch die hotline steht ..tut sie aber nicht. Mal sehen.Antworten
    1.19
    18:12 Uhr
    15.03.
    Hiho
    Angst ist neben Gier wohl der schlechteste Beifahrer beim Trading.Antworten
    1.20
    21:16 Uhr
    15.03.
    Ben
    Über einen "Beispiel Trade" mit Optionen würde ich mich auch freuen.Antworten
    1.21
    4:46 Uhr
    16.03.
    mambo
    Optionstrategeien lassen sich am einfachsten und billigsten bei IB handeln (aber villeicht weiss ich nicht alles). Lynx arbeitet auf IB Basis-bietet die gleiche Funktionalität ist zwar auf deutsch aber auch doppelt so teuer.
    Das gleiche bietet agora direct, auch auf IB Basis, doppelt so teuer aber mit dem Unterschied, dass man dort genau erklärt bekommt, was eine option ist, wie man sie emittiert, handelt... bis zum detail, was man wo eingeben muss. sehr kompetent.Antworten
    1.22
    5:02 Uhr
    16.03.
    mambo
    JR
    Irgendwie müssen Sie anfangen, dass sehe ich ein. Aber rollingverluste sind generell ein Thema, sobald man anfängt mit Futures zu arbeiten. Aus meiner Sicht ein Anfängerwissen. Sollten die Leser über dieses Wissen nicht verfügen, sollten sie auch nicht Optionen handeln-darauf sollte man hinweisen-meine persönliche Meinung.
    Ich hätte mir gewünscht, dass ich hier eine Tabelle mit den Brokern finde, die die entsprechende Funktionalität anbieten. Genauso Kosten sind wichtig-für Eurex, Euronext, USA..
    Als Beispiel eines Trades z.B. ein Trade auf den VIX Future (das ist sicherlich kein trade für Anfänger) entsprechend der Erwartung.
    Meine persönliche Erwartung ist dass $VIX sich leicht nach oben bewegt bzw. seitwärts bewegt (bei steigenden DOW, S&P Kursen)-Zeithorizont 2-3 Monate. Wie Kann ich diese Bewegung ttraden. Ich trade das mit bull spread bzw. calendar spread.
    Sie haben vllt. Eine andere Erwartung und werden vllt. Die Bewegung auch ganz anders traden. Das würde ich hier gerne finden.Antworten
    2.1
    9:37 Uhr
    16.03.
    Jens Rabe
    @Mambo

    Wenn die Erwartung ist, dass der VIX seitwärts läuft, dann müssen wir natürlich schauen, wie die Erwartung zum Verlauf der VIX Futures ist, da sich ja alle VIX Produkte auf die Futures beziehen.

    Bull Spread: man könnte einen Bull Call Spread eingehen, also einen Call kaufen (at the money) und einen Call mit einem höheren Strike (otm) verkaufen. Nachteil: Ich verliere wenn der VIX stabil bleibt, also seitwärts geht, weil ein solcher Bull Call Spread ja nur dann verdient, wenn das Underlying steigt.

    Bei der Erwartung seitwärts laufender VIX (und entsprechend seitwärts laufenden VIX Futures) würde ich daher lieber einen Bull Put Spread aufsetzen. Also short einen Put unterhalb des aktuellen Preises und long (als Absicherung und um die Margin zu reduzieren) einen tiefer liegenderen Put. Dies bringt mir eine Prämieneinnahme und wenn der VIX seitwärts läuft, werden beide Optionen wertlos verfallen und ich habe die Prämie verdient. Das haben wir aktuell im April VIX Futures als Position in unseren eigenen Konten. VX April aktuell 21,75. Short 18er Put, long 16er Put. Das hat uns pro Spread zwischen 55-60 USD gebracht (wir gehen in mehreren Schritten in eine solche Position).

    Bull Call Spread - direktionaler spekulativer Trade
    Bull Put Spread - non direktionaler konservativer Trade

    Calendar Spreads würde ich im VIX nicht handeln, da sich die Optionen jeweils auf ein anderes Underlying beziehen und die Terminstrukturkurve derzeit zu steil ist.

    JRAntworten
    3.1
    9:50 Uhr
    16.03.
    Jens Rabe
    Bildchen dazu:

    Antworten
    1.23
    5:10 Uhr
    16.03.
    mambo
    Das nächste Beispiel wäre z.B. YM
    wie tradet man eine bevorstehende korrekur im einem up trend, wenn man nicht genau weiss, wann sie kommt. ich würde das mit beutterfly long traden-aber da habe ich noch nicht so viel erfahrung und würde gerne noch etwas lernen.Antworten
    2.1
    9:49 Uhr
    16.03.
    Jens Rabe
    Schwierige Frage! Egal ob Buttrfly oder Iron Condor, beide Strategien profitieren von einem Verbleib des YM in einer bestimmten Range und einem Rückgang der Volatilität. Eine Korrektur des YM wird aber mit einer ansteigenden Volatilität einhergehen. Daher wäre dies eine eher nicht so optimale Strategie. Besser wäre da ein sogenannter Double Diagonal, also eine Art Calendar Spread bei dem die Strikes unterschiedlich sind und der von einem Anstieg der Vola profitiert. Diese Strategie wäre aber sicher hier erst einmal etwas zu komplex. Rückgänge an den Aktienmärkten und damit ansteigende Volatilitäten würde ich zum Verkauf von Put Optionen nutzen.

    Wir sind in unserem Handel eher konservativ und auch nicht gerade hyperaktiv. In den Aktienmärkten halten wir derzeit nur 2 Positionen. Short Juni DAX 6000er Put (wir wetten darauf dass der DAX nicht mehr unter 6000 fällt) und einen Bear Call Spread in Green Mountain Coffee Roaster (GMCR). Hier haben wir Juni 70er Calls verkauft und als Absicherung Juni 75er Calls verkauft. Unsere Wette lautet also: GMCR steigt nicht mehr über 70 USD an. Die Position wurde gestern für ca. 50 USD pro Spread eröffnet, d.h. wir haben 50 USD für jeden verkauften Spread auf unseren Konten gutgeschrieben bekommen.

    JR

    Antworten
    3.1
    12:54 Uhr
    16.03.
    mambo
    GMCR hatte ich nur ganz normal short, das war gut auch ohne Option. Bei der Kaffeebude habe ich mich nicht getraut. Ich trade Optionen nur als Beimischung, meistens wenn ich unsicher bin was passiert. ich will dann absichern.Antworten
    1.24
    9:26 Uhr
    16.03.
    Jens Rabe
    OK, ich mache mir am Wochenende Gedanken und werde dann ab kommende Woche detailiertere Informationen auch zu konkreten Trades einstellen. Da sicherlich viele Leser hier nur geringe bis keine Erfahrungen mit Optionen haben, werde ich allerdings mit den "einfachen" Dingen wie long Call, long Put und entsprechenden Spreads beginnen. Einfach nur, damit wir mal reinkommen in das Thema. Bitte weierhin alle Fragen und Anmerkungen hier einstellen, ich finde es klasse wie konkret und speziell hier im Blog nachgefragt wird, dass macht richtig Spaß. JRAntworten
    2.1
    12:49 Uhr
    16.03.
    mambo
    Danke für Ihre Antworten, bin eigentlich im Urlaub, deshalb dauert alles etwas länger. ich werde das am WE gründlich durchlesen. Beim VIX Future habe ich mich noch nicht wirklich entschieden, ob seitwärts oder leicht steigend. die Traades werden alle gestartet, wenn ich zurück bin. Das waren nur Ideen.

    eine andere idee hätte ich noch: ein Underlying-egal was long oder short, entsprechend der Erwartung. Am Beispiel könnten Sie erklären, was die Unterschiede (Vorteile/Nachteile´) im Vergleich zum OS Handel sind.
    Die nächste Idee wäre eurchf-spekulation auf die Intervention der SNB.Antworten
    2.2
    10:50 Uhr
    17.03.
    katzenfreund
    M.E. ist es "im fortgeschritenen Stadium" sinnvoll lehrbuchmässig vorzugehen.
    Es gibt eine Liste von Standardsituationen und dazu gibt es Strategien.
    Im Gegensatz zu chartastrologen erwarte ich jetzt eine Phase die von kursbewegungen innerhalb einer sich mit der zeit verkleinernden range bei stetig jedoch nur gering steigender Vola gekennzeichnet ist.
    Das ist ein beispiel. Man kann also kombinatorisch alle situationen konstruieren.
    Das geht vollständig mit dem power set also
    level 0 :empty set ( das unerwartete)
    level 1: empty set, A Nicht A
    level 2 :empty set, A, B; nicht A nicht B; A nicht B , nicht A B; nicht A nicht B
    und so weiter.
    So war mein alter option trade robot aufgebautAntworten
    3.1
    6:06 Uhr
    18.03.
    mambo
    Aber was kommt dabei raus? Du kannst zwar alle Marktsituationen konstruieren aber am Ende muss doch eine Handelsempfehlung stehen.
    Oder ist zu jeder Situation tabellarisch eine Handelsempfehlung zugeordnet-z.B. bull spread...
    Aber auch dann braucht man doch Daten wie Strike, Laufzeit,... woher kommt das?
    Ich verstehe das nicht ganz, glaube ich.Antworten
    4.1
    10:01 Uhr
    18.03.
    katzenfreund
    Ein robot muss auf ein objekt operieren dies power set ist ein objekt , Elliott waves ist ein objekt aber daten sind kein objekt."formal" sind deshalb fast alle chart robots falsch konzipiert.
    Hier sind A,B,...binäre Axiome die beliebig belegt werden können solange sie binär sind also ein gegenteil haben. Z.B. kann A sein "Preis in range" nicht A wäre "Preis bricht aus" B kann sein "Vola steigt" nicht B ist "Vola fällt".
    Daraus resultieren 4 trading strategies A,B; nicht A,B; A, nicht B; nicht A , nicht B , ausserdem ist {} empty set dabei.
    Bei Hornblower war es kein problem die daten aller handelbaren optionen zu erhalten und in die datenbank
    zu bringen so dass der robot für jede strategie optionen identifizieren kann. Umgekehrt natürlich auch der robot kann sehen welche ausgewählten optionen welche strategie erfüllen.
    Und das geht eben nicht mit Lynx IB etc. An die daten kommt man nicht ran bzw man damit nichts anfangen.
    Möglich ist es bestimmt aber aufwendig.Antworten
    5.1
    15:51 Uhr
    18.03.
    mambo
    danke für Deine AntwortAntworten
    1.25
    6:08 Uhr
    18.03.
    mambo
    @JR
    Ich habe mich ein paar Stunden hingesetzt, alles durchgelesen und hier sind die Fragen:

    1. Warum traden Sie JJC (ist ein ETN) und nicht direkt Copper Future (HG)? Das verstehe ich nicht ganz.

    2. Wie bestimmen Sie Ihre Erwartungen/Prognosen? Wenn Sie z.B. AAPL long oder short gehen wollen? Nur anhand der vola-oder anders gefragt, wie bestimmen Sie das Underlying, das Sie handeln wollen?

    3. Wie ist Ihre durchschnittliche Haltedauer?

    4. Arbeiten Sie auch mit Fundamentaldaten-z.B. Spielt die Vola (Rates, Credit) eine Rolle bei Ihren Entscheidungen, d.h. wird dies ausgewertet/interpretiert ?

    5. Der von Ihnen vorgestellte Trade VIX –eigentlich sind das 2 Positionen, leider nur ein wenig verwirrend beschrieben. Können Sie das bitte noch mal erläutern? Ich versteh nicht ganz, was läuft und was Ihr Ziel ist.
    Ansonsten -Sie haben recht, VIX mit Time spread zu handeln ist ungünstig, da habe ich nicht zu Ende gedacht. Mich persönlich interessiert VIX und Commodity Trading am meisten.

    6. Kaufen Sie auch Optionen, z.B. AAPL long/short oder verkaufen Sie nur?

    7. Nachtrag -YM Trading-ich gehe von einer kleiner Korrektur aus, ohne dass VIX wirklich steigen wird. VIX bleibt mMn nach seitwärts oder in einer Range. Diese Situation kommt zwar nicht so häufig vor aber selten ist sie auch nicht.

    Ich selber habe bis jetzt vor allem Stillhaltergeschäfte genutzt, um meine langfristigen Positionen abzusichern. Das scheint mir effektiver zu sein, als z.B. ein DAX/DOW OS short zu kaufen, der am Ende entweder Gewinne abwirft oder wertlos ausgebucht wird (nutze ich aber auch noch). Hier könnte man auch eine DAX/DOW… Option nehmen. Bei den Stillhaltergeschäften ging das auch mal schief-am Anfang. Andere Optionstrategien (nicht alle) nutze ich auch aber nicht so oft, ich halte mich nicht für einen Profi-Verbesserungspotential vorhanden.
    Da ich einen entfernten Verwandten habe, der einen Fonds managed, der auf Optionsstrategien spezialisiert ist, weiss ich auch, welche Gewinne man erwarten kann. Ich habe also keine übertriebenen Erwartungen.

