Mit Gewinnen haben die Kurse an der Börse in Zürich zum Wochenausklang den Handel beendet. So stützten Daten zum Wirtschaftswachstum aus China, die nicht so schlecht ausgefallen waren wie erwartet. Allerdings waren die Daten auch nicht so gut, dass sie die Hoffnungen auf weitere stimulierende Maßnahmen der Notenbank zunichte machten. Zudem konnte sich Italien trotz der Abstufung durch Moody's um zwei Stufen am Anleihemarkt zu günstigeren Konditionen refinanzieren. Die schwächer als erwartet ausgefallene US-Verbraucherstimmung stellte dagegen keinen Belastungsfaktor dar.
Der SMI verbesserte sich um 0,6 Prozent auf 6.182 Punkte. Dabei wurden rund 26,5 (Donnerstag: 29,9) Millionen Aktien gehandelt. Die Bankenwerte zeigten sich nach den guten Quartalsergebnissen der US-Bank J.P.Morgan mit einer uneinheitlichen Tendenz. J.P.Morgan hat mit einem Ergebnis von 1,21 Dollar je Aktie die Prognose von 0,78 Dollar weit übertroffen. Allerdings lastet der Handelsverlust aus dem synthetischen Kreditportfolio in Höhe von 4,4 Milliarden Dollar auf dem Institut. Die UBS-Aktie verlor 0,1 Prozent, die Titel der CS Group legten dagegen um 0,6 Prozent zu.
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