New York (BoerseGo.de) – Der Bekleidungseinzelhändler Abercrombie & Fitch hat im ersten Quartal den Wachstumskurs der letzten zwei Jahre nicht gewinnträchtig fortschreiben können. Insbesondere das schwache Europa-Geschäft verhagelte die Gewinnbilanz, wobei jedoch noch ein unerwarteter kleiner Gewinn ausgewiesen wurde. Der Umsatz stieg dagegen kräftig an, was auf die Expansionsstrategie zurückzuführen ist.
Für das Quartal zum 28. April berichtete Abercrombie & Fitch einen Gewinn von 2,99 Millionen US-Dollar oder 0,03 US-Dollar pro Aktie (Konsens: 0,00 US-Dollar), gegenüber 25,1 Millionen US-Dollar oder 0,28 US-Dollar je Aktie ein Jahr zuvor. Der Gewinn aus fortgeführten Aktivitäten betrug 0,29 US-Dollar je Aktie.
Der Umsatz legte um 10 Prozent auf 921,2 Millionen US-Dollar zu, was jedoch unter den Erwartungen von 950 Millionen US-Dollar lag. Während die Bruttomarge auf 62,6 von zuvor 65 Prozent sank, gab der Umsatz auf gleicher Fläche um 5 Prozent nach.
"In einem sehr schwierigen gesamtwirtschaftlichen Umfeld war die Entwicklung in Europa enttäuschend. Aufgrund des schwierigen Marktumfelds war aber auch nicht mehr zu erwarten“, sagte Vorstand Mike Jeffries. Das bestehende Aktienrückkaufprogramm von 10 Millionen Aktien wurde auf 12,9 Millionen Aktien aufgestockt.



