Cupertino (BoerseGo.de) - Laut einem Bericht im "Wall Street Journal" gehen US-Wettbewerbshüter gegen den iPad-Hersteller Apple und fünf großen Verlagen wegen Preisabsprachen bei elektronischen Büchern vor. Die Kartellwächter haben dem Bericht zufolge bereits eine entsprechende Klage beim Bezirksgericht von Manhattan eingereicht. Allerdings kommt diese Klage nicht überraschend.
Den Kartellwächtern war es schon immer ein Dorn im Auge, dass die Verlage in Absprache mit Apple die Preise für Titel bestimmen, die im konzerneigenen iTunes-Store angeboten werden. Im Gegensatz zu Deutschland gibt es in den USA keine Buchpreisbindung. Während sich einige der Verlage auf einen Vergleich geeinigt haben sollen, will Apple aufs Ganze gehen und es auf einen Rechtsstreit ankommen lassen. Aktuell kassiert Apple für jedes verkauftes Buch eine Kommission von 30 Prozent.




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