Leverkusen (BoerseGo.de) - Der Pharma- und Chemiekonzern Bayer hat bei der FDA eine Reihe von neuen Zulassungen für den Gerinnungshemmer Xarelto beantragt. Dabei soll Xarelto (Rivaroxaban) auch bei der Behandlung tiefer Venenthrombosen oder Lungenembolien und die Sekundärprävention wiederkehrender venöser Thromboembolien (VTE) eingesetzt werden, wie der Konzern am heutigen Mittwoch mitteilte. Bayer verweist dabei auf positive Studiendaten.
Rivaroxaban wird bereits zur Prophylaxe von venösen Thromboembolien bei Patienten nach geplanten Hüft- oder Kniegelenkersatz-Operationen eingesetzt. Bayer verspricht sich von dem Medikament Spitzenumsätze von mehr als zwei Milliarden Euro pro Jahr. Xarelto ist in mehr als 110 Ländern zur Vorbeugung gegen Thrombosen bei Erwachsenen nach geplanten Hüft- oder Kniegelenk-Operationen zugelassen.