    Ich glaube, Sie haben recht, es wird besser sein, wenn Sie mit eher einfachen Sachen anfangen-Aktien call, long… Die meisten werden kaum Erfahrung haben.
    Katzenfreund wird auch recht haben, wenn er meint, dass das hier kaum jemand machen kann-wegen den fehlenden Möglichkeiten. Wenn ich Ihre Beiträge lese, schätze ich, Sie handeln auch bei IB aber dazu brauchen Sie keine Stellung zu nehmen.
    Danke für ihre Antworten, LGAntworten
    2.1
    10:49 Uhr
    18.03.
    katzenfreund
    mambo m.E. sollte man jetzt erstmal Jens machen lassen.
    Das wird bestimmt hochinteressant. Klar Jens muss mit basics anfangen. Spätestens wenn es um konkrete trades geht
    muss man zwangsläufig auf den broker kommen.
    Hochinteressant wird es noch später wenn man z.B. auf traden von Zinsspreads das sind ja excellente leading indicators.Antworten
    3.1
    15:50 Uhr
    18.03.
    mambo
    OK gebe mich geschlagen, Du hast recht. Ziehe alle meinen Fragen zurück und bleibe im Hintergrund. Keine Freagen und Wünsche mehr.
    Irgendwie erinnere mich auf Deinen Satz ...ohne mich... hat heute wahrscheinlich auch nicht die Gültigkeit.Antworten
    1.26
    11:16 Uhr
    19.03.
    Jens Rabe
    Natürlich beantworte ich hier gern weiterhin alle Fragen, werde abr gleichzeitig ein paa neue beiträge für GMR und den Blog schreiben und darin mit den Basics beginnen.

    Warum traden Sie JJC (ist ein ETN) und nicht direkt Copper Future (HG)? Das verstehe ich nicht ganz.

    --> Wir handeln ja fast ausschließlich Optionen und nur selten direkt Futures oder Aktien. Und beim Kupfer sind die Optionen auf die Futures sehr illiquide und werden kaum gehandelt. Daher bietet sich der JJC an. Das ist der einzige Grund den JJC zu handeln bzw. dessen Optionen.

    2. Wie bestimmen Sie Ihre Erwartungen/Prognosen? Wenn Sie z.B. AAPL long oder short gehen wollen? Nur anhand der vola-oder anders gefragt, wie bestimmen Sie das Underlying, das Sie handeln wollen?

    --> Unsere Woche beginnt mit Scans der Vola (welches Underlying hat welche Vola) um einen grundsätzlichen Überblick über die Möglichkeiten am markt zu erhalten. Dann schauen wir uns verschiedene Dinge an wie CoT daten, Saisonale Muster, Charts bzw. Charttechnik. Wir handeln ja hauptsächlich Optionen auf Futures (Rohstoffe, Währungen, Zinsen, Aktienmärkte) und eine überschaubare Anzahl an Aktien.

    3. Wie ist Ihre durchschnittliche Haltedauer?

    Je nach Strategie zwischen 5 und 45 Tagen.

    4. Arbeiten Sie auch mit Fundamentaldaten-z.B. Spielt die Vola (Rates, Credit) eine Rolle bei Ihren Entscheidungen, d.h. wird dies ausgewertet/interpretiert ?

    Die Vola und hier besonders die IV ist das A und O jeder unserer Entscheidungen. Daneben schauen wir auf Dinge wie CoT, Saisonale Muster, Charttechnik, Sentiment undnatürlich auch auf das große Bild.

    5. Der von Ihnen vorgestellte Trade VIX –eigentlich sind das 2 Positionen, leider nur ein wenig verwirrend beschrieben. Können Sie das bitte noch mal erläutern? Ich versteh nicht ganz, was läuft und was Ihr Ziel ist.
    Ansonsten -Sie haben recht, VIX mit Time spread zu handeln ist ungünstig, da habe ich nicht zu Ende gedacht. Mich persönlich interessiert VIX und Commodity Trading am meisten.

    --> Es gibt aktuell nur noch 1 Position, den Bull Put Spread auf den VIX April Futures. Short 18er Puts, long 16er Puts. Wir liegen mit der Position aktuell ca. 15 USD pro Spread im Minus. Idee hinter dem Trade ist, dass bis zum Verfall im April der VIX Futures nicht mehr unter 18 fällt. Sind wir mit der Position 30 USD im Minus, rollen wir sie nach unten oder in einen anderen Monat.

    6. Kaufen Sie auch Optionen, z.B. AAPL long/short oder verkaufen Sie nur?

    --> 95% ist verkaufen (inkl. Calendar Spreads, Diagonals, etc.), Rest ist kaufen.

    VG JRAntworten
    2.1
    11:44 Uhr
    19.03.
    mambo
    herzlichen Dank.
    Kann alles sehr gut nachvollziehen. Ich freue mich weiterhin auf Ihre Beiträge.
    Ich persönlich komme mit IB sehr gut zurecht, weil IB eigentlich alles anbietet (auch FX). Die TWS finde ich genial, obwohl ich weit nicht alles nutze.
    Sehr professionelle Platform, so gut wie nie Ausfälle (bei mir laufen die Rechner wegen Forex oft 24 Std), mit Updates gibt es keine Probleme.
    mfgAntworten
    1.27
    11:25 Uhr
    19.03.
    Jens Rabe
    Zur Frage der Broker:

    Es ist eigentlich gar nicht so kompliziert. Wer rein elektronisch handeln will, der nutzt Interactivebrokers und Ableger (Lynx, Captrader, Agora, etc.)oder US Anbieter wie ThinkorSwim (ToS), OptionXpress, Trademonster, Tradeking,... Wer einen Full Servicebroker sucht der kann auf Broker wie Vision Financial Markets, RCG, Dorman, PFGBest, usw. zugreifen. Davon gibt es hunderte.

    Optionen bei einem rein elektronischen Broker kosten i.d.R. um die 2 USD pro Stk., bei einem Full Servicebroker ist es Verhandlungssache, aber in der Regel so zwsichen 4-5 USD. Man muss dabei bedenken, dass man beispielsweise mit dem Kauf/Verkauf einer Apple Option den Gegenwert von 100 AAPL Aktien bewegt und beim Kauf/Verkauf von z.Bsp. einer Crude Oil Optionen einen Gegenwert von 1000 Barrel ÖL (Wert aktuell ca. 106.000 USD). Das macht Optionen von den Gebühren recht günstig.

    VG JRAntworten
    1.28
    11:31 Uhr
    19.03.
    Max
    Wie werden Dividendenzahlungen eingepreist?

    Hallo Herr Rabe, was passiert eigentlich mit einem Optionsschein und einem Knock-Out Zertifikat, wenn das Unternehmen sich für die Zahlung einer Dividende entscheidet?
    Aktuell z.B. am Beispiel von AAPL - ich habe noch im Kopf:
    Der neue Aktienkurs=alter Kurs-Dividendenzahlung

    Nur: Was passiert dann mit einem Hebelzertifikat/Optionsschein?

    Ändert sich hier auch der Kurs? Besteht Gefahr eines Knock-Outs oder wird automatisch der Basispreis angepasst, so dass das gehebelte Papier unverändert agiert?Antworten
    2.1
    14:45 Uhr
    19.03.
    Jens Rabe
    @Max, ich bin kein Fachmann für KO's und Zertifikate, aber ich glaube nicht dass der Basispreis angepasst wird. Die Darstellung:

    der neue Aktienkurs=alter Kurs-Dividendenzahlung

    stimmt, dies nennt sich Dividendenabschlag.

    VG JRAntworten
    3.1
    16:08 Uhr
    19.03.
    Max
    Danke :)Antworten
    4.1
    16:20 Uhr
    19.03.
    mambo
    Wenn ich das ergänzen darf...
    Die Sonderdividende wird nicht berücksichtigt, bei OS und KO's
    Die geplante Dividende schon, das KO Level wird in der Tat angepasst-das ist eine Möglichkeit
    oder der Kurs des KO's
    Z.B. wenn Siemes eine Dividende zahlt, notiert der Kurs an dem Tag entsprechend niedriger. Der Preis vom KO aber nicht, d.h. hat man ein SL für Siemens, so wird er u.U erreicht. Das KO Zerti läuft aber eiter, weil der Kurs angepasst ist (also kein SL erreicht). Das ist sehr wichtig, wenn man automatisiert arbeitet.Antworten
    1.29
    14:51 Uhr
    19.03.
    Harald Weygand
    Head of Trading bei GodmodeTrader.de
    Optionshandel – Wie beginnt man? - Eine Gold Put Option
    von Jens Rabe

    Nachdem ich in den letzten beiden Wochen nun schon eine Reihe von sehr interessanten Fragen im Blog erhalten habe welche sich um verschiedene Dinge des Optionshandels drehten, werde ich mit dieser Artikelserie beginnen die Basics des Optionshandels zu erklären und dies anhand konkreter Tradebeispiele aufzuzeigen. Dabei geht es erst einmal nicht darum die großen Gewinne zu erzielen, sondern dem interessierten Leser die Vor- und Nachteile des Optionshandels aufzuzeigen und dies anhand praktischer Beispiele zu belegen. Beginnen wir mit einem der einfachsten Strategien beim Handel von Optionen, dem Kauf einer Kauf- bzw- Verkaufsoption. Ich werde versuchen, diese Basics möglichst einfach und verständlich zu erklären, auch wenn dies nicht immer 100%ig akademisch korrekt sein wird.

    Der Käufer einer Option erwirbt das Recht, dass zugrundelegende Underlying (Aktie, Futures, Währung, etc.) zu einem genau festgelegten Preis (Strike) und innerhalb eines genau definierten Zeitraums (bis zum Ende der Laufzeit der Option)) entweder zu kaufen (Calloption) oder zu verkaufen (Putoption).

    Will man Optionen kaufen, dann sind die von so vielen Händlern gefürchteten Griechen erst einmal nicht die wichtigsten Kriterien, die es zu beachten gilt. Viel wichtiger ist der Blick auf die Implizite Volatilität und die Moneyness der Optionen.

    Die Implizite Volatilität (IV) gibt Aufschluss darüber, wie teuer oder billig Optionen aktuell im Vergleich zur Historie sind. Einfach ausgedrückt heißt das, dass die IV einem Händler sagt, ob die von ihm gekaufte Option derzeit ein hohes Aufgeld zu ihrem theoretisch fairen Preis hat oder nicht. Optionen können „zu teuer“ aber auch „zu billig“ sein. Will der private Händler ohne viel Aufwand einen Überblick über die derzeit am jeweiligen Markt herrschende Volatilität erhalten, genügt ein Blick auf die verschiedenen Volatilitätsindizes.

    Für den Rohstoff Gold, kann man beispielsweise auf den GVZ-Index werfen. Dieser misst die Implizite Volatilität der Optionen, welche auf den weltgrößten Gold ETF GLD gehandelt werden. Der GVZ ist ein recht gutes Instrument um festzustellen, ob am Goldmarkt eine hohe oder niedrige Volatilität vorherrscht.

    Aktuell notiert der GVZ bei ca. 19 Punkten, was ein relativ niedriges Niveau darstellt. Für einen Optionshändler bedeutet dies, dass Optionen auf Gold (egal ob auf den GLD oder die Goldfutures) derzeit recht preiswert sind. Egal ob ein Händler nun bullisch oder bearisch ist, aktuell scheint aufgrund der niedrigen Volatilität der Kauf von Optionen sinnvoll.

    Der zweite Punkt auf den es zu achten gilt ist die sogenannte Moneyness. Diese drückt aus, wo sich der Strike der Option gegenüber dem aktuellen Preis befindet.

    Gehen wir davon aus, dass ein Händler bearisch auf Gold ist und erwartet, dass der Preis auf 1550 USD/Unze fallen wird und damit zurück an die Tiefs aus dem September/Dezember 2011.

    Der Händler hat nun die Wahl zwischen vielen verschiedenen Putoptionen, die er kaufen könnte. Aber, welche soll er wählen? Zur Wiederholung, der Kauf einer Putoption gibt dem Käufer das Recht (nicht aber die Pflicht) bis zum Ende der Laufzeit der Optionen das Underlying (den Goldfutures) zum Strikepreis zu verkaufen.

    Viele Neueinsteiger machen jetzt den Fehler und kaufen einen Put mit einem Strike bei 1550 USD/Unze. Diese Option ist ein otm (aus dem Geld befindlicher) Put, da sich der Strike unterhalb des aktuellen Preises befindet. Aber, was passiert denn wenn der Preis von Gold auf 1550 USD/Unze fällt? Dann hat der Käufer das Recht, Gold zu 1550 USD/Unze zu verkaufen. Macht das Sinn? Wohl eher nicht. Besser ist es daher, der Händler kauft einen atm (am Geld befindlichen) Put mit einem Strike von sagen wir 1650 USD/Unze. Fällt jetzt der Goldpreis auf 1550 USD/Unze, dann kann der Händler den Goldfutures an den Verkäufer der Option zu 1650 USD/Unze verkaufen und erzielt somit einen Gewinn von 100 USD/Unze abzgl. dem Kaufpreis der Option.

    Die Chance bei diesem Trade liegt also darin, dass der Putkäufer an fallenden Preisen partizipiert und einen relativ hohen Gewinn erzielen kann. Angenommen der Händler kauft einen Juni 2012er Put mit einem Strike bei 1650, dann muss er für diesen derzeit 44,10 USD/Unze bezahlen. Da in einem Futures 100 Unzen enthalten sind, kostet diese Option also ca. 4400 USD. Fällt der Preis jetzt innerhalb der Laufzeit der Option (Restlaufzeit bis zum 24.05.2012, 66 Tage) bis auf die erwarteten 1550 USD/Unze, dann wird er einen Gewinn von 100 USD/Unze , also gesamt 10.000 USD erzielen. Davon muss er allerdings den Kaufpreis der Option in Höhe von 4.400 USD abziehen. Unterm Strich bliebe ein Gewinn von 5600 USD, bzw. 127% bezogen auf die investierte Summe.

