Washington (BoerseGo.de) – Das US-Handelsministerium berichtet für den Monat April einen Rückgang der Industrie-Auftragseingänge gegenüber dem Vormonat März von 0,6 Prozent, was gleichzeitig unter den Prognosen der Volkswirte von einem Anstieg von 0,3 Prozent liegt. Der Bericht zu den Industrieauftragseingängen beinhaltet nicht nur die Daten der langlebigen Wirtschaftsgüter (Autos, Flugzeuge, Kühlschränke), sondern auch Daten der Verbrauchsgüter wie Lebensmittel, Kleidung oder Benzin. Verbrauchsgüter machen etwa 47 Prozent aller Industrieumsätze aus, langlebige Wirtschaftsgüter den Rest. Die Bestellungen für langlebige Güter zeigten gegenüber dem Vormonat kaum eine Veränderung.
Die Auftragseingänge für Verbrauchsgüter verzeichneten im April einen Rückgang von 1,1 Prozent. Das US-Amt für Bevölkerungsstatistik führt wöchentliche Befragungen von 3.500 Herstellern aus 89 Industriezweigen durch, deren durchschnittlicher Umsatz über 500 Millionen Dollar liegt. Die Fragen beziehen sich auf die aktuellen Daten zu Auftragseingängen, Lieferungen und Lagerbeständen. Die Daten zu den Auftragseingängen der US-Industrie für den Monat März wurden von einem Rückgang von 1,5 Prozent auf einen Rückgang von 2,1 Prozent nach unten revidiert.



