Berlin (BoerseGo.de) – Der Medienkonzern Axel Springer hat 2011 dank seines Internet- und Auslands-Geschäfts Rekordwerte erzielt. Der Herausgeberverlag der Tageszeitungen „Die Welt“ und „Bild“ übertraf mit einem um 21,2 Prozent gestiegenen bereinigten Nettogewinn von 343,3 Millionen Euro die Erwartungen der Analysten von 327 Millionen Euro. Der Umsatz kletterte um 10,1 Prozent auf 3,185 Milliarden Euro, teilte der MDax-Konzern am Mittwoch mit. Damit überstiegen auch die Erlöse die Analysteneinschätzungen von 3,155 Milliarden Euro.
Das bereinigte EBITDA blieb allerdings mit einem Plus von 16,2 Prozent auf 593,4 Millionen Euro hinter den Erwartungen von 599 Millionen Euro zurück. Die Dividende soll um 0,10 Euro auf 1,70 Euro je Aktie steigen.
Für das laufende Jahr stellte Konzernchef Mathias Döpfner einen Umsatzanstieg im einstelleigen Prozentbereich in Aussicht. Der operative Gewinn soll zwar weiter wachsen, aber nur leicht. Vor allem im Printbereich im In- und Ausland erwartet der Vorstandsvorsitzende weiter leicht rückläufige Einnahmen. Auch 2011 hatte dieser Geschäftsbereich wegen schrumpfender Werbeeinnahmen weniger Umsatz gemacht. Dennoch gelten diese Segmente als profitabel.