    Das Risiko des Trades ist auf den Kaufpreis der Option begrenzt. Egal was mit dem Preis von Gold passiert, mehr als den Kaufpreis der Putoption kann der Händler nicht verlieren. Dies ist ein großer Vorteil gegenüber dem direkten Leerverkauf des Goldfutures, da es hierbei keine Verlustgrenze gibt, da Gold ja theoretisch unbegrenzt steigen könnte. Der Optionshändler kann aber natürlich genau wie der Futureshändler auch, seinen Trade durch das Schließen der Position beenden.

    Wem der Händler mit Futuresoptionen zu teuer ist, der kann auch auf ETF Optionen zurückgreifen. Eine entsprechende Put Option auf den GLD würde aktuell um die 665 USD kosten.

    Der obige Trade soll beispielhaft den Kauf einer Putoption erklären. Um diesen Trade allerdings nachvollziehen zu können, hier noch einmal die Fakten:

    Kauf Gold Put Option

    Juni 2012 Gold Futures Option

    Strike 1650

    Preis: 44,00 (4400 USD) pro Stk.

    Laufzeit: 24.05.2012

    Strategie: bearisch, direktional

    Ich hoffe damit haben wir einen ersten Einstieg in die Optionswelt bekommen. Sicherlich wird es viele Fragen geben, welche ich wieder sehr gerne beantworten werde. Im Laufe der Woche folgt dann wahrscheinlich noch ein weiterer Beispieltrade.

    Gute Trades

    Jens Rabe

    "Offenlegung gemäß §34b WpHG wegen möglicher Interessenkonflikte: Der Autor ist in den besprochenen Wertpapieren bzw. Basiswerten derzeit nicht investiert."

    Antworten
    2.1
    16:32 Uhr
    19.03.
    Harald Weygand
    Head of Trading bei GodmodeTrader.de
    Hier noch die Erwartungshaltung im Goldchart dazu:

    Antworten
    1.30
    16:44 Uhr
    19.03.
    mambo
    Gold/Silber trade ich eigentlich nie-wegen Contango
    Ihr Trade ist eher kurzfristig, ich würde gern auf meine Frage Nr. 2 zurück kommen, woher kommt die Erwartung Gold short? (Charttechnik???)
    Nur zur Sicherheit, dass ich alles verstanden habe:
    Hier beabsichtigen Sie eine option zu kaufen, also Vola niedrig ist richtig. Oben haben Sie sich auf den Verkauf bezogen, deshalb war Vola niedrig ungünstig.
    atm at the money
    otm out the money...
    Ein gutes klares Beispiel...Antworten
    2.1
    17:17 Uhr
    19.03.
    Jens Rabe
    @mambo

    Die Idee kommt aus zwei Grundüberlegungen. 1. 1. Charttechnisch halte ich den Goldpreis für angeschagen und ich könnte mir ein Absinken auf 1550 gut vorstellen (oh Gott, die Goldbullen werden mich killen...). Und zweitens läuft auch die gute saisonale Zeit aus in der Gold statistisch unterstützt ist. Die Erholungen sehen schwach aus und daher bin ich eher skeptisch was den Preis für Gold angeht.

    Hier geht es darum wie man die Idee durch den Kauf einer Option umsetzen könnte. Stillhlater würden wohl eher Calls verkaufen, aberdafür ist aktuell die Vola nicht perfekt, d.h. wenn man dass macht, dann nur mit kleinen Positionen.

    Moneyness

    itm: in the money : im Geld

    das wäre jetzt alle Puts oberhalb des aktuellen Preises und alle Calls unterhalb des aktuellen Preises

    atm: at the moeny : am Geld

    Calls und Puts direkt am Geld

    otm : out of the money : aus dem Geld

    Puts unterhalb vom Preis und Calls oberhalb vom Preis

    VG JRAntworten
    3.1
    17:56 Uhr
    19.03.
    mambo
    danke für die Antwort. Ich würde lieber long gehen aber wie gesagt, bin weg, morgen schon wieder in Singapore wenns klappt-also kein Trading
    was out of the money ist, weiss ich :-) Die Abkürzungen otm, atm... habe ich so nicht gekannt

    Sonst alles sehr gut erklärt...auch für Anfänger Ich kann kaum abwarten, wenn sie dann mit Forex, Zinsen anfangen -:)Antworten
    1.31
    19:12 Uhr
    19.03.
    katzenfreund
    Hoffe als nächstes beispiel einen trade mit bond options.
    Ich sehe noch einige Probleme ...mit dem ersten habe ich gewartet bis ein beispieltrade kommt.
    Nämlich dass kaum ein typischer GMT trader der mit options erst anfängt 4400 USD einsetzen wird.Antworten
    2.1
    19:30 Uhr
    19.03.
    Jens Rabe
    Und deswegen gibt es ja auch die ETF Optionen bei denen es oftmals schon für wenige hundert Dollar möglich ist Strategien umzusetzen. Beim Handel von ETF/Aktien Optionen oder dem Einsatz von Spreads(darauf kommen wir noch) kann man oftmals Trades für weniger als 100 USD umsetzen. Bei Futuresoptionen handelt man eben ein sehr großes Produkt (der Gold Futures hat einen Umfang von über 165.000 USD) da ist es logisch dass man etwas mehr Geld aufwenden muss. Aber, Optionsstrategien gibt es für jede Kontogröße. Im Laufe der Woche dann mehr!

    VG JR

    P.S.: Die Bonds haben wir auf dem Radar, genau wie den YEN.Antworten
    3.1
    21:46 Uhr
    19.03.
    katzenfreund
    danke ETF optionen gabs zu meiner grossen zeit nicht inzwischen bin ja auch verarmt - eben weil es die nicht gegeben hat :-) Ok ohne scherz inzwischen ist bond trading erstens immer noch relativ sicher und zweitens
    sehr profitabel. Dieser thread wird bestimmt spannend.Antworten
    1.32
    13:40 Uhr
    20.03.
    Booktrader
    Hallo,

    wollte mal was hierzu beitrage.
    1. Mein neuester Trade: Wenn der DAX an die 7000 heranläuft werde ich einen 7000er Juni Call kaufen und gleichzeitig einen 7500er April Call verkaufen.
    So kann ich meinen Einstieg minimal verbilligen und somit etwas Risiko rausnehmen ohne meine Chance zu sehr zu beschränken. D.h. optimalerweise notiert der DAX zum Aprilverfall noch unter 7500. Danach entscheide ich mich ob ich den Longcall verkaufe oder nochmals einen shortcall nachlege.

    2. ich verkaufe nicht gerne amerikanschie optionen weil ich mich etwas vor dem pin-risk fürchte.

    3. mein bester trade letzter jahr war beim Daxstand von ca 7200 Punkten ende juli:
    Kauf 2 St. 7200er puts sept. und gleichzeitiger verkauf 7800er puts sept.. dadurch konnte ich sogar noch eine kleine Prämie einstreichen und es wäre auch nicht so schlimm gewesen wenn der dax gesiegen wäre. da es ein deltaplay war, war das worst case ein seitwärtsmarkt (delta itm shortput fast -1 und zweimal -0,5 für die atmlongs). bis dann der august kam tat sich nicht viel aber dann gings richtig ab, da das delta der longs ebenfalls schnell richtung -1 ging aber der short nahezu kein deltamehr aufbauen konnte, ausserdem wuchs das aufgeld gewaltig an.Antworten
    2.1
    12:06 Uhr
    21.03.
    ein Fragender
    hallo Booktrader,

    sehr interessante ausführungen von dir.

    kannst du bitte kurz erklären, was ein pin-risk ist?!

    danke und vgAntworten
    3.1
    16:28 Uhr
    04.04.
    booktrader
    pin risk bezeichnet man das risiko, dass eine leerverkaufte option von der gegenpartei eingelöste wird. Also wenn ein short call im geld ist und der käufer dieses calls die aktien geliefert bekommen möchte. da das bei amerikanischen optionen während der ganzen laufzeit möglich ist und nicht wie bei europäischen nur zum laufzeitende. hast du jetzt eine etwas komplexere strategie mit long und short optionen und das oben geschilderte passiert, dann ist das wie ein nadelstich in deine strategie.Antworten
    1.33
    19:12 Uhr
    20.03.
    Jens Rabe
    Gold jetzt ca. 20 USD/Unze down, der Put liegt etwas vorn bei ungefähr 46,50 (also ca. 250 USD). Alles noch vollkommen entspannt und kein Grund zum Jubeln oder Hurra schreien. Auffallend ist, dass Gold schon heute morgen im asiatischen Handel diesen Verlust hingelegt hat und seither nicht mehr fällt. Die 1650er Linie scheint stark umkämpft. Ébenfalls auffällig ist, dass die Minenaktien heute im Plus sind. HUI und XAU beide um 0,5% im Plus. Man sollte doch annehmen, dass da mehr Druck kommt. Egal, ein perfektes Umfeld um den zweiten Teil der Strategie zu erklären - das Verkaufen einer Option. coming soon

    JRAntworten
    2.1
    19:20 Uhr
    20.03.
    katzenfreund
    ich habe wieder gold long riskiert...allerdings chartfrei fundamental value-at-risk. Mal sehen.Antworten
    3.1
    0:30 Uhr
    21.03.
    base64
    Hallo Herr Rabe,

    konkreter Tradevorschlag:

    Option: Call
    Basiswert: McDonald’s
    Kürzel: MCD
    Laufzeit: Januar 2014
    Basispreis: 120 USD
    Kauflimit: 2,50 USD
    US-Ticker: MCD140118C00120000
    Börse: US-Terminbörse

    Was halten Sie davon?

    VG, Base64Antworten
    4.1
    12:16 Uhr
    21.03.
    Booktrader
    Hallo Base64,

    falls dich meine Meinung interessiert:
    grundsätzlich sind lange Laufzeiten ganz OK, aber den Basispreis 120$, während MCD bei ca 98$ notiert, finde ich etwas zu hoch. Ich persönlich würde zum jetzigen Zeitpunkt lieber 100$ wählen.
    Kostet zwar dann schon ca. 8$ hab dann aber bei 120$ schon 20$ inneren Wert aufgebaut.Antworten
    4.2
    12:51 Uhr
    21.03.
    Jens Rabe
    @Base 64, was ist denn Ihre Erwartungshaltung hinsichtlich MCD?

    JR

    P.S.: Booktrader hat Recht mit dem was er sagt, es kommt allerdings auch etwas auf die Erwartungshaltung an.Antworten
    5.1
    13:15 Uhr
    21.03.
    base64
    Hallo an die Runde,

    ich sehe MCD Mitte des Jahres bei 105.
    Ende des Jahres bei 115.
    Die 120$ sehe ich evtl. auch schon Ende 2012 / Anfang 2013.
    Die Option dürfte meiner Berechnung ungefähr ein Hebel von ca. 4,4 haben (wenn man das denn bei Optionen so nennen darf).
    Von daher dachte ich, hast du genug Zeit um auch schwierigere Phasen zu durchleben und langfristig zu agieren.
    Ziel ist es aber schon dieses Jahr bzw. Anfang 2013 spätestens glatt zu stellen. Rest wäre Pufferzeit.
    Aber ich sehe auch, dass zum jetzigen Zeitpunkt vll. 100$ Basispreis oder 110$ attraktiver ist.Antworten
    6.1
    14:31 Uhr
    21.03.
    Booktrader
    von so einem Szenario bin auch ich in etwa ausgegangen und deshalb der niedrigere Basispreis. wenn du bis jahresende ca 200$ oder gar mehr erwartest wärst du mit 120$-Basis natürlich besser dran (rein prozentual).
    Aber ich muss gestehen dass ich eher mittelfristig unterwegs bin (paar wochen, evtl. Monate), weil ich so lange Zeiträume einfach nicht vorausschätzen kann. (ist bei wochen und monaten schon ziemlich schwierig).Antworten
    1.34
    17:28 Uhr
    21.03.
    Jens Rabe
    Ok, damit kann man ja was anfangen:

    Diese sehr lanlaufenden Optionen (LEAPS) beinhalten natürlich immer einen sehr hohen Zeitwert denn man mitfinanzieren muss. Deßhalb bin ich nicht so der ganz große Freund von solchen sehr langen Optionen.

    Ich würde mir auf jeden Fall etwas einfallen lassen um den Trade zu finanzieren. Damit die Option am Ende der Laufzeit etwas verdient, muss MCD um über 22% ansteigen und dort beginnt erst einmal die Gewinnzone.

    Daher würde ich eine ATM Option wählen (long 100 Call) und kürzerlaufende Calls otm (105, 110, 115 je nach Geschmack nutzen) verkaufen um hier Prämien zu verdienen und dann beständig meinen Kaupreis des Long Call zu reduzieren.

    Wenn ich mir den Chart anschaue, dann würde ich aktuell eher keine Calls kaufen sondern mich fragen, wohin könnte MCD fallen und wo würde ich MCD kaufen wollen. An dieser Stelle würde ich Puts verkaufen. Fällt MCD auf den Strike des Put bekomme ich die Aktie zu dem Preis ins Depot gebucht und habe trotzdem eine Prämieneinnahme. Fällt der Preis nicht auf den Strike des Put oder darunter, dann gehört die Prämie mir auch. Beides ist besser als ein Kauflimit in den Markt zu legen. Natürlich muss ich dann das Geld für die Aktien auch im Depot haben (1 Option = 100 Aktien). Dass nennt sich dann Cash Secured Put.

