Der ATX verharrte diesen Donnerstag in seiner Lethargie der bisherigen Woche. Nach einer schwankungsarmen bzw behaupteten Tendenz im knapp positiven Terrain setzten ab Mittag im Einklang mit den anderen europäischen Märkten vermehrte Gewinnmitnahmen ein. Der Schlusstand lautet auf Minus von 0,53 Prozent bei 4.547,44 Punkten. Nach Ansicht von Händlern sah sich auch Wien von den Äußerungen des EZB-Präsidenten Jean Claude Trichet über Inflationsrisiken belastet.
Auf die Performance des Gesamtmarktes drückte der Verlust bei der schwergewichtigen Erste Bank wo es um 1,99 Prozent auf 59 Euro in den Keller ging. Raiffeisen International büßten nach einer "neutral"-Einschätzung durch Goldman Sachs mit einer gleichzeitigen Kurszielfestsetzung auf 115,91 Euro um 1,26 Prozent auf 117,89 Euro ein. Verbund sahen sich mit einem Minus von 1,69 Prozent auf 37,30 Euro von einer Kurszielsenkung durch die Deutsche Bank von 41 auf 38 Euro belastet. Die Aktien des Sportwettanbieters Bwin setzten die Rally der letzten Sitzungen um 7,39 Prozent auf 21,80 Euro in eindrucksvoller Weise fort.




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