Liebe Leserinnen und Leser,

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die Nintendo-Aktien können einen wirklich verrückt machen. Erst versetzen die Japaner mit ihrer neuen Handy-App Pokémon Go die ganze Welt in Verzückung und sorgen dafür, dass Jugendliche auch mal wieder freiwillig die eigenen vier Wände verlassen. Das Zauberwort lautet "Augmented Reality" - die virtuelle Spielumgebung und die reale Umwelt verschwimmen gewissermaßen. Um auf dem Smartphone Pokémons fangen zu können, muss man Orte in der realen Welt aufsuchen. Wegen des unerwarteten Erfolgs des Handy-Spiels können sich die Nintendo-Aktien innerhalb von einer Woche mehr als verdoppeln.

Doch dann machen nicht nur Serverprobleme der Aktie zu schaffen, sondern auch eine Mitteilung von Nintendo: Das Unternehmen warnte Ende der vergangenen Woche vor zu viel Euphorie wegen des Spiels Pokémon Go. Die Auswirkungen auf den Unternehmensgewinn seien eher begrenzt. Nintendo betonte, was eigentlich schon jeder wusste: Nintendo hält an der Pokémon Company, die das Spiel offiziell veröffentlicht hat, nur 32 Prozent. Außerdem müssen die Erlöse mit dem Entwickler Niantic Labs geteilt werden. Zwar ist Nintendo auch an Niantic beteiligt, doch der Anteil dürfte eher gering sein. Die erwarteten Erträge aus Pokémon Go seien zudem bereits in der aktuellen Ergebnisprognose für das laufende Geschäftsjahr 2016/17 berücksichtigt, erläuterte Nintendo weiter. Die Aktien brachen in Tokio am Montag um knapp 18 % ein, konnten sich am Dienstag aber wieder etwas erholen.

In dem exklusiv für PROmax-Kunden geführten Growth-Musterdepot auf meinem Guidants-Desktop konnten wir die Nintendo-Aktien dennoch profitabel handeln. Eine erste Teilposition wurde bereits letzte Woche mit einem Gewinn von 40 Prozent verkauft. Die restliche Position befindet sich mit einem kleinen Plus weiter im Musterdepot.

Viel Spaß bei der Lektüre der vorliegenden TradersJournal-Ausgabe und viel Erfolg an den Märkten!

Ihr Oliver Baron

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