    VG JRAntworten
    2.1
    19:34 Uhr
    21.03.
    Booktrader
    Dazu hab ich auch gleich mal eine Frage:
    sagen wir mal ich schreibe einen Call MCD 80 Juni12.
    MCD fällt dann auch unter 80$.
    da es amerikanische Optionen sind kann es mir während der ganzen Laufzeit passieren, dass der Käufer meines Calls diesen dann ausübt, oder aber auch nicht. Bekomme ich dann zum Verfallstermin auf jeden Fall die Aktien geliefert, oder wird die Option Cash ausgeglichen.Antworten
    3.1
    23:07 Uhr
    21.03.
    karl76
    Wenn eine amerikanische Option ausgeübt wird, wird auch der Handel sofort fällig. Der Verfallstermin ist dann irrelevant.
    Aktienoptionen werden auch niemals mit Cash ausgeglichen, sondern es findet bei Ausübung immer eine Lieferung des Underlyings statt.Antworten
    4.1
    8:16 Uhr
    22.03.
    booktrader
    ja genau das habe ich oben ja gesagt, meine frage bezog sich darauf, falls die option nicht ausgeübt wird!
    Also der Käufer meines Puts(ich short, meine Gegenpartei long in diesem put) übt diesen nicht aus, bekomme ich dann trotzdem aktien, oder muss ich die differenz in bar bezahlen ( wenn Kurs underlying < strik zum verfallstermin) ?Antworten
    5.1
    10:01 Uhr
    22.03.
    Jens Rabe
    Ich glaube es geht darum, einen 80iger Put zu verkaufen (short Put) und keinen 80iger Call, oder?

    Wenn ich einen 80iger Put short bin, habe ich die Verpflichtung auf Anforderung des Put Käufers die Aktie zu 80 USD zu kaufen. Handelt es sich bei der Option um eine Option amerikanischen Typs, dann kann der Inhaber (Käufer) der Option die Ausübung seiner Option theoretisch zu jedem Zeitpunkt während der Laufzeit verlangen.

    Beim 80iger Put kann es mich also jederzeit treffen, sobald der Preis unter 80 USD absinkt. In der Realität gibt es nur sehr selten wirklich Ausübungen. Am häufigsten geschieht dies noch bei Calloptionen, da der Inhaber einer solchen Calloption evtl. die Aktien besitzen möchte wenn eine Dividende gezahlt wird. Da die Dividende nur an Besitzer der Aktie, aber nicht an Besitzer von Calls bezahlt wird, kann es passieren, dass ein Besitzer eines Calls vor dem Dividendentermin auf Ausübung besteht. Sonst ist es eher selten, dass man ausgeübt wird.

    Longoptionen im Geld ITM (also wenn beispielsweise MCD bei 70 USD stände und wir wären short den 80iger Call) werden am Verfallstag automatisch ausgeübt, man bekommt also sicher die Aktien ins Depot gebucht.Antworten
    2.2
    21:42 Uhr
    21.03.
    katzenfreund
    eben man muss Stillhalter sein in Geld und das verdient nichts.
    Wenn man nichts weiter will als in einem Wert mit kleiner vola long zu sein würde ich keinen optionstrade machen sondern einen CFD trade. Da muss ich dann mit limit arbeiten und kann sicher keinen 100 hebel nehmen sondern max 5 fach. Binde aber kein Risikovorsorge wenn ich die Aktien liefern muss.Antworten
    1.35
    19:36 Uhr
    21.03.
    Booktrader
    Sorry Fehlerteufel, ich schreibe natürlich einen put! keinen Call, sonst müsste ich ja die Aktien liefernAntworten
    2.1
    22:28 Uhr
    21.03.
    katzenfreund
    put X : du bist long Geld short X dein counterpart ist short Geld long X.
    dein counterpart ist stillhalter in geld
    wenn X unter strike des puts fällt gibts Geld. Da bist du ja long.Antworten
    1.36
    9:00 Uhr
    22.03.
    katzenfreund
    Habe gerade gesehen
    "Optionsstrategien für die Praxis" von unserem Jens Rabe.
    Kenne das Buch nicht aber ein option trader hat mir gestern geschrieben das Buch ist sehr gut.Antworten
    1.37
    10:09 Uhr
    22.03.
    Jens Rabe
    CFDs und Optionen sind vollkommen unterschiedliche Geschäfte.

    In den USA sind CFDs nicht einmal zum Handel zugelassen, genausowenig wie Optionsscheine. Warum dass so ist, darüber sollte man mal nachdenken. Aber sicherlich wird der durchschnittliche US Trader (Joe Sixpack wie ihn die Medien nennen) nicht gegenüber dem deutschen Trader benachteiligt sein...

    CFDs haben ihre Vorteile wenn man mit kleinem Geld ins Trading einsteigen will und Strategien testen will. Aber, mit einem CFD kann ich viele Strategien die ich mit Optionen umsetzen kann nicht darstellen. Schon alleine die Idee ...wohin entwickelt sich ein Preis nicht mehr... kann ich ausschließlich mit Optionen umsetzen und sonst mit keinem Instrument.

    Aber, wir wollen ja nicht die Vor- und Nachteile verschiedener Instrumente beleuchten, alles hat seinen Sinn und Zweck.

    JRAntworten
    2.1
    10:23 Uhr
    22.03.
    katzenfreund
    das meinte ich nicht sondern es war nur auf die erwartung der Kurs dieser Aktie wird steigen bezogen , d.h. der trader handelt eine differenz, er will die aktie weder kaufen noch verkaufen. Es geht um die Umsetzung einer erwartung in einen trade und das dazu passende Instrument da geht die depot size wieviel geld kann ich binden etc.
    Ich würde sicher nicht eine träge aktie wie MCD mit options long traden, nur mit CFD wenn ich meine der Kurs steigt und etliche 10k USD beiseite legen. Ich will die aktie gar nicht haben.
    Es ist sehr richtig in den USA gibt es weder CFD und erst recht keine "Turbos".
    Noch eine Buchempfehlung für systematiker und robot freaks
    ( dazu gehöre ich)
    Systematic Options Trading: Evaluating, Analyzing, and Profiting from Mispriced Option Opportunities
    da geht es voll ins option tradingAntworten
    1.38
    15:48 Uhr
    22.03.
    Jens Rabe
    Bin gerade etwas busy wie man neudeutsch sagt, daher nur kurz ein par Worte zu den Positionen die ich im Rahmen dieses Blogs aufgezeigt hatte.

    VIX Positionen alle geschlossen, die Futures bauen Ihre extrem starke Contangosituation ab, da bleiben wir lieber erst einmal außen vor. Verlust ca. 50 USD pro Spread gesamt.

    GMCR konnte gestern einen Deal mit SBUX unterzeichen, worauf die Aktie 11% ansprang. Heute geht es wieder etwas nach unten, da der allgemeine Markt ja auch fällt. Der Bear Call Spread liegt aktuell ca. 18 USD pro Spread im Minus. Wir verfolgen die Position engmaschig und werden schließen falls GMCR wieder ansteigt.

    Der Goldput liegt jetzt ungefähr 15% im Plus, da Gold heute in der Spitze um knapp 19 USD gefallen ist. Die 1650 sind gebrochen und daher sollte es etwas weiter nach unten gehen. Aber wie sagt der Kaiser immer, schaun mer mal... Gut ist auf jeden Fall, dass die fallenden Preise die Volatilität hochbringen was uns mehr Chancen als Stillhalter (unsere bevorzugte Handelsstrategie) verschafft.

    JRAntworten
    1.39
    16:03 Uhr
    22.03.
    Daniela
    @GMT/Moderator/HW
    Eine Bitte: Wäre es denn möglich, diesen thread so umzudatieren, dass er wieder oben sichtbar ist? Dann müsste man nicht so viel blättern bzw. der thread gerät in in Vergessenheit. Danke.Antworten
    2.1
    16:04 Uhr
    22.03.
    Daniela
    sorry gerät nicht in Vergessenheit wollte ich sagenAntworten
    2.2
    7:46 Uhr
    23.03.
    Harald Weygand
    Head of Trading bei GodmodeTrader.de
    Daniela, schau mal hier :

    http://www.godmode-trader.de/blog/weygand/

    ganz oben habe ich doch zu den großen themen threads verlinkt ...

    somit braucht man dar nicht scrollen ... man ist mit einem klick sofort in dem thread, der einen interessiert.

    Antworten
    1.40
    0:28 Uhr
    24.03.
    karl76
    Nochmal zum Thema "Short in Aktienoptionen":
    ich weiß jetzt nicht, wie es in den USA an den Terminbörsen geregelt ist, aber an der EUREX gibt es keine automatische Ausübung von Aktienoptionen.

    D.h. falls irgendein Besitzer der Option "gepennt" hat und die Ausübung vergißt, muß irgendein Schreiber (oder gar mehrere) dieser Option keine Aktien liefern bzw. abnehmen, streicht also seinen Maximalgewinn (die Prämie, die er bekommen hat) ein. Die Option verfällt einfach wertlos, selbst wenn sie einen inneren Wert hatte.

    Konkretes Beispiel:
    ich war an der Eurex mit 20 Call-Optionen short, die Optionen liefen dummerweise kurz vor dem Verfallstag ins Geld.
    Und es geschah das "Unerwartete": von diesen 20 Optionen wurden mir lediglich 17 Optionen von der EUREX als "ausgeübt" angezeigt, und ich mußte nur 1700 Aktien liefern. Die übrigen 3 Optionen verfielen somit, ohne daß ich meiner Lieferverpflichtung nachkommen mußte.

    Es ist an der EUREX sogar theoretisch möglich, daß eine Option ausgeübt wird, die nicht im Geld ist. Denn der Besitzer einer Option muß immer aktiv ausüben, es also der EUREX anzeigen, daß er die Option jetzt ausüben will.
    Und das kann er natürlich auch, wenn die Option nicht im Geld ist.
    So gesehen muß man als Stillhalter eigentlich immer damit rechnen, daß man liefern (short Call) oder abnehmen muß (short Put).Antworten
    2.1
    10:20 Uhr
    25.03.
    katzenfreund
    ja das wird gerne übersehen. In einem anderen thread bin ich auf long squeeze eingegangen . Dass ein long squeeze sehr gefährlich ist hat man bei Bear Stearns gesehen in so einem Fall wird 100% ausgeübt und am ende steht die Pleite.
    M.E. muss man zuerst klar festlegen was der trade sein soll und dann ein dazu passendes Instrument nehmen nicht umgekehrt. Für einfache long short mit Zeitziel ist option nicht immer die erste wahl.Antworten
    2.2
    12:33 Uhr
    26.03.
    Booktrader
    @Karl76

    das müsste aber schon länger her sein, denn (bin mir bei dem genauen Zeitpunkt nicht mehr sicher) meines wissens hat auch die eurex mitlerweile ein automatisches ausübungsprozedere eingeführt. d. h. jetzt muss mindestens mit einem cashausgleich gerechnet werden (bei inneren wert). in den USA wurden die optionen schon seit jeher automatisch zum verfall ausgeführt, aber, wie schon oben mal gesagt, weiss ich immer noch nicht ob zwingend in aktien oder in cashAntworten
    1.41
    23:13 Uhr
    26.03.
    Jens Rabe
    Ich bin die ganze Woche unterwegs und werde mich deshalb nur sporadisch melden können. Ab kommende Woche dann wieder mehr von mir hier im Blog.

    VG JRAntworten
    1.42
    8:04 Uhr
    27.03.
    Jens Rabe
    Gold zeigt sich stabil, daher verkaufen wir zur Finanzierung der Goldput Optionen einen Goldput mit Strike 1550. Erläuterung folgt...

    VG JRAntworten
    1.43
    12:49 Uhr
    27.03.
    mambo
    JR
    Erfahrungsgemäss zeichnen sich folgende Szenarien ab:
    DOW/S&P stehen kurz vor dem Absturz bzw. stürzen sich bereits ab –damit meine ich heftige Bewegungen nach unten, dann ist i.d.R. der VIX hoch
    Steigende/hohe VIX Werte sich auch beobachten, wenn DOW/S&P unerwartet zügig und kräftig ansteigt. Dann heisst es immer, das kann nicht sein, eigentlich müssen die Indizes fallen.
    Sehr niedrige VIX Kurse signalisieren Vertrauen/Sorglosigkeit und moderat steigende DOW/S&P Kurse. Es ist dabei unwichtig, ob man Vertrauen in den Wirtsachftswachstum oder in die Finanzpolitik (z.B.QE3) meint. Genau von diesem Szenario gehe ich aus. Ich sehe den VIX noch leicht fallen und dann in einer Range (13-17), den DOW in Richtung 14000 marschieren. Das würde ich auch gerne traden-mit einem Discount Put (bear spread: Call otm Kauf, Call atm Verkauf, man kann das aber auch mit Puts abbilden-so wie Sie das oben vorgeschlagen haben.)
    Ich habe jetzt x Möglichkeiten durchgerechnet und festgestellt, dass dies profitabel nicht möglich ist. Es gibt keine Optionen mit dem Basispreis 11,12,13,14. Nur mit 10 und da kostet eine Call option bereits über 12 usd (Juni Future).
    So werde ich weitere Möglichkeiten abwarten, denn ein Put ist mir zu riskant und ein Call auch. Eine Möglichkeit wäre, wenn man von „keiner/kleiner“ Bewegung ausgeht, einfach einen Call zu verkaufen-z.B. Juni Future, Strike 22. Was meinen Sie dazu?-wenn Sie Zeit habenAntworten
    2.1
    9:34 Uhr
    28.03.
    katzenfreund
    zu VIX habe ich mich sehr ausführlich geäussert...
    VIX low signalisiert nicht Vertrauen und auch nicht steigende Kurse sondern niedrige Varianz des underly.
    Dies deshalb weil calls und puts otm billig sind.
    Wenn entweder calls oder puts otm teuer werden steigt VIX.
    Ich stelle wieder einmal fest dass der Unterschied von Varianz und Volatilität nicht verstanden ist. Ich arbeite nur mit Varianzen. Man kann vereinfacht sagen Varianz ist das differential der Volatilität oder Volatilität das Integral der Varianz. Varianz ist sozusagen schnell, on time, vola ist lag.Antworten
    3.1
    13:55 Uhr
    28.03.
    mambo
    Vllt. werden Deine Ausführungen nicht (sorgfältig) gelesen? Das kenne ich sehr gut..:-)
    Wenn Optionen billig sind, werden keine Aufschläge bezahlt, also geht man davon aus, dass das Risiko eher gering ist und man muss für Absicherungen nicht viel Geld zahlen, d.h. eine gewisse sorglosigkeit-habe bewusst das gleiche Wort wie JR verwendet. (Vertrauen könnte man auch sagen) Genau dann ist die impl. Vola niedrig.
    Ich wollte aber keine Erklärung für VIX Werte schreiben, sondern nur meine Markterwartung äussern und diese traden. Niedrige Vola bedeutet idR steigende oder zumindest stagnierende Kurse-das ist eine Beobachtung und keine Definition. Es stimmt auch nicht immer.
    Ob meine Erwartung richtig ist, weiss ich nicht, das wird sich zeigen. ich gehe in den nächsten 2 Monaten von einer Range 13-18 aus (Ausreisser möglich)Antworten
    4.1
    14:26 Uhr
    28.03.
    katzenfreund
    es ist viel einfacher VIX low heisst nur und genau nur mit options otm kann man nichts verdienen. "Dahinter" erst kommen mögliche Konsequenzen. Dass die Kurse steigen ist gerade keine Konsequenz.Antworten
    5.1
    16:41 Uhr
    28.03.
    mambo
    ja das ist keine Konsequenz, es ist eine Beobachtung bzw. Markterwartung, die kommen kann oder auch nicht. Mir ging es nicht darum, irgendwelche Abhängigkeiten darzustellen.Antworten
    1.44
    11:57 Uhr
    28.03.
    katzenfreund
    Man kann ungefähr annehmen VIX min bedeutet ein labiles Gleichgewicht, VIX low entweder ein stabiles oder ein labiles Gleichgewicht des markts. Daher auch VIX low you'd better go .Antworten
    1.45
    0:50 Uhr
    01.04.
    day of reckoning
    @Katzefreund und mambo

