Frankfurt (BoerseGo.de) - Der neue 3M-Vorstand Inge Thulin sieht den Bereich der Forschung und Entwicklung als besonders wichtig an. Der Anteil der weniger als fünf Jahre alten Artikel stieg am Gesamtumsatz von 3M in den letzten fünf Jahren von 20 auf 32 Prozent, berichtet die FAZ in der Printausgabe von Dienstag.
3M ist als Konglomerat in den Bereichen Gesundheitsvorsorge, Sicherheit, Elektronik, Telekommunikation, Verbraucher- und Büroartikel tätig ist. Dabei konzentriert sich das Unternehmen auf Kunden aus der Industrie sowie den Endverbraucher. Insgesamt werden rund 50.000 Artikel hergestellt.
Von den 84.000 Konzernmitarbeitern arbeitet jeder elfte Mitarbeiter an Innovationen, was der richtige Weg sei. 2011 wurden 1,6 Milliarden US-Dollar oder 5,0 Prozent des Umsatzes in die Forschung gesteckt, was auch zukünftig so gehandhabt werden soll, so der neue Konzernlenker.
Für das laufende Jahr sieht Thulin ein organisches Wachstum von 2 bis 5 Prozent als möglich an. Das vor der Finanzkrise ausgegebene Ziel von 8,0 Prozent sei im laufenden Umfeld nicht erreichbar. Im Schnitt wuchs der Konzern die letzten Jahre um rund 4 Prozent.



