• Aktien Wien schließen deutlich im Minus

    Dienstag 02.08.2011, 17:46 Uhr
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    WIEN (Dow Jones) - Der österreichische Aktienmarkt hat den Dienstag mit kräftigen Verlusten beendet. Das Umfeld sei mit den Schuldenkrisen in den USA und der Eurozone sehr schwierig für Aktien geworden, hieß es. Zudem belasteten erneut schwache US-Konjunkturdaten. Am Berichtstag waren es die Persönlichen Ausgaben, die enttäuschten. Darüber hinaus bildete sich "Italien" als neues Belastungsthema für die Aktienmärkte in der Eurozone aus. Die Renditen italienischer Staatsanleihen sind weiter auf dem Weg nach oben. Außerdem berichteten Händler von laufenden Gerüchten über abgesagte Bond-Auktionen in Italien. Sie würden die Verunsicherung am Markt spiegeln.

    Der ATX-20-Index verlor 3,4% oder 87 Stellen auf 2.487, für den ATX-Prime ging es um 3,1% bzw 39 auf 1.213 Punkte nach unten. Gemieden wurden vor allem Zykliker. Das kann nach Einschätzung eines Händlers angesichts der zunehmenden Zweifel an der Erholung der Weltwirtschaft nicht verwundern. Zuletzt waren die Einkaufsmanager-Indizes in Europa, den USA wie auch China in Richtung der Expansionsschwelle von 50 zurückgefallen. Die Wachstumserwartungen an das zweite Halbjahr könnten damit enttäuscht werden, hieß es.

    In diesem Umfeld fielen Andritz um 4,5% auf 63,36 EUR, Wienerberger um 4,6% auf 10,55 EUR, Zumtobel um 4,1% auf 15,90 EUR oder voestalpine um 6,3% auf 33,48 EUR. Bankenaktien hielten sich nur minimal besser: Erste Group Bank gaben 3,3% nach auf 31,43 EUR, für Raiffeisen International ging es um 4% auf 32,51 EUR nach unten.

    DJG/raz

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