    Ich nehme an, dass ihr Mathematik studiert habt. Ist meine Vermutung richtig?^^

    Danke für eure posts btw!
    Freue mich gerade echt, dass ich derartig komplizierte Sachverhalte verstehe =)
    Und das ist definitv euer Verdienst =)

    Auch danke an Jens Rabe, dass du erstmal bei den basics beginnst.

    gn8!Antworten
    1.46
    10:48 Uhr
    02.04.
    Jens Rabe
    Bin jetzt wieder im Büro und werde mich ab sofort wieder regelmäßig melden. Danke für die Geduld.

    VG JRAntworten
    1.47
    18:04 Uhr
    02.04.
    Jens Rabe
    Was bislang geschah...

    Die einzigen hier im Forum noch offenen Positionen sind ein Bear Call Spread in GMCR und ein Bear Put Spread im Gold.

    Fangen wir mit dem Gold an. Der Kauf des Put bei 1650 war bislang wenig erfolgreich, der Preis ist von ca. 44 auf aktuell rund 30,xx gefallen. Letzte Woche hatten wir zur Finanzierung dieses (theoretischen) Trades einen 1550er Put verkauft und damit einen Bear Put Spread konstruiert. Der Sinn des Ganzen war, dass der gekaufte Put (mit dem man auf die Bewegung nach unten setzt) nicht so richtig in Schwung kommt und somit im Laufe der Zeit vom Zeitwertverlust aufgefressen wird. Daher verkaufen wir einen zusätzlichen Put otm (out of the money) um den Aufwand beim Kauf der Option zu reduzieren. Für den verkauften Put haben wir 8,50 (850 USD) erhalten, so dass der Aufwand für die gesamte Position auf 36,50 gesunken ist.

    Die Position zeigt sehr schön die Crux jeglicher Trades in zeitbefristeten Derivaten. Wir benötigen eine schnelle Bewegung, sonst verlieren wir über den Zeitwertverlust. Dies ist auch einer der Gründe, warum ich lieber als Stillhalter (also Verkäufer) von Optionen agiere. Denn hier habe ich den Vorteil des Zeitwertverfalls und nicht den Nachteil des selben.

    Ein Stillhalter hätte nämlich anstatt einen Put zu kaufen (ich wette darauf dass der Preis nach unten geht) lieber einen Call verkauft und damit folgende Wette abgeschlossen: Ich wette darauf, dass der Preis nicht mehr über einen bestimmten Punkt XYZ ansteigt. In unserem Trade im Gold zum Beispiel bei 1900 USD/Unze.

    Diese Art von Trading ist zwar von der Höhe der einzelnen Gewinne her geringer als ein möglicher Gewinner beim Kauf von Optionen, aber dafür ist die Trefferquote natürlich um ein Vielfaches höher. Ich persönlich kann für mich sagen, dass ich an der Börse erst dauerhaft profitabel geworden bin, als ich angefangen habe meine Trades umzustellen, weg vom ...wohin geht der Preis... zu ...wohin geht der Preis nicht mehr....

    Der Grund ist einfach. Ich kann mir so viel mehr Fehler erlauben und trotzdem Geld verdienen.

    Beispiel dazu. Beim Stand von Gold 1650 habe ich eine bearische Meinung zur Preisentwicklung. Ich erwarte fallende Preise. Ich kan jetzt grundsätzlich diese Erwartungshaltung über 2 verschiedene Strategien umsetzen:

    a) ich kaufe einen Put. Um hier Gewinn zu machen, muss der Preis von Gold fallen. Läuft er seitwärts oder steigt er gar an, dann verliere ich!

    b) ich verkaufe einen Call oberhalb des aktuellen Preises (zum Beispiel den 1900er Call). Dafür erhalte ich eine Prämie, welche auf mein Konto überwiesen wird. Die Option hat eine begrenzte Lebensdauer (Laufzeit) und deshalb werde ich diese Prämie vollständig behalten können wenn der Preis

    - fällt
    - seitwärts läuft
    - steigt, aber nicht über 1900er

    Ich verliere lediglich wenn der Preis deutlich über die 1900 ansteigt.

    Ich hoffe das war fürs Erste etwas verständlich, mehr Infos dazu folgen.

    Viel Erfolg an den Märkten

    Jens Rabe

    Und hier noch ein Bild dazu:

    Antworten
    1.48
    18:06 Uhr
    02.04.
    Jens Rabe
    Und hier noch der GMCR Bear Call Spread - klassischer Stillhalter Trade. Der Spread ist von 0,50 (50 USD) auf 0,22 (22 USD) gefallen. Und da wir short sind, ist dies ein Gewinn von 0,28 (28 USD) pro gehandeltem Spread abzüglich Gebühren. (ca. 2 USD pro Spread).

    Antworten
    1.49
    0:30 Uhr
    03.04.
    MiM
    Hallo Herr Rabe und @all,

    habe seit längerer Abstinenz mal wieder bei Godmode in den Blogs vorbeigeschaut und mit Freude festgestellt,dass es jetzt einen Options-Blog gibt. Und das auch noch mit einem Series3 lizenzierten CommoditiesTradingAdvisor ;-).
    Mich selbst begeistert die Vielfalt und das "Zuschneidernkönnen" der Optionen auf die entsprechende Marktsituation. Ich hoffe hier auf gute Inspirationen und spannende Erfahrungsaustauschs.Antworten
    2.1
    9:22 Uhr
    03.04.
    Jens Rabe
    @MiM

    Optionshändler sind in Deutschland eher in der Unterzahl, aber dass sind profitable Händler ja auch...

    Willkommen an Bord.

    VG Jens RabeAntworten
    1.50
    13:44 Uhr
    03.04.
    mambo
    JR
    Ich bin erst seit gestern zurück, konnte noch nicht viel machen. Aber die Frage, die ich am 27.03. gestellt habe, ist immer noch aktuell. Habe immer noch die gleiche Erwartung und der VIX hat sich auch nicht wesentlich verändert.
    Ihre GMRC Position muss ich durchlesen, als Beispiel interessant. Ansonsten habe ich keine aktuelle Meinung zu GMCR.
    Ich will demnächst eurchf seitwärts/leicht steigend gehen-also Discount Call(bull spread). Bin aber noch nicht so weit.Antworten
    2.1
    15:29 Uhr
    03.04.
    Jens Rabe
    mambo

    Die VIX Frage verstehe ich nicht. VIX Optionen gibt es zu jedem Strike. Man muss aber auf den Verlauf der VIX Futures schauen und nicht auf den VIX, da die Optionen sich nicht auf den VIX sondern auf die VIX Futures beziehen und diese verhalten sich derzeit sehr ungewöhnlich. Die Credit Suisse "manipuliert" derzeit aufgrund einiger Umstellungen bei VIX ETNs in den USA ganz gehörig den VIX Futures und daher sind die Bewegungen auch so ungewöhnlich. Ich halte mich aktuell aus allen VIX Trades heraus.

    eur/chf kann man mit Futures Optionen nicht handeln, sondern nur mit FOREX Optionen, deren Funktionsweise aber nicht mit denen herkömmlicher Optionen verglichen werden können, da diese u.a. nicht an einer regulierten Terminbörse gehandelt werden.

    VG JRAntworten
    3.1
    16:03 Uhr
    03.04.
    mambo
    klar beziehen sich die Optionen auf den Future :-) Zitat: Ich habe jetzt x Möglichkeiten durchgerechnet und festgestellt, dass dies profitabel nicht möglich ist. Es gibt keine Optionen mit dem Basispreis 11,12,13,14. Nur mit 10 und da kostet eine Call option bereits über 12 usd (Juni Future).
    Basispreis=Strike, es gab keine Optionen auf den Juni Future mit dem Strike 11,12,12,14. Aber ich prüfe das noch nach, vllt. hat etwas mit der Datenübertragung nicht gestimmt. Stimmt, die Futures verliefen eigenartig, ich wusste nichts von einer Umstellung aber ich habe auch nicht danach geschaut.

    Also ich finde eurchf Futures und auch Optionen. Verstehe nicht, habe auch schon welche letztes Jahr gehandelt. Sind Sie sich wirklich sicher?
    Ob es aktuell Forex Optionen (nur OTC Handel) gibt, weiss ich nicht aber angenommen-was spricht dagegen?
    Es ist kein regulierter Markt aber ...Antworten
    1.51
    14:26 Uhr
    03.04.
    katzenfreund
    Komme noch mal auf die beiden Lehrbücher zurück
    Optionsstrategien für die Praxis von Jens Rabe und
    Systematic Options Trading: Evaluating, Analyzing, and Profiting from Mispriced Option Opportunities

    J.R. ist gerade dabei eine Handelsstrategie vorzustellen bei der der Gewinn von vorneherein feststeht. Das passt gar nicht zu der Methode von GMT die letztlich in Zeiträumen von daytrading auf sehr kleinen Differenzen von Wahrscheinlichkeiten beruht und dazu gehört money management sonst sieht die Kapitalentwicklung quasi-periodisch aus und am Ende gewinnt man gar nichts ohne MM. J.R. geht den weg dass Gewinn und verlust von vorneherein feststehen da braucht man weder Chartastrologie noch MM.
    M.E. versteht das der durchschnittliche GMT trader nicht deshalb die Buchempfehlungen.Antworten
    2.1
    15:31 Uhr
    03.04.
    Booktrader
    Meiner Meinung nach geht J.R. den Weg, dass Trading zuallererst zwischen den Ohren stattfindet und nicht in irgendeinem Rechner. Viele können nämlich nicht mal einen Chart richtig lesen und handeln dann auf Teufel komm raus irgendwelche hochgehebelten Derivate. Es ist vollkommen egal ob man Optionen, Futures, Optionsscheine oder irgendwelche CFD´s oder Turboscheine handelt, man muss zuallererst anhand des Charts festlegen(können)was als Wahrscheinlichstes passieren kann und falls es doch anders kommt wann ziehe ich spätestens die Reissleine und das alles innerhalb welchen Zeitraums.
    Bei Optionen kommt halt dann im gegensatz zu anderen Instrumenten hinzu, dass ich sowohl long als auch short im gleichen Underlying sein kann und damit trotzdem (und risikominimiert) gewinnen kannAntworten
    3.1
    15:34 Uhr
    03.04.
    Jens Rabe
    BINGO, genau so ist es.Antworten
    3.2
    16:10 Uhr
    03.04.
    katzenfreund
    ich zitiere einen US options trader "Ich würde niemals einem trader der nur mit technischer chartanaylse arbeitet, einen single cent geben"
    Vielmehr muss man das Gesamtbild der fundamentalen Parameter verstehen.Antworten
    2.2
    15:33 Uhr
    03.04.
    Jens Rabe
    Jein...

    Natürlich ist es bei unserer Art des Handels auch sehr wichtig, dass ein vernünftiges Money Management betrieben wird. Allerdings kann man als Stillhalter Gewinne nicht pushen, da dieser durch die Höhe der eingenommenen Prämie schon feststeht. Wir konzentrieren daher unsere Anstrengungen auf die Dinge die wir kontrollieren können: Positionsgröße, Klumpenrisiko (Korrelation)und Begrenzung des Verlustes wenn es nicht so läuft wie man sich den Trade gedacht hat.

    Wodurch verlieren die meisten Händler Geld?

    a) durch zu hohe und häufige Verluste
    b) durch zu geringe Gewinne
    c) ...?

