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Der Exponential Moving Average (EMA) ist eine Erweiterung des gewichteten gleitenden Durchschnitts. Er schließt nicht nur den Kritikpunkt aus, dass alle Kursdaten gleich gewichtet werden (wie dies beim Simple Moving Average/SMA der Fall ist), sondern er berücksichtig gleichzeitig alle vorhanden Kursdaten. Damit fallen Kurse, die sich außerhalb des gewählten Parameters befinden, nicht mehr aus der Berechnung heraus. Dies kann zu Missverständnissen führen. Betrachtet man einen EMA20 bedeutet dies nicht wie beim SMA20 oder WMA20, dass nur die letzten 20 Schlusskurse in die Berechnung mit einfließen. Es bedeutet, dass sich der sogenannte “smoothing factor” – zu Deutsch: Glättungskomponente – auf die letzten 20 Perioden bezieht.

Der EMA ist dem SMA in seiner Reaktionsfähigkeit überlegen. Im Vergleich zum WMA kann beim EMA nicht von einem allgemeinen Vorteil bezüglich der Reagibilität gesprochen werden. Vielmehr wechseln sich diese beiden gleitenden Durchschnittslinien in ihrer Reaktionsfähigkeit ab.

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