New York (BoerseGo.de) - Die US-Börsenaufsicht SEC hat Ermittlungen gegen den Energiekonzern Chesapeake und dessen Vorstandsvorsitzenden Aubrey McClendon eingeleitet. Dabei soll es sich um ein informelles Prüfverfahren handeln, teilte der Konzern mit, wie Reuters berichtet. Demnach sollen keine Angaben darüber gemacht worden sein, was Gegenstand der Ermittlungen der Aufsichtsbehörde ist. Aubrey McClendon war bis vor kurzem auch der Aufsichtsratsvorsitzende des Konzerns gewesen. Den Posten hat er aufgrund eines Kreditskandals mittlerweile aufgegeben. Er soll über einen Zeitraum von drei Jahren Kredite in Höhe von insgesamt 1,1 Milliarden US-Dollar aufgenommen haben. Dabei hinterlegte er seine Anteile an Chesapeake-Ölquellen als Sicherheit, wobei zugleich Beteiligungen an jenen Öl- und Gasquellen finanziert wurden, die als Sicherheit für die Kredite dienten. Die Anteilseigner des Konzerns sind über dieses Geschäftsgebaren nicht informiert worden.