    Was denkt Ihr?

    VG JRAntworten
    3.1
    16:15 Uhr
    03.04.
    mambo
    So müssen normalerweise ein Szenario haben, das SL und das Ziel. Wie Sie dazu kommen (danach habe ich bereits gefragt) ist zuerst nicht so wichtig. Das ist Ihre methode, ob Sie einen Chart nehmen, Fundidaten oder beides oder von mir aus auch Sterne, ist mir persönlich egal. Danach werden normalerweise die Instrumente ausgewählt.
    Aber ohne MM? Sie müssen irgendwie das Risiko kalkulieren.
    Bei mir persönlich ist das MM Program, das alles überwacht das wichtigste überhaupt. Nicht die setups - die werden auch bewertet, die Posigrösse, die anhand des Risiko, Trefferquote, Gesamtrisiko...usw. berechnet wird, entscheidet über die tatsächlichen Verluste. Und das kann ich vorher bestimmen. Zugegeben für bestimmte Optionsstrategien funktioniert das noch nicht optimal, da der Verlust oft nicht genau berechnet werden kann, sondern nur simuliert wird.Antworten
    4.1
    17:58 Uhr
    03.04.
    katzenfreund
    das ist aber nicht so einfach. Die ganze Arbeit wird einem ja mit "ko.-Scheinen" abgenommen. Für MM mit options braucht man viel mehr , liquidität im markt ( wichtig für vola) , spreads, zeitwert fairer wert ...
    also..m.E. ohne robot ist option trade nicht machbar.Antworten
    5.1
    18:21 Uhr
    03.04.
    mambo
    Ich sagte, es funktioniert (noch) nicht optimal. Eben wegen der Verlustberechnung.
    Aber das Programm entscheidet zuerst, wie gross der Verlust sein darf. Egal was man tradet. Dann wird das umgerechnet auf die Stückzahl, egal welche Instrumente man nimmt. Für Futures, KO''s, einzelne Optionen und Optionsscheine funktioniert das. Für Optionstrategien noch nicht perfekt. Wenn die Parameter des Trades ungünstig sind, weil z.B. die Posi zu klein sein dürfte (Gebühren werden berücksichtigt) oder das setup/Trefferquote zu niedrig bewertet ist, dann heisst es njet-kein Trade.Antworten
    4.2
    18:00 Uhr
    03.04.
    Jens Rabe
    @mambo

    Ohne Frage, MM ist eines der Schlüsselelemente zum langfristigen Erfolg.

    ABER: wer keinen Edge (Vorteil - was kann ich besser als andere, wo liegt mein Vorteil gegenüber anderen Marktteilnehmern) hat, dem nützt auch kein MM, es verlängert nur den Weg zur Pleite.

    Beispiel: warum gibt es keinen einzigen Berufslottospieler? Weil Lottospielen keinen Edge erzeugt. MM hin oder her, wenn es keinen Zufallstreffer gibt, dann ruiniert dich Lotto langfristig (solltest du um ernsthafte Beträge spielen und nicht die 5 Euro pro Woche).

    Warum gibt es aber immer neue und größere Lottospiele weltweit? Allesamt staatlich organisiert. Weil aus den 5 Euro des einzelnen Spielers ein Edge für den Verkäufer der Lose entsteht. Und jetzt kommt MM ins Spiel. Der Losverkäufer muss nur dafür sorgen, dass ein zufälliger Jackpot den er zahlen muss ihn selbst nicht in den Ruin treibt. Ist im Lotto ganz einfach, du schüttest immer nur einen bestimmten Prozentsatz deiner Einnahmen wieder aus.

    Funktioniert aber auch genau so im Trading. Einen Teil deiner Einnahmen schüttest du in Form von Verlusten (Minustrades, Verlusttrades...) wieder aus, den Rest behältst du.

    VG JRAntworten
    5.1
    18:35 Uhr
    03.04.
    katzenfreund
    da stimme ich nicht zu.
    Was genau tradet man?
    Man geht immer davon aus dass der Marktpreis falsch ist und man den richtigen Preis irgendwie
    abschätzen kann. Das ist aber binär, denn wenn man meint der Marktpreis ist richtig gibt es keinen grund zu traden.
    Der ganze scheinbare Erfolg der Chartastrologie gründet sich darauf in 50% der Fälle liegt man richtig. Man muss nur dafür sorgen dass die 50% in denen man falsch liegt der Verlust begrenzt ist derart, dass die Differenz richtig falsch etwas positiv ist.
    Bei Lotto aber nur in einem von rund 13 Mio Fällen.
    D.h. eben weil es eine biäre Wette ist kann man durchaus eine brauchbare MM strategie entwickeln.Antworten
    6.1
    18:42 Uhr
    03.04.
    mambo
    yo, perfekt.Antworten
    5.2
    18:39 Uhr
    03.04.
    mambo
    So ganz war das nicht gemeint, natürlich hat jeder seine Methode, nach der er entscheidet, was ertradet und warum. Es gibt einen Plan. Meine Methode ist eine andere als z.B. katzenfreund seine. Darum ging es mir aber nicht. Es ging mir darum, wie oder ob ein Trade dann eingegangen wird. Das MM Programm bewertet nicht den einen Trade sondern alle, die laufen. Alle Parameter werden dauernd angepasst.
    Möglicherweise messe ich dem eine größere Bedeutung als Sie. Jedenfalls habe ich damit meine Performancekurve geglättet und die Performance verdoppelt. Siehe auch noch den Beitrag an KF zu dem Thema. Bin mir sogar sicher, dass auch ein Münzenwurf (also entweder hoch oder runter) das Konto steigen lässt aber eben sehr langsam (teste ich gerade und es sieht gut aus) Ich beschäftige mich seit 3 Jahren mit dem Thema: Wie optimiere ich meine Performance. Ich bin zum Schluss gekommen, dass dies nicht durch setups und noch bessere setups möglich ist. Sondern nur durch ein dynamisches MM, das die Verluste/Positionsgröße bestimmt/anpasst abhängig von einigen Parametern.
    Diese Methodik hat die Wurzeln in Highspeed Systemen.Antworten
    6.1
    19:11 Uhr
    03.04.
    katzenfreund
    ok also das Depotrisiko bestimmt das MM.
    ist auch nicht so einfach optimal zu machen
    denn wenn mans linear macht kommt man zwangsläufig zum Grenzwert der ist kein Trade möglich. So gehts nicht vermute aber Du wirst nach erheblichen intellektuellen Anstrengungen
    bei den partiellen Scholes Black Dgln landen.
    Jedenfalls kannst Du erahnen warum die Mathematiker bei GS mit durchschnittlich 1 Mio
    per anno nach hause gehen. Jedenfalls wenn sie nicht traden.Antworten
    7.1
    10:20 Uhr
    04.04.
    mambo
    Es ist zwar praktisch noch nicht aufgetreten aber theoretisch ist es möglich. Man kann auf einem Punkt landen, an dem kein Trade möglich ist, wenn man das Risiko nicht vergrössern will. Das ist aber nicht tragisch, denn sobald ein SL nachgezogen wird oder etwas verkauft wird, ändert sich die Situation. Das MM arbeitet wie eine Firma. Der Trade ist eine Investition, die vom Kapital sofort abgebucht wird. Wenn nichts erwirtschaftet wird, kann nichts investiert werden.
    Die Berechnungen für Optionen müsste man nach SB machen (da haste recht), das ist aber zu kompliziert. Ich simuliere das nur. Manche Posi, um mir das Leben nicht zu schwer zu machen, rechne ich einfach mit Totalverlust ab. Aber ich arnbeite an dem ganzen Kram noch. Aktuell Forex.Antworten
    8.1
    19:33 Uhr
    04.04.
    katzenfreund
    Die Berechnung der Optionspreise macht man nach scholes black...das ist eine Optimierung
    weil der optionspreis selbst das Optimum ist.
    Was Du beschreibst ist eher eine Buchführung
    mit Sparplan da könntest Du lineare Optimierung versuchen.Antworten
    9.1
    10:02 Uhr
    05.04.
    mambo
    nö,
    Das Program bestimmt das Risiko. Das Risiko ist eine Funktion von einigen Parametern (Optimierung der Performancekurve -hatten wir schon öfters diskutiert.)Wenn das Risiko bestimmt ist, rechnet das Programm die Posigrösse für das angegebene Instrument (KO, spot, Future... ist noch nicht komplett) aus. Ist das Instrument ein OS simuliert das Programm eine SB Berechnung-aber sehr vereinfacht. Für Optionsstrategien und das habe ich gemeint, wenn mehrere Instrumente(bilden eine Posi) gleichzeitig gekauft werden, mache ich mir das Leben einfach und sage, das Risiko des einzelnen Instruments ist gleich Totalverlust.Antworten
    1.52
    19:15 Uhr
    03.04.
    katzenfreund
    In nicht effizienten Märkten ist es gleich ob man welche technische Analyse auch immer nimmt oder eine Münze wirft
    man kommt bei 50% hit rate raus. Die max. 60 % die gleich welche technische Analyse erreichen kann könnte also ein Mass sein für den effizienzanteil.
    Deshalb geh eich ja auch vom Gesamtmarkt aus dann gibts so eine Art Funktionenraum. Da sind vollständige daten entscheidend.Antworten
    1.53
    8:36 Uhr
    04.04.
    Booktrader
    Niemand hat an den Märkten eine 50:50 Chance, denn das RM reduziert deine Chancen. sobald du einen SL gesetzt hast der einigermassen sinnvoll ist, stehen deine Chancen nur noch so ca. bei 25%. denn wer kennt das nicht, dass der SL abgeholt wird und danach der Markt in die "richtige" Richtung läuft.Ausserdem haben Optionen eine Laufzeit somit sind auch dadurch die Chancen weit unter 50:50. das einzig was man da tun könnte wäre die gesamte Positionsgröße auf 1R zu verkleinern nur dann hätte man eine reelle 50:50 Chance, da dann kein SL nötig, aber auch nur dann wenn Tradingistrument keine Laufzeit hat.Antworten
    1.54
    8:36 Uhr
    04.04.
    Booktrader
    Niemand hat an den Märkten eine 50:50 Chance, denn das RM reduziert deine Chancen. sobald du einen SL gesetzt hast der einigermassen sinnvoll ist, stehen deine Chancen nur noch so ca. bei 25%. denn wer kennt das nicht, dass der SL abgeholt wird und danach der Markt in die "richtige" Richtung läuft.Ausserdem haben Optionen eine Laufzeit somit sind auch dadurch die Chancen weit unter 50:50. das einzig was man da tun könnte wäre die gesamte Positionsgröße auf 1R zu verkleinern nur dann hätte man eine reelle 50:50 Chance, da dann kein SL nötig, aber auch nur dann wenn Tradingistrument keine Laufzeit hat.Antworten
    1.55
    8:36 Uhr
    04.04.
    Booktrader
    Niemand hat an den Märkten eine 50:50 Chance, denn das RM reduziert deine Chancen. sobald du einen SL gesetzt hast der einigermassen sinnvoll ist, stehen deine Chancen nur noch so ca. bei 25%. denn wer kennt das nicht, dass der SL abgeholt wird und danach der Markt in die "richtige" Richtung läuft.Ausserdem haben Optionen eine Laufzeit somit sind auch dadurch die Chancen weit unter 50:50. das einzig was man da tun könnte wäre die gesamte Positionsgröße auf 1R zu verkleinern nur dann hätte man eine reelle 50:50 Chance, da dann kein SL nötig, aber auch nur dann wenn Tradingistrument keine Laufzeit hat.Antworten
    2.1
    10:18 Uhr
    04.04.
    katzenfreund
    das passiert chartisten regelmässig, ja.Deshalb die Beliebtheit von ko Konstrukten.
    M.E. wer nur short bzw nur long tradet sollte es nicht mit options machen.
    Optionsstrategien haben viel eher Sinn wenn es wenn auch mit hohem Einsatz um sichere jedoch minimale returns geht.
    Das ist auch das Kernproblem "safe return" geht eben nur mit hohen Einsätzen und der Profit liegt unter 10% aber im Mittel kommt man auf 5% ....und da traden profs doch gleich bonds.Antworten
    3.1
    12:00 Uhr
    04.04.
    Booktrader
    Ob das nur bei chartisten schiefgeht, kann ich nicht beurteilen, weil ich nicht weiss, wies die "anderen" machen. jendenfalls passierts bestimmt denjenigen, die glauben ein Big Player sein zu müssen und ein zu großers Rad drehen wollen. Die glauben dann mit ein paar trades reich werden zu können und setzen dann aus verlustangst zu enge stopps. und das ist die kunst beim trading, die richtige positionsgröße, denn was hilfts mir andererseits wenn ich nur winzige positionen trade die mir im endeffekt am jahresende aufs gesamtdepot gerechnet nur eine "Sparbuchrendite" gebracht haben.Antworten
    4.1
    13:00 Uhr
    04.04.
    katzenfreund
    tja...no free lunch. Ich habe zeitweilig foren beobachtet in denen so eine art dauerwettbewerb läuft.
    Da gab es 1000% winner...und ach je..nach 3 Monaten waren die pleite. Dan kamen wieder 1000% winner...und wieder pleite. Es stimmt schon die Positionsgrösse machts, der maximal zulässige Verlust das sind die Schrauben an denen man drehen kann. Ob man charts nimmt oder eine Münze wirft ist dann egal.Antworten
    1.56
    9:26 Uhr
    04.04.
    Jens Rabe
    Gold heite früh mit deutlichen Abschlägen, aktuell -35 USD im frühen Handel. Der 1650er Put springt um knapp 50% an, aber dank Zeitwertverfall und gefallener Vola notiert er damit immer nur noch am Entry bei ca. 44 USD. Der 1550er Put (der zur Finanzierung) verkauft wurde notiert aktuell bei 9,80 auf 13,00.

