• Aktienstratege sieht aktuell keine Kaufgelegenheiten

    Dienstag 08.05.2012, 23:30 Uhr
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    New York (BoerseGo.de) - "Es gibt nichts, was man jetzt kaufen könnte", so die Einschätzung des renommierten Aktienstrategen Dennis Gartman. Sowohl der Dow wie auch der S&P 500 verzeichneten am heutigen Handelstag teilweise deutliche Verluste, nachdem die Märkte durch die Wahlergebnisse in Frankreich und Griechenland beunruhigt sind und Anleger sich besorgt über die Fortsetzung des Sparkurses in der Eurozone zeigen. In Griechenland drohen sogar Neuwahlen, nachdem die Verfechter des im Volk umstrittenen Sparprogramms die Mehrheit im Parlament verfehlt haben. Immer wieder fragen sich Investoren, was wohl passieren würde, falls Griechenland die Eurozone verlassen würde.

    "Die Verwirrung über die Situation in Europa nimmt zu und Verwirrung führt zu Missachtung. Ich befürchte, uns steht noch Schlimmeres bevor", so Gartman. Das ist auch der Grund, warum die Kurse von Rohstoffen wie Kupfer, Öl oder Gold alle nachgeben. "Wenn Verwirrung an den Märkten herrscht, dann kommt es meistens zu Preisrückgängen". Und es gibt weitere dunkle Wolken am Horizont. "Spanien ist ein Chaos, aber Italien ist nicht viel besser". Die Nationen der Eurozone bilden zusammen die größte Volkswirtschaft der Welt. Und diese schwächt sich ab. In Verbindung mit der Abkühlung von Chinas Wirtschaft bedeutet dies auch nichts Gutes für die USA", so Gartman weiter.

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