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der legendäre Hedgefondsmanager George Soros befürchtet weiter einen Crash am US-Aktienmarkt hat seine Absicherungspositionen deutlich vergrößert. Der 85-jährige Milliardär verdoppelte eine Put-Option auf einen S&P 500 ETF im ersten Quartal und hält nun eine Verkaufsoption mit einem Marktwert von 431 Millionen Dollar. Es handelt sich um die mit Abstand größte Position von Soros, die nun rund 9,5 Prozent seines gesamten Portfolios ausmacht. Darüberhinaus vervielfachte Soros eine Put-Option auf einen Russel 2000 Indexfonds, die nun rund vier Prozent in Soros Depot ausmacht.

Während Soros die Aussichten am Aktienmarkt offenbar pessimistischer einschätzt, spekuliert Soros gleichzeitig auf eine Fortsetzung der Rally bei Gold. Soros stieg im ersten Quartal beim weltgrößten Goldproduzenten Barrick Gold ein, wobei sich die Position am Ende des ersten Quartals auf rund 5,8 Prozent im Portfolio von Soros belief und damit die größte Aktienposition war. Außerdem erwarb Soros eine Call-Option auf Gold, die rund 2,7 Prozent im Portfolio von Soros ausmachte.

Insgesamt nahm Soros im ersten Quartal deutlich Geld vom Tisch. Das öffentlich mitgeteilte Volumen der von Soros Fund Management gehaltenen Wertpapiere verringerte sich um 37 Prozent auf 3,5 Milliarden Dollar.

US-Großinvestoren müssen jedes Quartal eine Aufstellung ihrer Wertpapierpositionen der US-Börsenaufsicht SEC mitteilten. Die Informationen werden rund 45 Tage nach dem Ende des jeweiligen Quartals veröffentlicht.

George Soros gewann während der Pfundkrise im Jahr 1992 mit seinen Spekulationen auf einen Einbruch der britischen Währung mehr als eine Miliarde Pfund und zwang Großbritannien zum Verlassen des Europäischen Währungssystems (EWS). Der Milliardär ungarischer Herkunft gilt seit damals als "Mann, der die Bank of England knackte" und verfügt über ein geschätztes Vermögen von rund 25 Milliarden Dollar.

Viel Erfolg an den Märkten!

Ihr Oliver Baron

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