    Futuresoptionen an US Märkten sollte man niemals am frühen Morgen handeln, sondern immer erst wenn die US Börsen den Präsenshandel eröffnen also ab ca. 15:30 Uhr.

    Die gesamte Position wird gewinnen wenn der Preis von Gold am Verfallstag der Optionen unter 1614 notiert. Sinnvollerweise wird man den Trade aber nicht bis zum Schluß halten sondern im Laufe der kommenden Wochen an einem besonders schwachen Tag oder bei erreichen der 1550er Marke auflösen.

    Bei GMCR fallen die Preise weiter und der Spread (short 70er Call, long 75er Call, beide Juni) notierte gestern zum Schluss bei 0,30 (30 USD) pro Spread. Obwohl die Preise etwas gefallen sind im Underlying (also das worauf sich die Optionen beziehen - die GMCR Aktie) hat die ansteigende Volatilität die Optionen etwas verteuert. Warum das so ist - wenn ich es schaffe erkläre ich es heute, ansonst dann morgen.

    Trotzdem, der GMCR trade läuft wie geplant, und wir werden in den kommenden Tagen die Position mit Gewinn schließen können.

    Im Bild - aktueller Chart GMCR Bear Call Spread

    VG JR

    Antworten
    2.1
    10:06 Uhr
    04.04.
    Jens Rabe
    Korrektur: Nachdem wir gerade noch einmal die Daten von gestern ausgewertet haben und alle Positionen bewertet wurden, stellt sich heraus, dass der GMCR Trade nicht bei 0,30 sondern bei 0,19 notiert und damit gestern erneut ein kleines Plus aufs Konto gewandert ist. Für 50 USD pro Spread verkauft, aktuell bei 19 USD, Rückkauf erfolgt bei 10 USD.

    JRAntworten
    3.1
    17:48 Uhr
    04.04.
    a. heinrich
    Hallo Jens, hast Du einen link der die Volas auf Gold oder Silber/Optionen zeigt?Antworten
    4.1
    17:56 Uhr
    04.04.
    Jens Rabe
    man kann den "Umweg" über die VIX Indizes der CBOE auf Gold (GVZ)nutzen, das spiegelt recht nah die aktuelle Vola von Gold bzw. der Goldoptionen wieder. Und Silber sollte nicht viel anders sein:

    http://www.cboe.com/micro/gvz/introduction.aspx

    Einfach auf dr Seite nach unten scrollen.

    VG JR

    Antworten
    5.1
    18:46 Uhr
    04.04.
    a. heinrich
    Super, danke Jens!

    So, die Vola sieht niedrig aus, die Preise der Optionsscheine eher nicht; ich habe einen SilberCall 65$ mit Lfzt. 06/2014 herausgesucht, WKN DE2AZ5, welcher im Moment eine Implizite Vola von 36% ausweist. Nun würde mich sehr interessieren wie die entsprechende Option gestellt ist; kannst Du auf Deiner Station eine solche finden?Antworten
    6.1
    19:09 Uhr
    04.04.
    mambo
    Das ist doch ein Optionsschein keine Option
    Du musst die Währungsverluste berücksichtigen, eurusd ist in den letzten 2 Tagen stark gefallenAntworten
    7.1
    19:44 Uhr
    04.04.
    a. heinrich
    Aber die implizite Vola sollte ja von der Währung nicht beeinträchtigt werden, sondern nur durch das Underlying; und die Optionsscheine müßten sich eigentlich auch an den Optionen orientieren, sind evtl. sogar durch Future-Optionen gedeckt...?Antworten
    8.1
    19:56 Uhr
    04.04.
    Jens Rabe
    65er Call mit Laufzeit 2014, hui, heißes Teil...

    An der Comex hätte ein solcher Call eine Vola von ca. 35,05 und ein Delta von ca. 0,15, was besagt, dass die Chancen das am Verfall der Optionen der Call im Geld ist (Preise Silber 65 USD oder höher) bei ca. 15% liegen. Kostet theoretisch um die 5.500 USD. Theoretisch weil komplett ohne Umsätze und OI. Da muss der Silberpreis ganz schön rennen, damit man mit sowas Geld verdient.

    VG JR und Feierabend

    Antworten
    9.1
    22:48 Uhr
    04.04.
    a. heinrich
    Gut, die von Dir genannten theoretischen Zahlen werden durch den Optionsschein recht gut gespiegelt, ca. 1,10$ pro Unze sind ähnlich wie 0,84 Euro, was der Schein jetzt kostet. Er ist dann also doch nicht so überteuert wie ich annahm. Heiß ist er schon, aber auf eine recht entspannte Art und Weise bis Mitte 2014 :-)Antworten
    9.2
    23:21 Uhr
    04.04.
    a. heinrich
    ach ja, danke für die schöne Grafik, ich finde das sieht echt plausibel aus! Jetzt nur noch die Neigung des Pfeils beibehalten, und den Chart auf logarhythmisch stellen ;-)Antworten
    8.2
    20:08 Uhr
    04.04.
    mambo
    Silber wird in usd gehandelt
    Der Preis der Optionscheine wird nach dem SB Modell (evtl. angepasst, abhängig vom Emittenten) berechnet in usd.
    Dann wird nach dem aktuellen Kurs umgerechnet, d.h. der Preis in euro kann sich abhängig vom eurusd bewegen, selber wenn silber nicht gehandelt wird.
    Dazu kommt noch, was der JR sagt, der Schein ist extrem otm, viel spread...das ist aber ein anderes ThemaAntworten
    9.1
    22:15 Uhr
    04.04.
    katzenfreund
    das mit dem Umrechnen ist auch so eine sache...zum aktuellen Kurs ?
    Oder zum fixing?Antworten
    10.1
    9:48 Uhr
    05.04.
    mambo
    unterscheidlich aber fast immer zum aktuellen Kurs, bei Rohstoffen ist die Sache manchmal undurchsichtig, weil sie nur zu bestimmten Zeiten an einer bestimmten Börse gehandelt werden. Beim Future, z.B. Copper ist es definitiv undurchsichtig, da wird der Kurs oft nur stündlich gestellt
    Idee: man kann z.B. bei einem passenden Schein atm Nikkei call/put kaufen und tagsüber verdienen, obwohl nikkei nicht geahndelt wird, nur durch die WährungAntworten
    9.2
    22:59 Uhr
    04.04.
    a. heinrich
    ja, der Schein schwankt mit der Währung; aber das macht ja nichts, denn mir genügt der Überschuss über 65$ in Dollar, egal wieviel das dann in Euro ist; meine Überlegungen eines Anstiegs beziehen sich ohnehin nur auf $-Bewertungen.

    Der Spread ist natürlich an sich ein NoGo, nichts zum traden; aber der Schein kann gut als Hop oder Top genutzt werden: Entweder er verfällt wertlos, oder er hat auch die Potenz eines 200-baggers. Jedenfalls sollte man so einen Schein nicht per Stop mit Verlust wieder verkaufen, sondern nur mit planmäßigem Gewinn, oder eben gar nicht.Antworten
    10.1
    1:18 Uhr
    05.04.
    MiM
    Nichts für ungut, nur wann und wodurch soll ein Verzweihundertfachungs-Potential herkommen? Selbst ein Tenbagger bedeutet zum Laufzeitende im Juni 2014 einen Silberpreis von ca. 76 $, der Silberpreis muss zum Laufzeitende über 66 $ stehen,sonst hat man immer noch nichts verdient. Aller 10 Tage verliert dieser Schein 2,5 US-Cent. Vlt. hilft ja das Anschauen einer Verlaufskurve mit den verschiedenen Preisszenarien, auch wenn z.B. ein grösserer Move im Underlying vor dem eigentlichen Laufzeitende eintreten sollte, überzogene Erwartungen an den Schein wieder richtig einzuordnen.Antworten
    11.1
    12:26 Uhr
    05.04.
    a. heinrich
    Ich gebe Dir vollkommen recht daß man keine überzogenen Erwartungen an einen solche Schein stellen sollte; es gilt nur eine kleine Chance für ein großes Scenario zu ergreifen.

    Ein Silberpreis irgendwann während der Laufzeit bei 170$ ist ein Hundertbagger, bei 280$ haben wir den 200-Bagger. 170$ ist vom heutigen Preisniveau aus eine (gute) Verfünffachung, wie diese z.B. auch zwischen Oktober 2008 und April 2011 eintrat. Wenn es gelingt den Schein in der Nähe eines Lows zu kriegen, ist ein solcher move also nicht unmöglich. In meinen Augen wäre ein schönes Low 26$ im Silber, und ein seeehr schönes Low wäre 19,50$. Wenn ein solches Low im Silber erscheint muß man sich trotzdem nicht hetzen um den Schein zu kaufen, denn meist ist dann die Vola zu hoch; oft ergibt sich aber Wochen später ein neues Zwischen-Low im Silber (auf erhöhtem Niveau), welches aber mit geringer Vola einhergeht und den Schein auf ein Allzeitlow bringt; da wäre ein Kauf optimal. Wo man dann den strike ansetzt kann man erst dann entscheiden, ich würde aber grob 70-100% aus dem Geld sagen; natürlich will man auch den Spread in erträglichen Grenzen halten, also keinen "zu" billigen Schein kaufen.

    Ich will hier gar nicht in Frage stellen daß es ein wirklich gewagter Schein ist, aber doch denke ich daß meine Betrachtungen auch nicht völlig an den Haaren herbei gezogen sind ;-)

    Ergänzend muß ich vielleicht noch hinzufügen, daß ich Silber natürlich für überaus unterbewertet halte; auch 500 (heutige) $ halte ich für vorstellbar bzw. angemessen. Von zukünftigen $ rede ich dabei noch gar nicht. So wie ich im Moment die allgemeine Erkenntniszunahme der Menschen über den Zustand des Fiat-Geldsystemes einschätze, ist in einem Zeitraum von 2,5 Jahren eigentlich so ziemlich alles möglich...Antworten
    12.1
    13:43 Uhr
    05.04.
    Booktrader
    @ a.Heinrich

    Meine Meinung dazu ist, dass man sich sowohl als trader als auch als anleger nicht auf die Extremszenarien halten soll. Sowohl zu bullish als auch zu bearish für irgendetwas zu sein rentiert sich in den seltensten Fällen. Im Gegenteil, es ist vielleicht dann sogar ein Kontraindikator. Um es mit Gauß zu sagen: Häufung um die MitteAntworten
    13.1
    22:11 Uhr
    05.04.
    a. heinrich
    Ich halte alles in allem nicht allzuviel von Kostolani, aber ein Spruch von ihm hat mich fasziniert weil ich ihn so inhaltsreich finde:

    "WENN JEMAND VIEL GELD HAT, KANN ER SPEKULIEREN;
    WENN JEMAND WENIG GELD HAT, KANN ER NICHT SPEKULIEREN;
    WENN JEMAND KEIN GELD HAT, MUSS ER SPEKULIEREN."

    Ich finde Deine Meinung generell eigentlich sehr vernünftig, insbesondere was das trading betrifft; normalerweise lohnt sich die Annahme von Extremscenarien nicht. Daß meine Vorstellung einer zukünftigen langfristigen Entwicklung einen Kontraindikator darstellt, habe ich jedoch eher selten erlebt - eher hatte ich Timingprobleme gehabt (nämlich zu früh). Wenn alle bullish auf Silber wären, würde ich das schon als problematisch ansehen, aber ich sehe die Leute eher bullish auf Immos (im Ausland haben sie es schon gemerkt, aber D scheint noch immer die Insel der Immoseeligen zu sein).

