WIEN (Dow Jones) - Gut behauptet, aber deutlich unter dem Tageshoch hat der Wiener Aktienmarkt den Mittwoch beendet. Die meisten anderen europäischen Börsen drehten am Berichtstag noch deutlicher ins Minus. Der ATX-20-Index gewann 0,1% oder 1 Punkt auf 1.844, für den breiter gefassten ATX-Prime ging es um 0,1% bzw 1 Punkt auf 911 Punkte nach oben. Umgesetzt wurden 7,6 (6,0) Mio Aktien.
Getragen wurden die Bewegungen von Nachrichten zum Langfristtender der EZB, der ein unerwartet hohes Volumen von 500 Mrd EUR umfasste. Wurde die Versorgung der Banken mit billigem Geld in diesem hohen Ausmaß zunächst positiv gesehen, gewannen die Skeptiker im weiteren Verlauf Oberhand. Ein derart hoher Kapitalbedarf sei nicht unbedingt ein gutes Zeichen, hieß es. Die Gewinner der Liquiditätsspritze durch die europäische Zentralbank sind die Bankenwerte, die gleichwohl uneinheitlich tendierten. So verloren Raiffeisen Bank International 2,2% auf 19,30 EUR. Die Aktie der Erste Bank Group gewann dagegen 2% auf 12,79 EUR. Seit Jahresstart notiert die Aktie allerdings weiterhin mit einem Minus von 63%.
DJG/raz
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