• Aluminium: Japan kommen Importe teuer zu stehen

    Mittwoch 30.05.2012, 09:06 Uhr
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    New York (BoerseGo.de) – Aufgrund einer global zurückgefahrenen Produktion werden die Aluminium-Importe für Japan zunehmend teurer. Die von dem Land bezahlten Kursaufschläge auf die Aluminium-Kurse an der London Metal Exchange (LME) werden einem Bloomberg-Bericht zufolge in den drei Monaten ab Juli auf ein Allzeithoch steigen.

    Der Aufschlag für Japan wird demnach ab Juli dann 200 bis 210 US-Dollar je Tonne betragen, nach einem Aufgeld von 115 bis 127 US-Dollar in den drei Monaten zuvor. Der bisher höchste je gemeldete Aufschlag lag bei 125 bis 130 US-Dollar. Der Preis des Metalls für die sofortige Lieferung ist an der LME (London Metal Exchange) seit dem 1. März um 14 Prozent auf 1.978,25 US-Dollar pro Tonne gesunken.

    "Die Beschaffungskosten für die japanischen Unternehmen bleiben hoch. Die steigenden Prämien sind problematisch, da die Weitergabe der Zusatzkosten ohnehin schwierig ist“, sagte Naohiro Niimura vom Marktforschungsunternehmen Market Risk Advisory in Tokio.

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