Der österreichische Aktienmarkt profitierte zu Wochenmitte von den positiven Vorgaben durch die internationalen Märkte. Der ATX bewegte sich in einer geringen Schwankungsbreite den gesamten Verlauf über im gemäßigt positiven Terrain. Der Schlusstand lautet auf ein Plus von 0,63 Prozent bei 4.462,48 Punkten. Dies stellt den vierten moderaten Zugewinn in Folge dar. Gleichzeitig hinkte Wien gegenüber den höheren Aufschlägen in Resteuropa hinterher. Gemäß den Aussagen von Händlern ist das Geschäft vergleichsweise ruhig verlaufen.
Im Blickfeld standen BA-CA, wo es um 4,66 Prozent auf 131,50 Euro nach oben ging. Für Phantasie nach oben sorgte die Nachricht, dass für die BA-CA deren Mutter UniCredit ein Pflichtangebot für die restlichen Streubesitz-Aktionäre legen wird. Danach wird die BA-CA voraussichtlich noch im ersten Halbjahr 2007 von der Börse genommen.
Unter den weiteren größeren Gewinnern fanden sich zudem die Stahlwerte Voestalpine und Böhler-Uddeholm mit Aufschlägen von 3,86 Prozent auf 43,29 Euro bzw 2,87 Prozent auf 53 Euro. Bei Voestalpine hat Vorstandschef Wolfgang Eder die Prognosen für das laufende Geschäftsjahr 2006/2007 leicht angehoben. Das Betriebsergebnis soll deutlich über 800 Millionen Euro liegen.




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