WIEN (Dow Jones) - Am österreichischen Aktienmarkt haben die Indizes am Mittwoch belastet durch Gewinnmitnahmen nach dem starken Vortagesanstieg schwächer geschlossen. Der ATX-20-Index gab nach einem volatilen Handel 1,2% oder 25 auf 1.980 Punkte ab und verteidigte damit die Marke von 2.000 Zählern nicht. Für den breiter gefassten ATX-Prime ging es ebenfalls um 1,2% bzw 12 auf 978 Punkte nach unten. Umgesetzt wurden 7,78 (Vortag: 8,24) Mio Stück. "Die Achterbahnfahrt geht weiter", sagte ein Händler.
Als belastend erwies sich ein Bericht in der "FT", wonach einige Länder der Eurozone das zweite Hilfspaket für Griechenland wieder aufschnüren wollen und eine stärkere Beteiligung der privaten Gläubiger, sprich der Banken, verlangen. Kein Wunder, dass der Bankensektor nach der starken Erholung vom Vortag wieder unter Abgabedruck geraten sei, urteilten Händler. Erste Group Bank verloren 4,8% auf 19,56 EUR und Raiffeisen Bank International 5,4% auf 21,99 EUR.
voestalpine profitierten von einer Hochstufung auf "Outperform" durch die Credit Suisse und stiegen nach einem Dreh ins Plus um 1,4% auf 23,06 EUR. Semperit sprangen nach einem positiven Analystenkommentar um 2,1% auf 31,05 EUR.
DJG/flf
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