Für einen zweistelligen Millionenbetrag übernimmt der Chemiekonzern BASF die Batterietechnik-Sparte des Wettbewerbers Merck. Der genaue Kaufbetrag wurde nicht bekannt.
BASF baut junge Batterie-Sparte aus
Damit baut BASF den noch jungen Unternehmensteil erneut aus. Interessant dürften an dem Geschäft die Produkte sein, mit denen die Leistungsfähigkeit von Batterien verbessert werden kann. "Mit der Akquisition erweitern wir unsere Kompetenz für Automobil- und Batterie-Hersteller weltweit", sagte der BASF-Forschungsvorstand Andreas Kreimeyer.
BASF setzt mit der Batterietechnik auf den Siegeszug der Elektroautos: Nach Konzernangaben könnte der Markt für Batterien für Elektroautos bis zum Jahr 2020 auf 20 Milliarden Euro anwachsen. BASF erwartet dann bereits einen Umsatz von 500 Millionen Euro. Der noch junge Unternehmensteil "Battery Materials" besteht erst seit dem 1. Januar und soll die Geschäfte in dieser Sparte bündeln.
Patente durch Übernahmen gesichert
Noch in diesem Jahr will BASF in Elyria im US-Bundesstaat Ohio eine neue Anlage in Betrieb nehmen, die Teile von Lithium-Ionen-Batterien herstellen wird. Erst vor einigen Tagen wurde bekannt, dass BASF das auf Nickel-Metallhydrid-Batterien ausgerichtete US-Unternehmen Ovonic Battery Company übernehmen wird. Damit sichert sich BASF 97 Patente und Patenanmeldungen.
Zudem beteiligt sich BASF an Sion-Power, einem Spezialisten bei Batterien für Elektroautos auf Lithium-Schwefel-Basis. Das Unternehmen hält mehr als 100 Patente.
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