Tokio (BoerseGo.de) – Die internationalen Zentralbanken könnten Liquidität zur Verfügung stellen, um die Märkte zu beruhigen, falls es nach der Griechenland-Wahl zu Turbulenzen kommt. Dies teilte der Chef der japanischen Notenbank, Masaaki Shirakawa, am heutigen Freitag mit. „Die Zentralbanken stehen stets in engem Kontakt", betonte Shirakawa. Die Staatsschuldenkrise in Europa ist für Japan das größte Risiko für den Konjunkturausblick, unterstrich der Notenbank-Chef.
Zuvor hatte bereits die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, dass die G20-Staaten für eine gemeinsame Aktion vorbereitet sind, falls es an den Finanzmärkten zu größeren Turbulenzen in Folge der Griechenland-Wahl kommt. Griechenland wählt am Sonntag (17. Juni 2012) eine neue Regierung. Die Wahl wird weltweit mit Spannung erwartet, da sie wohl auch über den Verbleib Griechenlands in der Eurozone entscheiden wird.



