Erlangen/Nürnberg (BoerseGo.de) – In etwa 30.000 Anleger sind nach ersten Erkenntnissen von der Pleite des Solarkraft-Entwicklers Solar Millennium betroffen. Weiterhin unklar bleibt auch, ob die 14.000 Aktionäre des Unternehmens je ihr Geld wiedersehen, teilte der vorläufige Insolvenzverwalter Volker Böhm am Donnerstag mit.
Seine Begründung: Die Ansprüche der Aktionäre wären in der Rangfolge, in der die Gläubiger bedient würden, ganz hinten. Erst wenn die Forderungen aller anderen Gläubiger zu 100 Prozent erfüllt worden seien, kämen die Aktionäre dran.
Zu den 14.000 Aktionären kämen noch rund 16.000 Anleger mit so genannten Teilschuldverschreibungen des Unternehmens über 227 Millionen Euro hinzu. Mit ihnen habe Solar Millennium seine Kraftwerkprojekte finanziert.



