WIEN (Dow Jones) - Die Wiener Börse hat am Dienstag schwächer geschlossen. Händler sprachen von einer Fortsetzung der Konsolidierungsbewegung. Zudem ließen Zweifel an den Wachstumsaussichten der chinesischen Wirtschaft die Börsen weltweit nachgeben, während die Daten zu den Baugenehmigungen und -beginnen aus den USA keine eindeutige Tendenz aufwiesen. Der ATX sank um 1,2 Prozent bzw 26 Punkte auf 2.222. Der ATX-Prime gab um 1,1 Prozent bzw 12 auf 1.097 Punkte nach. Umgesetzt wurden 3,87 (Montag: 5,41) Millionen Aktien.
Telekom Austria stachen mit einem Gewinn von 2,3 Prozent auf 8,78 Euro hervor. "Hier helfen die Spekulationen in den Zeitungen über weitere Aufstockungen des Anteils von Investor Ronny Pecik," meinte ein Marktteilnehmer. Pecik hält das Unternehmen für unterbewertet. Zusammen mit dem Partner Naguib Sawiris strebt er verstärkten Einfluss bei der Gesellschaft an. Schwach tendierten dagegen Zumtobel, die um 2,8 Prozent auf 11,55 Euro nachgaben. "Die enttäuschenden Zahlen und der schwache Ausblick wirken nach - hier sollte man nicht auf eine schnelle Erholung wetten", meinte ein Händler.
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