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    Bernanke: Bei limitierter Fed-Autorität droht Konjunktur ein Schaden

    von Christoph Huber
    Montag 30.11.2009, 13:56 Uhr
    New York (BoerseGo.de) - Eine mögliche Beschränkung der Befugnisse der amerikanischen Notenbank für das Finanzsystem oder eine Untergrabung von deren Unabhängigkeit geht vermutlich mit einer erheblichen Schädigung der Stabilität der US-Wirtschaft einher. Dies erklärte gemäß Bloomberg Notenbankchef Ben Bernanke. Eine Reihe der im Umlauf befindlichen Gesetzesvorschlägen ziele auf eine wesentliche Reduzierung der wichtigsten Handlungsmöglichkeiten der Federal Reserve ab. Derartige Maßnahmen würden die Perspektiven für die Wirtschaft und die Finanzstabilität ernsthaft negativ beeinflussen. Es spreche viel dafür, dass die Federal Reserve ihre Befugnisse bei der Bankenaufsicht behalten soll. So vor allem der Umstand, dass die Federal Reserve die Geldpolitik gestaltet. Eine Trennung schaffe wirtschaftliche Ungleichheiten sowie Ungleichheiten im Bereich der Bankenaufsicht. Die Federal Reserve habe ähnlich wie andere weltweite Aufsichtsbehörden nicht alles mögliche getan, um jene übermäßigen Risiken einzudämmen, die zur Krise führten. Nach Überprüfung der eigenen Vorgehensweise werde nun eine aggressivere Vorgehensweise angewendet, um entsprechende Probleme zu fixieren. Die von der Regierung gesetzten Maßnahmen würden in einigen Fällen einem geschmacklosen und unfairen Bild gleichen. Diese seien aber notwendig gewesen, um eine globale wirtschaftliche Katastrophe und im Bereich der Länge und Schwere eine der Großen Depression gleichende Lage abzuwenden. Die USA benötige nun vor allem eine starke und unabhängige Notenbank, um Finanzstabilität zu gewährleisten und die Wirtschaft ohne übermäßige Inflation auf Erholungskurs zu bringen. “Das ultimative Ziel unserer Bemühungen ist die Wiederherstellung eines nachhaltigen Wirtschaftsaufschwungs“, führte Bernanke vergangenes Wochenende im Rahmen eines Kommentars in der “Washington Post” weiter aus.

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