Stuttgart (BoerseGo.de) - Die baden-württembergische Landesregierung fordert im Zusammenhang mit dem Wiedereinstieg des Landes beim Energieversorger EnBW rund zwei Milliarden Euro vom französischen Energieversorger EDF. Die Schiedsgerichtsklage gegen EDF belaufe sich auf diese Summe, verlautete am Freitag aus Regierungskreisen in Stuttgart. Die grün-rote Landesregierung glaubt, dass die Vorgängerregierung deutlich zu viel für die EnBW-Beteiligung gezahlt hat. Das Land hatte Ende 2010 45,01 Prozent der EnBW-Anteile von EDF erworben und dafür rund 4,7 Milliarden Euro gezahlt.