    Häufung um die Mitte ist in normalen Zeiten sicher der richtige Weg, allerdings finde ich die Zeiten nicht normal. Und andererseits, irgendwie kann man meine Idee sogar so ansiedeln: Einen Wochenlohn investieren für eine 2,5 Jahreschance auf ein eigenes Haus (hier erwarte ich überdeutliche Preisabgaben, es ergibt sich also ein Synergieeffekt). Wenn es nicht klappt, ist es eben ein Wochenlohn gewesen - ist irgendwie ja auch ein Kalkül um die Mitte ;-)

    Sicher ist jedenfalls, daß ich um keinen Zins einen Hauskredit aufnehmen würde; nicht mal für Minuszins!Antworten
    14.1
    21:55 Uhr
    06.04.
    Booktrader
    Nun gut, du könntest den Verlust finanziell sehr gut Verkraften, dann ist das ja ganz OK, aber ist dann eher dem Bereich Lotterie/Kasino zuzuordnen. Auch wollte ich keinesfalls deine langfristigen analytischen Fähigkeiten in Frage stellen, es ist schon möglich dass es so kommt.
    Ich wollte nur damit sagen, dass momentan alle vor Inflation Angst haben, dabei aber Veressen, dass das noch keine ausgemachte Sache ist. Denn das meiste "neue" Geld der Notenbanken geht in den Banksektor und dort wird es auch bleiben, da es ja anscheinend riesige Löcher bei den Banken geben muss, wenn die Notenbanken rund um den Globus auf Teufel komm raus Geld ins System pumpen. Es kann zwar sein dass die Banken damit im Rohstoffsektor spekulieren und die Preise (auch Silber) damit etwas treiben können. Aber langfristig muss die Realwirtschaft schon mitspielen dass die Preise nachhaltig steigen, ganz abkoppeln von der Realwirtschaft kann sich auf dauer kein Kurs. Und da ist die Crux, dass was in der Wirtschaftspolitik in Europa passiert spricht m. E. zumindest im MOment nich für übermäßige Inflation (Schuldenbremse, Konsolidierung der Haushalte, immer neue Ideen für Steuererhöhungen). Wir haben momentan zwar eine anziehende Inflation, wie von Politik gewünscht, aber die Gefahr einer Schulden-Deflationsspirale ist (noch) nicht gebannt. Ausserdem, sollte es im System tatsächlich krachen und deswegen Silber explodieren (Worauf du wahrscheinlich spekulierst, da Immos ansonsten ebenfalls mit Inflation steigen würden), musst du hoffen, das die Deutsche Bank überlebt, damit du was vom Schein hast. im dem Fall wäre wohl physisches Silber die bessere Wahl.Antworten
    1.57
    18:20 Uhr
    04.04.
    mambo
    Ich habe jetzt doch eine call option auf den vix future -juni kontrakt gekauft. strike 16.
    desweiteren habe ich eine order für aapl short,
    also put option, laufzeit Juni 12, strike 620.
    allerdings sieht das nicht so aus, dass das limit ausgeführt wird.Antworten
    1.58
    18:29 Uhr
    04.04.
    mambo
    JR
    Ich habe Sie gestern gefragt, ob Sie sich wirklich sicher sind, dass es keine eurchf Futures gibt. Ich sehe welche, Optionen auch und kann diese ganz normal handeln. Also nicht Forex Futures-OTC Handel.Antworten
    2.1
    19:45 Uhr
    04.04.
    Jens Rabe
    @mambo

    sorry Frage habe ich wohl übersehen. Futuresoptionen gibt es meines Wissen (aber ich weiß natürlich bei weiten nicht alles was es am Markt gibt) nur auf die 6 großen Währungen an der CME die allesamt gegen den USD gehandelt werden:

    Euro
    Schweizer Franken
    Yen
    Pfund
    Aussie Dollar
    Kanada Dollar

    und an der ICE gibt es noch den Dollar Index DX als Futures und Option (wenig Liquidität).

    Alles andere kenne ich (und trade ich) nicht, da ich ausschließlich Optionen an Terminbörsen handele. Sicherlich gibt es so etwas OTC aber das ist nicht meine Baustelle.

    Wo gibt es Ihrer Meinung nach einen Eur/CHF Futures und die entsprechenden Optionen?

    VG JRAntworten
    3.1
    20:01 Uhr
    04.04.
    mambo
    Future handelbar GLOBEX, CME, Kürzel "RF"
    Die Optionen auchAntworten
    1.59
    1:37 Uhr
    05.04.
    Christoph Radecker
    Hallo,

    wirds einmal so eine Art Premium Abo geben für den Optionshandel. Würde mich wirklich interessieren da ich hier noch eine Menge lernen muss.

    Danke.Antworten
    2.1
    14:07 Uhr
    05.04.
    Jens Rabe
    Schauen wir mal wie sich das Interesse entwickelt, aber bei Interesse werden wir sicherlich etwas auf die Beine stellen.

    JRAntworten
    1.60
    14:21 Uhr
    05.04.
    Jens Rabe
    Neuer Trade

    Im Dax geht es heute erneut nach unten und wir nutzen dies und verkaufen Juni Call Optionen am Strike 7400.

    Was ist die Idee dahinter?

    Wir stellen uns wieder die Frage: Wohin entwickelt sich der Preis nicht mehr? Wir gehen davon aus, dass am 16.03. ein vorläufiges Hoch erzielt wurde, welches für einige Wochen Bestand hat. D.h. wir sind nicht überzogen bearisch sondern erwarten vorerst nur keinen neuen Hochs mehr. Daher verkaufen wir die Call Optionen am Strike 7400, Laufzeit Juni und kassieren für jede Option ca. 185 Euro.

    DAX Optionen beziehen sich nicht auf den Futures sondern auf den Index und jeder Punkt hat einen Wert von 5 Euro. Die Optionen wurden zu 37,10 verkauft.

    Risiko: Wir kaufen die Option auf jeden Fall zurück, wenn sich der Wert verdoppelt (ca. 75).

    Adjustierung: steigt die Option auf 56 an, dann werden wir entscheiden, ob wir weiter an die Position glauben und diese dann adjustieren.

    Gewinnsicherung: Wir legen eine Rückkauforder bei 7 in den Markt. Fällt die Option also auf 7 Punkte, kaufen wir zurück und beenden den Trade. Der Gewinn würde dann 150 Euro abzgl. Gebühren pro Option betragen.

    Für die Statistik:

    Laufzeit bis zum 15.06.2012, also reichlich 9 Wochen
    Delta der Option bei Verkauf, ca. 0,12 - das Risiko das der DAX am 15.06.2012 über 7400 steht, liegt aktuell also bei ca. 12%

    VG JR

    Antworten
    2.1
    17:43 Uhr
    05.04.
    Booktrader
    Das timing kann ich nicht ganz nachvollzeihen!
    Warum jetzt nach 2 Tage Downmove?
    Wäre nicht MOntag besser gewesen ?Antworten
    3.1
    18:48 Uhr
    05.04.
    Jens Rabe
    @Booktrader

    Wir waren bis gestern short den 7500er Call Verfall Mai. Diese Option wurde allerdings gestern zurückgekauft, weil sie 80% des Verkaufswertes verloren hatte. Da die Idee grundsätzlich intakt ist und die letzten beiden Tage einen kleinen Sprung in der Vola brachten, haben wir den Trade heute mit einer etwas längeren Laufzeit und anderem Strike erneut aufgesetzt. Würde ich den DAX im Futures handeln wäre ich heute auch nicht short gegangen, aber wir schauen ja mit einer etwas anderen Brille auf den Markt.

    Allen ein schönes Osterfest

    JRAntworten
    4.1
    15:43 Uhr
    06.04.
    MiM
    Hallo Herr Rabe,

    ich habe einmal eine kurze Frage zu dem 7500er Call Mai, zum besseren Verständnis: dieser ist ja trotz sehr niedriger Volatilität sicherlich Anfang/Mitte März aufgesetzt worden?! konnte man da "ausreichend" Prämie einnehmen oder lagen die Vorteile eher im Timingbereich bzw. längerer Laufzeit (sprich im Februar aufgesetzt)? Sie empfehlen ja, u.a. in Ihrem Buch, immer auf eine angemessene Prämieneinnahme zu achten... .

    Ein frohes Osterfest und

    Viele Grüsse.Antworten
    5.1
    11:29 Uhr
    10.04.
    Jens Rabe
    @MiM

    der 7500er Mai Call wurde am 20.03. verkauft. Im Chart erkennt man, dass es an diesem Tag zu einer Bestätigung des Hochs bzw. der Umkehr vom 16.03. kam. Pro Option haben wir 33,50 Punkte also 167,50 Euro erhalten. Bei DAX Optionen versuchen wir Prämien im Bereich 150-200 Euro einzunehmen, mehr ist meist nicht möglich. Da die Volatilität tatsächlich sehr gering war/ist, halbieren wir die üblichen Positionsgrößen um bei einem Volaanstieg und einer gleichzeitigen Bewegung gegen uns nicht zu stark in Mitleidenschaft gezogen zu werden.

    VG JR

    Antworten
    2.2
    10:16 Uhr
    09.04.
    Clausthaler
    Hallo Herr Rabe,

    wenn Sie für die Option einen SL von 75,- stellen, dann implizert dass ja Bedingungen an den Kursverlauf im Zusammenspiel mit der Vola bis zum Juni. Dabei reicht vermutlich nicht aus, dass keine neuen Hochs auftreten. Könnten Sie dazu genauere Ausführungen machen?

    MfGAntworten
    3.1
    12:03 Uhr
    10.04.
    Jens Rabe
    @Clausthaler

    Der (mentale) SL von 75 Euro entspricht einer einfachen Money Management Regel, welche in der Literatur als Double Out oder 100% Regel bekannt ist. Verdoppelt sich der Preis einer verkauften Option, kauft man diese zurück und beendet den Trade.

    Ich erwarte in den kommenden Wochen einen leichten Rückgang des DAX in Richtung 6500 (kleiner Fake unter das Tief vom März?) bzw. auf das Hoch vom Oktober 2011 im Bereich 6431. Alles ganz grob...

    Die Vola könnte etwas ansteigen (negativ für den Stillhalter) aber der Zeitwertverlust und die Beewegung nach unten, sollten den Preis der Option fallen lassen.

    VG JRAntworten
    4.1
    13:48 Uhr
    10.04.
    Clausthaler
    @Jens Rabe
    Sie benutzen also die Double out Regel, aber keine optionspreistheoretischen Überlegungen etwa folgender Art:
    Wenn am 15.Mai die Vola bei 26% und der Dax bei xxxx ist oder die Vola bei 18% und der Dax bei yyyy, dann greift mein SL ?
    Benutzen Sie Black Scholes etc. beim Eingehen von Postionen ?

    MfG ClausthalerAntworten
    1.61
    13:46 Uhr
    09.04.
    mambo
    Jens Rabe
    Ist bei Ihnen schon die Situation aufgetreten, dass Sie liefern mussten und nicht konnten? Werden dann Positionen liquidiert?
    Oder dass jemand nicht liefern konnte, wenn Sie eine Option ausüben wollten?
    Welche Erfahrungen haben Sie gemacht?Antworten
    2.1
    12:08 Uhr
    10.04.
    Jens Rabe
    @mambo

    Nein, ist noch nie passiert. Über Money Management Regeln versuche ich stets eine verkaufte Option niemals ITM werden zu lassen (ins Geld laufen).

    Das jemand liefern muss aber nicht kann ist schwer vorstellbar, da die Clearingstelle und der Broker über das System "Margin" dafür sorgen sollten, dass solche Fälle nicht auftreten dürften. Mir persönlich sind solche Fälle nicht bekannt.

    VG JRAntworten
    3.1
    12:41 Uhr
    10.04.
    mambo
    Danke für die Antwort, ich habe das auch noch nicht erlebt. Es hätte mich interessiert, wie solche Fälle ablaufen.Antworten
    1.62
    1:28 Uhr
    10.04.
    eremit
    habe gesehen, daß man über ig markets auch optionen handeln kann. hat jemand praktische erfahrungen mit selbigen?
    zumindest muß man sich hier scheinbar nicht um eine ev. lieferung "sorgen": "Unsere Aktienindex-Optionen werden bar abgerechnet und können nicht durch oder gegen Sie ausgeübt werden oder zu einer Auslieferung des zugrunde liegenden Wertpapiers führen."
    handel dort sonst cfd's, würde ungern noch irgendwo anders ein konto eröffnen, nur um mal zu probieren ....

    ....Antworten
    2.1
    12:15 Uhr
    10.04.
    Jens Rabe
    Bei den "Optionen" bei IG Markets handelt es sich meines Wissens nach nicht um börsennotierte Optionen, sondern um ein OTC Geschäft zwischen Kunde und Broker. Ob und wie hier Preise gestellt werden und ob man beispielsweise als Stillhalter auftreten kann, ist mir nicht bekannt.

    VG JRAntworten
    3.1
    13:53 Uhr
    10.04.
    Clausthaler
    Ja, die Optionen bei IG Markets sind OTC. Es gibt z.B. DAX-Optionen, deren Ausstattung mit denen an der EUREX identisch ist, und dort scheinen mir die Preise akzeptabel gestellt zu werden.
    Man kann auch Optionen verkaufen, also als Stillhalter auftreten. Allerdings sind die Spreads relativ hoch, andererseits ist die Mindest-Kontraktgröße 0.5.

    MfG ClausthalerAntworten
    4.1
    14:00 Uhr
    10.04.
    Clausthaler
    Ergänzung: Der große Nachteil ist, dass man für Optionen nur Market Orders aufgeben kann, also kein Limit, Stop Loss usw.Antworten
    5.1
    16:17 Uhr
    10.04.
    eremit
    ... danke für eure hinweise. letzteres ist natürlich ein bissl blöd ...., hm ....Antworten
    1.63
    16:43 Uhr
    10.04.
    Jens Rabe
    Die Magnetkraft der runden Zahlen. Im Erdgas (Chart zeigt den Mai Kontrakt) "will" der Markt scheinbar die 2,00er marke sehen. Put Verkäufer sollten hier vorsichtig sein, Madame Börse oder wie sie manche auch nennen Miss Market geht immer dahin, wo es den meisten Marktteilnehmern weh tut...

    VG JR

    Antworten
    1.64
    16:51 Uhr
    10.04.
    mambo
    Die am 03.04. gekaufte Option auf den VIX Future, Kontrakt 18.06., Strike 16 verkaufe ich zu 7,30 usd.
    Der Kaufkurs war 5,25.
    Vielleicht kann man noch mehr rausholen, dann würde ich noch mal long gehen aber den Strike 18 nehmen.Antworten
    1.65
    18:26 Uhr
    10.04.
    Jens Rabe
    GMCR Bear Call Spread könnte heute zurückgekauft werden, Limit Order liegt im Markt.

    JR

    Antworten
    1.66
    15:55 Uhr
    11.04.
    msturm
    Hallo Herr Rabe,
    ich bin im Besitz von physischem Gold und möchte - wenn überhaupt möglich - Call Optionen verkaufen, z.B. 10 oz, Basispreis $2000, Fälligkeit 07.2013.
    Über meine Broker (IB, CSO) kann ich das Geschäft nicht abwickeln.
    Haben Sie evtl. einen Tipp?
    Falls nicht: kein Prob.
    Falls Ja: besten Dank!

    Gruß
    msturmAntworten
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