London (BoerseGo.de) – Der britische Bergbaukonzern Anglo American hat von der stark gestiegenen Nachfrage nach Rohstoffen im vergangenen Jahr profitiert. Wie der Konzern am Freitag mitteilte, kletterte der bereinigte Überschuss um 23 Prozent auf 6,12 Milliarden US-Dollar nach 4,98 Milliarden Dollar. Damit übertraf das Ergebnis die Analysteneinschätzungen.
Nach Sondereffekten und Dritten war der Gewinn allerdings rückläufig. Er sank um 6 Prozent auf 6,17 Milliarden nach 6,54 Milliarden Dollar. Das EBITDA stieg um 11 Prozent auf 13,35 Milliarden Dollar während der Umsatz ebenfalls um 11 Prozent auf 36,55 Milliarden Dollar zunahm.
Die hohe Nachfrage nach Rohstoffen hatten 2011 die Preise in die Höhe getrieben, wovon Anglo American vor allem profitierte. Im laufenden Geschäftsjahr rechnet das Unternehmen weiterhin mit einer „robusten“ Preisstabilität auf hohem Niveau – trotz der allgemeinen Unsicherheiten an den Märkten. Die Dividende will der Konzern um 14 Prozent auf 0,74 Dollar je Aktie anheben.



