New York (BoerseGo.de) - Der Energiekonzern Anadarko Petroleum hat aufgrund von Einmaleffekten in Zusammenhang mit dem Unfall auf der BP-Ölbohrplattform Deepwater Horizon im dritten Quartal einen kräftigen Verlust ausgewiesen. Bereinigt um Einmaleffekte blieb der Gewinn leicht hinter dem Konsens zurück.
Der Konzern meldete am späten Montagabend einen Verlust von 3,05 Milliarden US-Dollar oder 6,12 US-Dollar pro Aktie. Vor einem Jahr hatte es einen Verlust von 26,0 Millionen US-Dollar oder 0,05 US-Dollar je Aktie gegeben.
Ohne Einmaleffekte betrug der Gewinn 323,0 Millionen US-Dollar oder 0,66 US-Dollar je Aktie, verglichen mit 125,0 Millionen US-Dollar oder 0,25 US-Dollar je Aktie im Vorjahreszeitraum. Analysten hatten einen Gewinn ohne Einmaleffekte von 0,67 US-Dollar erwartet. Der Umsatz blieb mit 3,2 Milliarden US-Dollar im Rahmen der Erwartungen von 3,22 Milliarden US-Dollar.
Der Titel notiert nachbörslich bei 78,99 US-Dollar mit 0,62 Prozent im Plus.



