ZÜRICH (Dow Jones) - Mit einer kaum veränderten Tendenz haben die Kurse an der Börse in Zürich zum Wochenauftakt den Handel beendet. Dabei wurde der Markt von einer ganzen Reihe von negativen Nachrichten gebremst. Der SMI erhöhte sich um einen Punkt auf 6.190. Dabei reduzierte sich der Umsatz auf 34,25 (Freitag: 41,37) Millionen Aktien. Belastet wurde der Aktienmarkt in erster Linie von schwachen Daten aus China.
Die enttäuschende Handelsbilanz - und hier vor allem die ernüchternden Exportdaten - schlugen den Anlegern auf das Gemüt. Liefern sie doch beängstigende Perspektiven für das globale Wachstum. Allerdings betonten die Optimisten, dass die Daten breiten Raum für geldpolitische Stimuli in China böten. China habe seine Möglichkeiten hier noch längst nicht ausgeschöpft, hieß es.
Auch die eingeleitete Zwangsumschuldung in Griechenlands, nun als "Kreditereignis" klassifiziert, sorgte für Zurückhaltung. Dass die Kreditausfallversicherungen nun fällig werden, ließ Anleger zwar etwas nervös werden. Im Bankensektor war dieser Umstand aber kein großer Aufreger mehr. Das Ereignis wurde erwartet und die Gesamtsumme scheint überschaubar. UBS verloren 0,2 Prozent auf 12,42 Franken, Credit Suisse reduzierten sich um 1,6 Prozent auf 24,01 Franken. SGS übernimmt Estudios Tecnicos SA aus Kolumbien. Die Anleger zeigten sich nur mäßig begeistert, die Aktie verlor 0,1 Prozent auf 1.716 Franken.
DJG/ros
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